18. März 2008

8. Lektion: Wir fühlen dem Igel nach


Heute wärmten wir uns zum letzten Mal im Schnee auf: Skifahren und Schlitteln wie gehabt, ausser dass wir dazu wegen des starken Nebels eine besondere Brille für den guten Durchblick aufsetzen mussten... Am Ende mussten alle Monika nachrennen und sie mit imaginären Schneebällen bewerfen. Danach bildeten sich vier Gruppen, für jede Turnhallenecke eine. Jede Gruppe erhielt verschiedene Bälle, die mit Rufen des eigenen Namens in die Hallenmitte geworfen wurden. Das hat gut geklappt! In dieser Formation war nur noch wenig Schüchternheit anzutreffen, ganz anders, als es mit der gleichen Übung mit der gesamten Gruppe früher der Fall gewesen war.

Nach dem „Chatz-und-Müsli-Renne“ bewegten wir uns wieder zu Monikas Tamburinschlägen. Dieses Mal gab es noch einen kleinen Rückblick auf vergangene Stunden: Die Kinder konnten wie Eisbären unter den von den Grossen gebildeten Höhlen (wie anstrengend!) hindurch krabbeln, und auch das Eichhörnchen, welches die Sprossenwand hinauf klettert, wurde mit grossem Elan nachgemacht. Sozusagen als Lektions-Vorausblick kam noch der Maulwurf zum Zug: Die Kinder krochen zu einer doch sehr bekannten, wenn auch nicht minder schweren Sprossenwand-Bauchmuskelübung der Grossen unter deren gestreckten Beinen hindurch.

Diesmal war der wahre Renner aber der Fallschirm: Alle Mütter hielten ihn am Rand, und unsere „kleinen Igel“ kauerten sich unter dem fröhlichen farbigen Stoff zusammen und durften danach darüber steigen. Am Schluss konnten dann noch die gesamten Turnenden im durch Aufschütteln entstandenen Fallschirm-Zelt Platz nehmen. Wie gemütlich!

Das Chäferlitschiggis hiess heute Igel-Fangis – man musste auf der Hut sein, dass die Füchse einen nicht fingen, sonst war man gezwungen, sich zusammen zu rollen, Stacheln zu zeigen und auf Erlösung zu warten.

Das Värsli vom Pinguin Muki gab es kurz vor Schluss – dann kam der Tanz, und zuletzt folgte ein doppeltes Kläberli-Abgeben: Eichhorn vom letzten Mal und Igel für heute.

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