24. Januar 2009

1. Lektion Frühlingsquartal 2009: Mogli, Balu und Das Dschungelbuch

Endlich endlich endlich! Seit über einem Monat habe ich gar nichts mehr in diesen Blog geschrieben. Welche Schande! Denn unser Muki-Turnen ist nämlich ganz und gar nicht eingeschlafen, nein - es hat nur drei Änderungen erfahren. Alsda wären: 1.) Monika hat aufgehört. 2.) Nicole hat angefangen 3.) Wir haben ein neues Quartalsthema. Und ausserdem, eben: Ich hatte eine grosse Blog-Schreib-Unlust. Doch letztere ist sich gerade jetzt wieder am Verwandeln, zurück zur mehr oder weniger gewohnten Munterkeit...:-)
Hiermit erzähle ich nun also etwas zur ersten Lektion im neuen Jahr vom Montag, 12. Januar 2009: In der fast gleichen Gruppe wie zuvor versammelten wir uns, um neu zum Thema „Das Dschungelbuch“ zu turnen. Dazu führte ich einen Dschungeltanz (Merci, Nicole, für die Kreation!) ein, den wir zum Song „Probier’s doch mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch-Film tanzten. Natürlich klappte es nicht auf Anhieb, aber wir haben ja auch noch viele Lektionen vor uns, in denen wir uns wieder mit Balus Lebensphilosophie und seinen gemütlichen Bewegungen befassen können... Nachher machte jedes Pärli Partnerübungen - ähnlich wie Balu und Mogli im Film immer zusammen spielen: Das Kind konnte der grossen Person die Hände reichen und an ihr hinaufklettern; es hing wie eine Fledermaus mit dem Kopf gegen unten; oder es wurde gedreht (= Chääs-Cheeri). Dann durften die Kinder auf den Schultern der Grossen reiten; danach wurden sie an einem Arm und einem Bein gehalten und im Kreis gedreht (Flugzeug). Als es den Grossen zu schwindlig wurde, wechselten die Übungen: Von nun an bildeten die Grossen verschiedene „Dschungelbrücken“, was bedeutet, dass sie rücklings, seitlings oder bäuchlings auf den Boden lagen und dann durch Anspannen und Anheben des Körpers Räume bildeten, unter denen die Kinder durchkriechen konnten. Wichtig war, dass die Kinder versuchten und sich trauten, nicht nur bei der „eigenen“ grossen Person zu kriechen.
Als nächstes befassten wir uns, ebenfalls jeweils als Pärli, mit den Seilen: Geknotet warfen wir sie einander zu; aufgelöst legten wir sie auf den Boden und hüpften und balancierten drüber.
Zum Schluss machten wir ein neues Värsli, genannt „Öpfu öpfu Schtückli“. Und ganz am Ende erhielt jedes Kind den neuen Muki-Pass: ein „Dschungelbuch“, das heisst ein selbst gebasteltes kleines Büchlein (ungefähr so wie ein Pixi-Buch, nur noch kleiner), in das alle Kleber dieses Quartals geklebt werden können. Das heutige Bild zeigte den Helden der Geschichte: Das Menschenkind Mogli.

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