30. Dezember 2009

Lekt. 9 vom Winter 09: Pferd & Weihnachten

Die allerletzte Muki-Lektion vom Jahr 2009 beinhaltete Folgendes:
1.) Das übliche Einturnritual mit Anfangslied, Einturnen zu Deewangi, PPH und Müsli-Renne
2.) Aufbau diverser Hindernisse, über welche unsere Pferde (Muki-Kinder und Grosse) dann springen sollten
3.) Mehrere Runden unserer Pferde in der Manege (Halle), zuerst auf 2, dann auf 4 Beinen; anschliessend (für 1e Runde) kletterten die Kinder auf den Rücken der Grossen, danach (für 1e Runde), zum Teil gar auf die Schultern ihrer „Pferde“
4.) Eine Weihnachtsrunde aller Muki-Pferde von heute: Jedes Pärli machte den ganzen Lauf einmal mit je einer Kerze - aber ohne elektrisches Licht. Es folgte ein Muki-Pärli dem nächsten, so dass unsere Gruppe als festlicher Umzug durch die Halle schritt.
5.) 1x sitzend in der Mitte im Kreis mit noch brennenden Kerzen „O Tannenbaum“ singen
6.) Kerzen zurückgeben oder behalten, Hindernisse aufräumen
7.) Viele Male den Muki-Boogie singen
8.) Abschiedslied singen... und Weihnachtschläberli in Empfang nehmen

Ein wunderfriedliches und gutes Neues Jahr!!!
Und kommt am Montag, 11. Januar 2010, um 13.45 oder 15 Uhr wieder...
Bis bald im Muki-Turnen :-)

9. Dezember 2009

7. Lektion: Der Löwe

An jenem Nachmittag trafen wir uns, um zum Thema Löwe zu turnen. Nach dem alt bekannten Einwärmen widmeten wir uns dem Löwen. Ich teilte die Mukis in zwei Gruppen und wir stellten die Geräte auf. Die Hälfte der Gruppe schlich zuerst langsam rückwärts, bevor sie dann so schnell als möglich vorwärts rannte. Die anderen Mukis übten zu Zweit Löwen-Kunststücke, wobei das Kind den Löwen und der Erwachsene den Dompteur mimte. Danach gingen die Löwen auf Beutefang. Sie kletterten über das Bänkli auf den Schwedenkasten und sprangen von dort auf die grosse Matte. Im Sprung gab es nochdas Fleisch zu fangen, welches die Grossen in die Höhe hielten. Alle haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Schliesslich machten wir noch ein Löwenfangis, bei welchem sich das Löwenpaar zuerst im Käfig befand. Sobald der Käfig geöffnet war, waren die Löwen frei. Wurde ein Päärchen gefangen, nahm es den Platz des Löwenpäärchens ein. Nach ein paar Runden, war die Zeit für den Muki- Boogie gekommen, bei welchem wir sogar die Zunge in den Kreis hielten :)

Geschrieben von Nicole


6. Dezember 2009

Mehr Muki-Musik von früher

Wenn ich grad schon dabei bin: Hier ein weiteres Lied, zu dem wir kurz nach dem Muki-Anfang im 2007 oft getanzt haben.
Zuerst nannten wir's "Allay Allay Tanz", später dann, abgeändert und dem Thema angepasst, "Piratentanz".
Wiedermal möchte ich mich für die verwackelte Qualität entschuldigen... Aber vielleicht kommt's auf anderen Computern ja besser??
Ausserdem, schaut mal: In der 2.Songhälfte gibt's zum Chlousetag und der Weihnachtszeit Passendes: Ein Weihnachtsmann, Tannenbäume, Schnee, Lichter...und so.
Und: o.k., ich versuche nicht, auf den Hauptdarsteller aufmerksam zu machen... obwohl er in diesem Film (One 2 ka 4) eigentlich grad ganz speziell gut aussieht - und die Songs mit Juhi Chawla sind so toll kitschigromantisch - und alles ist so herzerwärmend dick aufgetragen - äh, und -.... o.k. o.k., ich hör jetzt auf, ist ja gut...

1. Dezember 2009

Muki-Vergangenheit: "Badal pe paon hai"


Das war einmal...
Im Sommerquartal 2008 turnten wir zum Thema Alles was fliegt und turnten ein zum Song Badal pe paon hai aus dem Film Chak De. Schon ewig lange her, aber Erinnerungen können manchmal so schön sein. Und Shah Rukh Khan (der Hauptdarsteller) ist immer mal wieder ein YouTube-Video wert. Ausserdem wissen wir spätestens seit Slumdog Millionaire, dass Indien ziemlich faszinierend sein kann (Ich wusste es allerdings schon vorher :-D).

26. November 2009

Muki-Pass Herbst 09

Für unser neues Thema ab 10. August 2009 ZIRKUS liessen wir uns einen besonderen und dazu auch besonders aufwändigen Muki-Pass einfallen: Alle 6 zu verteilenden Kleber sollten auf einen papiernen Zirkus geklebt werden. Dazu brauchte ich: viel farbiges Papier, Leim, Schere, einen schwarzen Stift sowie ganz viel Geduld und Ausdauer. Meine Bastelaktion fand dann in den schönen Sommerferien in einer friedlichen Ecke direkt unter dem Dach eines ruhigen Hauses über mehrere Tage hinweg statt.
Zuerst einmal galt es, den Zirkus zu zeichnen. Ich versuchte, in grossen Zügen zu zeichnen; schliesslich sollte das Ganze ja dann 12 bis 14 Mal aus Papier ausgeschnitten werden. Der Untergrund war blaues dickes Halbkarton. Daraus schnitt ich den Umriss des ganzen Zirkus. Darauf kamen die roten Streifen des Zirkuszelts, einerseits diejenigen vom Dach, andererseits die vom auf beide Seiten gezogenen Vorhang, dritterseits die von der hinteren Zeltwand. Das wären dann 3 verschiedene Blicke auf das Objekt, welche ich aber nicht noch zusätzlich durch verschiedene Farbtöne abstufte. (Wenn ich das getan hätte, wäre ich vermutlich nie fertig geworden...:-)). Am Wichtigsten für die Chläberli, die dann auf den Muki-Pass kommen würden, war sicher die Manege. Diese musste ich perspektivisch "aufblasen" damit nachher alle 6 Kleber drauf passten. Die Manege war aber nicht kompliziert. Eher mühsam waren dafür die kleinen Teile, welche das Ganze dann erst richtig lebendig machen würden: der Manegenrand, die Fahne oben mit dem Text: "Muki-Zirkus Herbst 2009", sowie und vor allem: die 2 Reihen Zuschauer. Dafür nahm ich zwei verschiedene Grautöne, aus denen ich Streifen schnitt. Die Streifen wurden dann mehrmals gefaltet, und ich schnitt mit einer guten Schere einen Kopf mit Schulterpartie aus. Wenn ich den Streifen wieder auseinander nahm, gab es eine Zuschauerreihe von etwa fünf gleichen Köpfen. Dieser Arbeitsschritt musste viele Male gemacht werden - zum Glück erhielt ich dafür auch Hilfe. Das Aufkleben danach war auch nicht ganz ohne - wenn man schon so viel gearbeitet hat, sollten dann möglichst keine Leimresten auf dem Werk sichtbar sein. Zu guter Letzt stanzten wir noch ein paar Blümchen und verteilten die auf den Dachrand.
Auf dem Foto sieht man, wo die Chläberli dann hinkamen. Die Stellen hatte ich zuvor mit Bleistift gekennzeichnet, damit die Verteilung schön aussieht. Obwohl - in restlos alle Lektionen vom Herbst 09 kam wohl niemand ausser mir und meinen Töchtern. Von dem her: Keine Ahnung, wie die Zirkusse jetzt so aussehen... Aber sowas soll man dem Schicksal überlassen. Was ich noch sagen kann: Diese Arbeit ist nicht sehr empfehlenswert, denn sie ist wirklich äusserst aufwändig, vor allem wenn man bedenkt, dass es nur für 6 Muki-Lektionen war. Trotzdem ist man wieder um eine Erfahrung reicher. Und: Wenn's jemandem gefallen hat, ist mein Ziel ja schon erreicht...:-)

17. November 2009

Clown

Gestern Montag, 16. November, befassten wir uns turnerisch mit dem Clown. Damit wir in unserem fingierten Muki-Zirkus Clown-Kunststücke würden zeigen können, brauchten wir ein gutes Körpergefühl. Deshalb übten wir also umfallen auf viele Arten. Schliesslich wollen wir ja beim Turnen möglichst wenig Angst haben, weil wir uns und unsere "Umfalltechniken" kennen.

Wie beim letzten Mal gab es wieder einen Parcours mit Posten. Dazu hatte ich mir so viel ausgedacht, dass mir kurz vor der Stunde bewusst wurde, dass ich mit meinen Plänen "weniger ist mehr" machen musste. Schliesslich stellten wir auf: 1.) das kleine Trampolin neben 3 kleinen Matten 2.) 1 umgekehrtes Bänkli mit wiederum 3 kleinen Matten 3.) 1x Bänkli-Schwedenkasten-riesengrosse Matte (= ein Klassiker von unserem Muki-Turnen) 4.) die letzten 2 kleinen Matten neben die Sprossenwand.
Das kleine Trampolin wurde rege benutzt, und nach dem 'runterhüpfen rollten sich die Kinder auf den kleinen Matten ab. Über das umgekehrte Bänkli konnte man balancieren - und wieder auf den Matten abrollen. Vom Schwedenkasten aus konnten wir wie immer "Auf-die-riesengrosse-Matte-fallen-und-den-Pürzlibaum-machen" üben. Beim 4. Posten kletterte man so ein wenig auf die Sprossenwand, hüpfte auf die Matten 'runter - und rollte ab. Soviel zum Geräteteil.
Dann kam noch das, was ich unter "Clownerie" vorbereitet hatte: Jedes Muki-Pärli schnappte sich einen Strassenhut. Mit dem Tamburin gab ich den Rhythmus an, in welcher Gangart wir uns durch die Halle bewegten. Jeweils beim Aussetzen des Tamburins machten wir allerhand sportliche und/oder lustige Dinge mit den Strassenhüten. War witzig :-)!
Der Muki-Boogie durfte auch nicht fehlen - er lief ganz ähnlich ab wie beim letzten Mal. Und: Das Fähnli zum Mitnehmen zeigte Weissclown Pierre und den Dummen August - wiederum aus dem schönen Felix-Buch.
Bis zum nächsten Mal im Muki-Turnen! Aber bitte beachten: Erst in 2 Wochen, am 30.11. wieder, weil am 23.11. Zibelemärit ist.

12. November 2009

Die Schlange der 5. Lektion...

Am 9. November versuchten wir, der Schlange auf die Schliche zu kommen. Nach unseren üblichen Einturnritualen übten wir uns deshalb an verschiedenen Turngeräten, die als 5 Posten in der Halle verteilt waren: Bei den Bänkli konnte man sich drüber ziehen oder unten zwischendurch kriechen; beim Barren war dranhängen mit Händen oder Beinen ("Chäubeli hänke") angesagt; an den langen Stangen konnten wir uns hinaufhangeln und dann auf den Rand der grossen dahinter aufgestellten Matte setzen - um uns dann wieder hinab zu hangeln; an den Sprossenwänden war vorsichtiges hinauf klettern mit evt. Hallendecke berühren gefragt; und über drei kleine hintereinander gelegte Matten krochen oder schlängelten wir uns möglichst bodennah. Bei alldem stellten wir uns die Schlange natürlich eher in Freiheit vor, auf Bäumen und Ästen und dem Dschungelboden...
Doch dann kam der Teil des Schlangenbändigers/-beschwörers Pradeep vom Zirkus (der übrigens in einem schönen Felix-Buch vorkommt): Alle versammelten sich unweit der Musikanlage. JedeR "kringelte sich zusammen" als Schlange in ihrem Korb. Wenn ich die Flötenmusik (übrigens Pal Pal Hai Bhaari aus dem Film Swades) einstellte, dann konnten die "Schlangen" aus ihrem Schlaf aufwachen - und zu tanzen beginnen. Wenn die Musik abstellte, rollten sich alle wieder auf dem Boden zusammen. Ganz der Musik entsprechend wurde vor allem langsam und mehrheitlich auf dem Boden getanzt... Für mich sehr schön anzusehen :-)! Wenn ich richtig geschaut habe scheint mir sogar, dass man eine Breakdance-Schlange beobachten konnte...:-)
Nach diesem eher ruhigen und mystischen Teil sangen wir noch öfters den Muki-Boogie im Kreis: Zuerst hielten wir den Arm, danach den Fuss, dann aber auch den Bauch, die Schulter, den Hals, den Po sowie die Zunge (huh - so schwierig!) in die Kreismitte... Ja - die Zunge war vor allem schwierig weil wir fast nicht singen konnten dazu, aber der Hals - den konnte man eigentlich gar nicht in den Kreis halten, auch wenn fleissig probiert wurde...
Wie immer gab's zum Schluss ein Fähnli - diesmal mit dem schlangenumwickelten Bändiger Pradeep drauf...
Bis zum nächsten Mal!

9. November 2009

4. Lektion: Seelöwe

Eine gute Woche nach unserem Spezialanlass trafen wir uns wieder in der Turnhalle, wo wir zum Thema Seelöwe turnen wollten. Nach dem üblichen Einwärmen wandten wir uns dem Lektionsthema zu. Dazu holten wir Bälle und Ballone. Wir machten folgende Seelöwen- Kunststücke:
- Im Paar, mit Ball: Der Dompteur wirft dem Seelöwen, welcher sich mal auf den Beinen, mal auf den Knien befindet, den Ball zu. Sowohl Fangen mit Händen wie mit den Füssen versuchen. Danach Rollentausch von Seelöwe und Dompteur.
- Einzeln, mit Ballon: Ballon auf Kopf balancieren.
- Im Paar/ in der Gruppe, mit Ballon: Kinder gegen Erwachsene. Paare balancieren den Ballon zwischen den Köpfen, Bäuchen, Beinen. Fällt der Ballon nach unten, scheidet das Paar aus.

Beim letzten Kunststück mussten Hemmungen überwinden werden, indem die Kleinen die Übung mit anderen Kindern durchführen sollten. Was bei den Einen schon gut klappte, sorgte bei den Anderen für einen akuten Anfall von Schüchternheit :). Macht aber nichts, schliesslich konnte noch auf Mami oder Papi ausgewichen werden.
Als Belohnung durften die kleinen Seelöwen nun Baden gehen: Über ein Bänkli auf den Schwedenkasten klettern, von da aus ins kalte Nasse (grosse Matte) springen.
Nun war es an der Zeit, sich zu verabschieden und das Zirkus-Fähnli in Empfang zu nehmen.

Geschrieben von Nicole





4. November 2009

Im Wald: Schnitzeljagd ("3. Lektion")

Bei glücklicherweise trockenem, schönem und nicht soo kaltem Herbstwetter trafen wir uns am Samstag Nachmittag, 24. Oktober 09 bei der Markusturnhalle. Diesmal gingen wir aber nicht unter Dach, sondern machten uns draussen gemeinsam auf den Weg zu einem anderen Ort als dem gewohnten. Nicole und ich hatten kaum etwas im Voraus preisgegeben, weshalb es vielleicht doch für den einen oder die andere eine Überraschung war, dass unsere Truppe sich in Richtung Wylerwald bewegte...
Kaum angekommen, winkte uns Nicole sehnsüchtig :-) entgegen. Also machten wir uns daran, das Anfangslied "Hütt wei mir wieder turne..." im grossen Kreis (es waren immerhin sieben Muki-Pärli, und einige hatten noch weitere Familienmitglieder mit dabei) zu singen. Dann konnte es endlich so richtig losgehen: Wir wurden in zwei Gruppen, die "Roten Füchse" und die "Grünen Eichhörnchen" eingeteilt. Meine Tochter und ich durften bei den Füchsen auch dabei sein, was ich wegen des Überraschungswertes sehr schätzte, denn diesen Weg hatte ich, im Gegensatz zum anderen, nicht mit mitgeholfen zu konstruieren.
Nun - jede Gruppe sollte jetzt aus Ästen geformte Pfeile auf dem Waldboden verfolgen und somit zu Aufgaben gelangen, die auf A5-Blättern beschrieben waren. Wenn man den richtigen Pfeilen gefolgt war, hatte man insgesamt fünf aus den Muki-Lektionen entnommene Aufgaben "gelöst", worauf dann der Höhepunkt beim Rastplatz folgte: Dort erfuhren wir nämlich durch das sehr gross geschriebene Wort SCHATZ, das auf einem A4-Blatt durch einen dicken Ast in den Waldboden gerammt war, dass irgendwo rund um den Platz unser Objekt der Begierde versteckt war! Also konnten von dort aus alle ausschwärmen und hinter jedem Asthaufen, Baumstrunk, Spielhäuschen oder Blätterhaufen das wunderschöne Päckli suchen, das nämlich mit jeder Menge Süssigkeiten angefüllt war!
So, und jetzt: Der soeben beschriebene Abschnitt erschloss sich mir nur aus der Theorie, denn ich war in der langsamen Gruppe, die den Päckli-Schatz nicht erwischte und also verlor... :-( Aber dafür darf ich berichten, dass wir trotz Langsamkeit und etlichen Ver(w)irrungen in gemütlichem Frieden und frohen Mutes durch den Wald stapften... Etwa drei Mal schlugen wir die falsche Richtung ein, weil wir einfach nicht in der Lage waren, den einen entscheidenden Pfeil zu entdecken; einmal entdeckten wir ein hübsches Plakätli mit Geburtstagskuchen drauf, worauf wir auch wiedermal sicher sein durften, dass wir eben falsch waren... Und einmal fanden wir die Beschreibung einer Muki-Übung der Eichhörnchen-Gruppe... Bei diesem Punkt sichtete ich dann von Weitem Nicole, worauf ich ihr einen leicht verzweifelten Hilfe-Ruf zukommen liess... :-) Aber von da an ging's dann wirklich besser, und auch wir Füchse fanden alle unsere Übungen, die Pfeile, den "Schatz"-Zettel, UND: ein warmes Feuer mit Monika, unserer früheren Muki-Turnleiterin daneben stehen! Das war natürlich wirklich eine Überraschung. Und auch unsere Gruppe konnte noch einen Schatz suchen, ebenfalls mit "Schläckzüüg" versehen, halt einfach in einem Coop-Sack weil wir halt verloren hatten...
Dann assen und schleckten wir alle (ja ja, auch die Erwachsenen) den gefundenen Schatz und tranken Wasser dazu. Die grösste Aufgabe zu diesem Zeitpunkt und bis zum Schluss war, das angenehm warme Feuer aufrecht zu erhalten.
Das Zusammenstehen und die Gespräche beim Feuer (= was die Grossen eher taten) sowie das Klettern und Herumstapfen und Verstecken und Klettern und Äste transportieren (= was die Kinder eher machten) wurden von allen sichtlich genossen, und einige von uns rissen sich noch eine ganze Weile nicht vom Rastplatz und dem Feuer los.
Und: ein ganz spezielles MERCI geht hier natürlich an Monika, die uns mit ihrer Anwesenheit beehrte und für uns alle das schöne Feuer gezaubert hatte.
Und natürlich sowieso: Ohne Dich, liebe Nicole, wäre das gar nicht gegangen. MERCI auch Dir.
(Auf den Fotos seht Ihr die beiden Gruppen beim Schatzfund...)


29. Oktober 2009

1. Lektion Winter: Hula Hoop

Mit etwas Verspätung, ich weilte nämlich in den Ferien, folgt an dieser Stelle nun endlich der Muki-Bericht der ersten Lektion des neuen Quartals.Wie bereits erwähnt trafen wir uns zum ersten Mal in zwei Gruppen. Dementsprechend gross war unsere Vorfreude und Anspannung.Nach dem für einige altbekannte Einwärmen/PPH und Tigerfangis wandten wir uns unseren Namen zu. Zwar machten wir dazu zwei Namensspiele, bei welchen wir jeweils unsere eigenen Namen laut zu Verstehen gaben. Nun kannten wir uns schon etwas besser und konnten uns dem Lektionsthema Hula Hoop widmen. Zuerst wollten wir ein paar Übungen in der Gruppe machen. Dazu holten wir viele Reifen, welche wir in einer langen Reihe auf dem Hallenboden verteilten:
1.) Reifen in einer Reihe: auf der ganzen Hallenlänge, von einem Reifen zum nächsten hüpfen.
2.) Reifen (immer noch) in einer Reihe: in den Reifen stehen und “dore schlüüfe”
3.) Pro Erwachsener ein Reifen; die Kinder kriechen hindurch (= Reifentunnel)
4.) Pro Muki-Paar ein Reifen im Kreis auf den Boden gelegt: Musik spielt, ein Reifen wird weggenommen. Musik stoppt, jedes Muki-Paar sucht sich einen Reifen.
Nun nahm sich jedeR einen Reifen, welcher als Hula Hoop diente. Alle versuchten sich wacker in dieser schwierigen Aufgabe. Speziell erwähnt sei an dieser Stelle P., welcher sich als richtiger Hula Hoop-Profi zu erkennen gab :)! Sehr gut gemacht – dies gilt natürlich für alle.
Zum Schluss folgten noch der Muki Boogie, das Abschlusslied und das erste Fähnlein für unsere Zirkusleine aus Schnur.
Geschrieben von Nicole

25. Oktober 2009

2. Lektion Winter 09: Der starke Adolf

Jetzt wird's mal Zeit für einen neuen Lektionsbericht; schliesslich befinden wir uns schon seit zwei Wochen im neuen Muki-Turn-Quartal...
Also: Wie bekannt widmen wir uns weiterhin dem Zirkus. Am 19.10. kam der starke Adolf aus der Pippi-Langstrumpf-Geschichte an die Reihe. Wie man (einigermassen) sieht, ist das ein ziemlich muskulöser Mann, der im Zirkus dem geneigten Publikum zeigt, wie gut er Gewichte heben kann. Deshalb befassten wir uns nach Einwärmen, PPH und dem Müsli-Renne mit unseren "Gewichten" in Form von Bändeli: Wir knieten im Kreis, und jedeR hatte ein Bändeli als "Hantel" quer vor sich liegen. Weil unsere Hanteln so furchtbar schwer ;-) waren, mussten wir uns darauf konzentrieren, die Last langsam und bedächtig in die Luft zu heben. Auf Schulterhöhe gab es einen Zwischenstopp zum Verschnaufen - und dann reckten sich die Arme in die Höhe bis sie ganz gestreckt waren. Auch das Zurück-auf-den-Boden-stellen musste mit Sorgfalt passieren, schliesslich wollten wir unsere Hanteln nicht einfach "la tschädere"... Dann, stärker geworden, konnten wir dasselbe mit den Armen je einzeln vollführen. Zur Krönung dieses Teils standen wir noch auf, machten die Grätsche und hoben die Last vom Boden nach oben bis dorthin, wo unsere Arme und Hände hinreichten. Und selbstverständlich durfte es nicht fehlen, dass wir uns gegenseitig die Armbizepsmuskeln zeigten - wir wollten ja stark werden wie Pippis Adolf.
Nun - Pippi ist eigentlich noch viiiiel stärker als Adolf. Das zeigt sich darin, dass sie ab und zu mühelos Leute in die Luft wirft... So direkt wollten wir das der Pippi aber nicht nachmachen, weshalb nun die Bälle zum Zug kamen: Die Muki-Pärli warfen, prellten und rollten zunächst einzeln und dann zu 2t Bälle, dass es eine wahre Freude war.
Ganzheitlicheres Krafttraining für die Grossen wurde dann noch mit Kreuz und quer in der Turnhalle verstreut Brücken bilden in Liegestützen-Position gemacht. Die Kinder konnten derweilen unter den "Brücken" hindurch kriechen. Mit der einen Gruppe reichte es am Schluss noch für ein Fangis - mit der anderen nicht mehr...
Dieses Quartal können die Kinder Fahnen mit Zirkusmotiven - diesmal natürlich mit Adolf und Pippi drauf - mit nach Hause nehmen.
Bis zum nächsten Mal im Muki-Turnen...

27. September 2009

6. Lektion: Brücke und Handstand

In dieser Lektion turnten wir zum letztem Mal zum Thema Zirkus vor den Ferien. Dieses Thema wird uns aber auch im neuen Quartal begleiten. Nach dem Einwärmen nach Bollywood und dem anschliessenden Poppe poppe Hämmerli und Müüslirennen waren wir fit, um uns ein bisschen akrobatisch du betätigen. Zuerst formierten die Grossen und anschliessend die Kleinen verschiedene Brückenhinternisse, welche es zu passieren galt. So konnten die Kleinen unter den Brücken durchschwimmen oder über die Brücken marschieren. Dabei waren die Erwachsenen besonderen Kraftakten ausgesetzt und mussten eine indische Brücke darstellen (scheinbar nennt sich diese Brücke wirklich so :)) oder Liegestützen machen. Danach wurden unterschiedliche Brücken an der Sprossenwand aufgestellt. Die Grossen konnten dazu Rumpfbeugen machen oder rückwärts an der Sprossenwand hangen und die Beine in die Höhe ziehen, während die Kleinen oben oder unten durch gehen konnten. Danach waren v.a. die Grossen ziemlich erschöpft und wir holten die kleinen Matten aus dem Materialraum. Immer zu Viert konnten die Mukis nun Kunststücke zum Thema Handstand und Brücke ausprobieren. Mit Hilfe wurden so Handstände und Brücken gemacht und mit Stolz den anderen gezeigt.
Zum Schluss machten wir eine einfache Stafette, bei welcher alle nochmals so richtig ins Schwitzen kamen. Danach war es an der Zeit, uns zum Muki- Boogie und Schlusslied im Kreis zu versammeln. Bis bald, nämlich am 12. Oktober, wenn wir uns zum neuen Quartal in der Markushalle versammeln.
Bis dann wünschen wir euch eine schöne Zeit

Geschrieben von Nicole


15. September 2009

Lektion 5: Trapez

An diesem wunderschönen 7. September trafen wir uns, um uns ein wenig der Kunststücke direkt unter dem Zirkuszelt am Trapez anzunähern.
Wenn ich sage „annähern“, dann meine ich das durchaus so, denn wir übten vornehmlich das Schaukeln an den Ringen – mit klassischer Schaukel sowie mit einem auf gleiche Weise an der Hallendecke eingehängten Seil mit hölzerner Rondelle. Das war lustig, jedoch nicht sehr anders als auf einem besseren Spielplatz - um ehrlich zu sein.
Parallel zu den „Trapez“-Kunststücken wurden am Boden auf zwei kleinen Matten Kunststücke alleine und zu zweit ausprobiert. Zu zweit machten wir zum Beispiel das Flugzeug: das Kind liegt mit der Hüfte und angespanntem gestrecktem Körper auf den Füssen des Erwachsenen, wobei der Erwachsene mit Armen und Beinen in der Luft („Käferposition“) auf dem Rücken liegt. Das Muki-Pärli gibt sich die Hände. Hier ist das Bild dazu, wobei dieses Muki-Paar so geübt ist, dass es sich die Hände nicht geben muss:

Später versuchten noch alle Mukis zu zweit und ohne Matten Kunststücke aus: die hiessen „Fledermaus“, „Chäs-cheeri“ und einfach „cooles Zirkus-Kunststück“. Es wird sicher später noch Gelegenheiten geben, das eine oder andere näher zu beschreiben, denn: Wir machen im Winterquartal weiter mit dem Thema Zirkus!

So lasse ich es diesmal bei diesem eher kurzen Eintrag und schliesse noch folgendermassen ab: Nach dem kurzen Muki-Boogie und einigen gerannten Runden in der Halle sowie der Kleber-Verteilung war auch diese Lektion --- zu Ende... :-)

11. September 2009

4. Lektion: Jonglieren

Auch an jenem Montag Nachmittag traffen wir uns, um gemeinsam zum Thema Zirkus zu turnen. Wir wollten uns mit dem Thema Jonglieren auseinandersetzen. Nach dem Einwärmen zum Om Shanti Om, dem Poppe Poppe Hämmerli und dem Tigerfangis widmeten wir uns dem Lektionsthema. Zu diesem Zweck mussten wir natürlich jede Menge Tennisbälle, weichere Bälle und Jongliertücher vom Materialraum in die Turnhalle transportieren. Nun übten wir zuerst das Jonglieren zu Zweit, indem sich die Kleinen und Grossen jeweils nebeneinander aufstellten. Jetzt begann einer damit, seinen Ball in die Luft zu werfen. War dieser Ball an seinem höchsten Punkt angelangt, warf der andere ebenfalls seinen Ball nach oben. Anschliessend musste man sich darauf konzentrieren, den herunterkommenden Ball des anderen zu fangen. Parallel dazu konnte das Jonglieren mit den Tüchern ausprobiert werden. Dies ist einfacher, da die Tücher langsamer fliegen und besser zu greifen sind. Zum Schlusss durfte jeder alleine das Jonglieren ausprobieren. Zuerst mit einem, anschliessend mit zwei und schlussendlich mit drei Bällen.
Nun machten wir ein Fangis, dem Thema entsprechend mit Bällen. Die Fännger mussten versuchen, die anderen mit ihren Bällen zu treffen. Wurde man getroffen, setzte man sich auf den Boden und konnte von den anderen durch eine Schulterbewegung erlöst werden. Die Zeit verging wie im Fluge und wir versammelten uns im Kreis zum Muki- Boogie und zur gemeinsamen Verabschiedung.

Geschrieben von Nicole