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7. September 2010

BULBULA, Einturnsong

Das Lied stammt - wie könnte es auch anders sein - aus einem Bollywood-Film, der Thoda Pyaar Thoda Magic heisst. Übersetzt bedeutet das "Ein bisschen Liebe, ein bisschen Magie", wobei das ganze für die deutsche Filmversion in "Ein Engel zum Verlieben" verwandelt wurde. Das Märchen ist an Mary Poppins angelehnt und somit sehr kindergerecht - und die Musik ist fröhlich; hört selbst:

Bulbula from Thoda Pyaar Thoda Magic
Hochgeladen von mytiti. - Entdecke weitere Musik Videos. Bulbula bedeutet übrigens Seifenblase...

2. Januar 2010

Musik von früher: Dhadak

Um diese Reihe zu komplettieren, stelle ich hiermit noch den 3. Song in den Blog, zu dem wir in der Muki-Vergangenheit eingeturnt haben: Dhadak Dhadak was zu Deutsch Ratter Ratter bedeutet.
Wir turnten dazu, als wir im Herbst- und Winterquartal 2008 das Thema Reisen in der schönen Schweiz hatten. Die Bewegungen hatte Monika konzipiert: Zunächst musste man marschieren, dann galt es, über im Weg liegende Steine zu steigen, dann kamen wir auf dem Berggipfel an, erblickten die Sonne und machten einen Freudentanz, indem wir uns um die eigene Achse drehten. Natürlich erinnert mich das alles immer an Monika und macht mich auch wehmütig – eh sicher tänk!! Ach, wie die Zeit vergeht!!!
Ich erzähle dazu mehr als zu den anderen zwei MukiSongs, einfach weil mir dieses Lied und der entsprechende Film Bunty aur (und) Babli extrem gut gefallen haben. Der Songtext beschreibt anschaulich, wie die zwei abenteuerslustigen Protagonisten genug vom Leben in der Provinz haben und lieber alles in eine ungewisse, aber mit Möglichkeiten versehene Zukunft in der Stadt investieren:
Erzählstimme: In dieser Welt gibt es zwei Arten von Menschen: die, die ihr ganzes Leben damit verbringen, den selben langweiligen Job zu machen - und die, die es schaffen, in einem Leben alle Jobs dieser Welt zu probieren. Die beiden (Bunty und Babli) haben das gesagt, nicht ich. Und während sie das gesagt haben, haben sie Dinge getan. Solche, wie sie nie jemand zuvor getan hat, vielleicht sogar wie sie niemand jemals schaffen wird. (Das ist eine Anspielung auf die Ganovenkarriere, die Bunty und Babli erfolgreich absolvieren werden) Singstimme (Er): In der kleinen Stadt, in leerer Dämmerung und am leeren Nachmittag, haben wir unsere Sachen gepackt und sind los. Der Regen hat nachgelassen. Der Fluss ist ruhig, lass uns zum Ozean weiterziehen... Oh wir sind losgegangen, bei der Ehre des Ramchand. Der Zug klappert, der Rauch steigt empor. Ratter ratter, ratter ratter, die Pfeife ertönt. Ratter ratter, ratter ratter, es wird nach mir gerufen. Lass mich vorbei, ich muss die Wolken sehen. Ich muss meinen Namen mit einem Stück Kohle in den Himmel schreiben. Es gibt eine Straße, die am Mond vorbeiführt. Den Kopf nach oben gerichtet, dort wird mein Haus sein. Singstimme (Sie): Wir sind die Welt, wir sind der Himmel, lass doch den Rest der Welt schimpfen, wie er will! Wir tragen den Mond als Tikka auf unserer Stirn - obwohl, es ist nicht einfach, Tag und Nacht zwischen den Sternen zu leben.

Der Song ist wichtig, eröffnet er doch den Film. Wir sehen zum ersten Mal Abhishek Bachchan als Bunty






sowie Rani Mukherji als Babli


und wissen bereits: Das wird jetzt wohl nicht unbedingt ein trauriger und langsamer Film – oder! Anders ausgedrückt: It’s time for entertainment...!

Die Filmhandlung beschreiben tu ich jetzt nicht – lest doch bei Interesse hier weiter... Aber eine Person, und, damit verbunden ein anderes Lied von diesem Film muss ich einfach noch erwähnen, denn: Was für eine Frau, was für ein Song!!! Müsste ich nur einen einzigen Bollywoodsong auswählen, der an einer Party laufen würde, wäre es dieser: Kajra Re, mit einer gänzlich unwiderstehlichen Aishwarya Rai.
Aishwarya Rai...: Hierzulande ist sie mittlerweile auch recht oft zu sehen, und zwar als Lancôme- und Longines-Werbeträgerin auf Plakatwänden, in Zeitschriften und im Fernseher. Ich finde es natürlich bedauernswert und völlig unzureichend, dass man bei diesen Werbungen Aishwaryas Tanz- und Verführungstalent nicht sieht. Eine Diva? Aber bestimmt und sicher; sonst könnte sie gar nicht so königlich unerreichbar wirken. Man stellt sie sich bestimmt nicht als seine neue Nachbarin vor. Dazu ist sie einfach zu elegant und graziös.
Ausserdem: Der junge Mann in Kajra Re, Abhishek Bachchan, ist Aishwaryas Gatte, der er einige Zeit nach diesem Film wurde. Der alte Mann, Amithabh Bachchan, ist Abhisheks Vater und somit Aishwaryas Schwiegervater (der er einige Zeit nach diesem Film wurde :-)). Und ausserdem zum zweiten: Amithabh Bachchan ist der Schauspieler, weswegen Jamal Malik in Slumdog Millionnaire in dieses Loch voll Sch... springt, um dessen Autogramm erhaschen zu können. Zu der Zeit (Anfang 90er) ist Amithabh jung, schwarzhaarig und im engen weissen Smoking – ein bisschen anders also noch als hier in Kajra Re.

6. Dezember 2009

Mehr Muki-Musik von früher

Wenn ich grad schon dabei bin: Hier ein weiteres Lied, zu dem wir kurz nach dem Muki-Anfang im 2007 oft getanzt haben.
Zuerst nannten wir's "Allay Allay Tanz", später dann, abgeändert und dem Thema angepasst, "Piratentanz".
Wiedermal möchte ich mich für die verwackelte Qualität entschuldigen... Aber vielleicht kommt's auf anderen Computern ja besser??
Ausserdem, schaut mal: In der 2.Songhälfte gibt's zum Chlousetag und der Weihnachtszeit Passendes: Ein Weihnachtsmann, Tannenbäume, Schnee, Lichter...und so.
Und: o.k., ich versuche nicht, auf den Hauptdarsteller aufmerksam zu machen... obwohl er in diesem Film (One 2 ka 4) eigentlich grad ganz speziell gut aussieht - und die Songs mit Juhi Chawla sind so toll kitschigromantisch - und alles ist so herzerwärmend dick aufgetragen - äh, und -.... o.k. o.k., ich hör jetzt auf, ist ja gut...

1. Dezember 2009

Muki-Vergangenheit: "Badal pe paon hai"


Das war einmal...
Im Sommerquartal 2008 turnten wir zum Thema Alles was fliegt und turnten ein zum Song Badal pe paon hai aus dem Film Chak De. Schon ewig lange her, aber Erinnerungen können manchmal so schön sein. Und Shah Rukh Khan (der Hauptdarsteller) ist immer mal wieder ein YouTube-Video wert. Ausserdem wissen wir spätestens seit Slumdog Millionaire, dass Indien ziemlich faszinierend sein kann (Ich wusste es allerdings schon vorher :-D).

21. August 2009

Deewangi (Verrückt) - Songtext

Dekho dekho – hai shaam badi deewani
Dhere Dhere - ban jaye na koi kahani
Seht her, Seht her – Was für eine irre Nacht
Langsam, ganz langsam - wird hier Geschichte gemacht

Dilbar hai, dilkash hai, dildar nazaare hai
Aaj zameen par uthre kitne sitaare hain!
Bezaubernde, attraktive, charmante Menschen sind hier
Wieviele Stars (Sterne) sind heute unter uns?!

Aklo hosh mein ne daanam, hum hai dil hai aur jaanam
Wir verlieren die Kontrolle und feiern mit denen, die uns am Herz liegen

Bas deewangi, deewangi, dewaangi hai
Na koi resham na rehabar yeh ilzaam lage kis par
Bas deewangi, deewangi, deewangi hai

Das ist so toll verrückt, verrückt, verrückt
Niemand führt, niemand hat das Sagen – wem will man für diese entfesselte Stimmung schon einen Vorwurf machen?
Alles ist so toll verrückt, verrückt, verrückt

All hot girls, put your hands up and say: Om Shanti Om
All cool boys, come on make some noise and say: Om Shanti Om

Alle heissen Mädels, streckt Eure Hände hoch und sagt: Om (ca.: Gott), Friede, Om
Alle coolen Jungs, macht doch ein bisschen Lärm und sagt: Om, Friede, Om

Die nachfolgenden Zeilen kommen in unserem Einturntanz nicht mehr vor:
Shaam gazab ki, hungama khel hai - Iska naasha hi gehra hai teez hai
Die Nacht ist wild und aufregend - Wie ein tiefer starker Rausch


Zulf kuli hai resham resham - Saans khuli hai maddaam maddaam...
Offenes Haar fliesst herab wie Seide - Sanft vermischen sich Atemzüge...
Yeh to ishare hai!
So fängt es an!

Kehane ko waise to saara sukoon hai - Phir bhi yeh dil hai ke isko junoon hai
Eigentlich ist es hier ganz friedlich - Doch mein Herz wird unruhig

Palko palko; swaab sajade - Isko usko sab ko batade
Raaz jo saare hai!
Wimpern, Wimpern; bringt mir einen Traum - Erzähle diesem, jenem und allen
Was unser Geheimnis ist!

Wie Ihr seht, ist dieses Lied nicht zum tiefgründigen philosophieren, sondern vor allem fürs Feste feiern gedacht. Und weil man an einem richtigen ausgelassenen Fest auch viel herum hüpfen sollte, hielten wir’s für muki-turn-geeignet.
Die vielen Stars (welche man ja auch im Video bewundern kann)
sind übrigens 31 waschechte Bollywoodstars, die indische Filme von den 60ern bis heute mitpräg(t)en. Für einen Fan ist sowas natürlich sehr unterhaltsam – für alle anderen... na ja, ich meine... ähem... – genau!: alle anderen könnten ja noch Fans werden!?! (Ist ja nur so ein Vorschlag, falls Ihr Euch grad langweilt... :-) À propos: Den Film „Om Shanti Om“ könnt Ihr gerne von mir ausleihen!)

14. August 2009

Om Shanti Om (Einturnsong) - Video!

"Deewangi Deewangi", der Partysong vom indischen Film "Om Shanti Om". Bitte besonders beachten: Rani Mukherji, die die Ansprache hält, sowie Shah Rukh Khan, die Hauptfigur des Films... :-) Und, ähem: Bitte entschuldigt die Bildqualität - konnte nichts besseres finden...
Nachtrag: Die Bildqualität ist jetzt noch schlechter - musste etwas Neues finden weil das andere Video aus YouTube rausgenommen wurde. Wenn's so weitergeht nehme ich dieses Video bald wieder raus - ist doch eigentlich schade um die vielen schönen Bildli, die jetzt fast nur noch zu erahnen statt ordentlich zu bewundern sind!!

19. Februar 2009

Probier's mal mit Gemütlichkeit - Text & Tanz

aus dem Dschungelbuch-Film von Walt Disney von 1967, fürs Muki-Turnen kreiert von Nicole

Hier kommt die Beschreibung unseres Dschungeltanzes! Er ist durchaus dem Tanz von Mogli und Balu im Film nachempfunden; – um den zu sehen, klickt auf der rechten Sidebar hier unter „Videos“ nach. Aber hier folgend jetzt Text und Tanzbeschreibung zum mitsingen und -tanzen :-)!!

REFRAIN:
Balu: Probiers mal mit Gemütlichkeit; mit Ruhe und Gemütlichkeit
Mit am Körper anliegenden Armen und abstehenden Händen sowie Watschelschritt 4 Schritte nach vorn und 4 Schritte wieder zurück
jagst du den Alltag und die Sorgen weg
Mit beiden Händen seitlich auf Schulterhöhe 2x links; dann 2x rechts „Wegwischbewegung“ machen. Bei „weg“ beide Arme ganz nach oben und gegen hinten mit den Händen „wegwischen“
Und wenn du stets gemütlich bist
Arme gehen auf den Boden unter die gegrätschten Beine, dann Hände auf die Hüften und Becken nach vorne dehnen
und etwas appetitlich ist
4x seitlicher Hüftschwung
Dann nimm es dir egal von welchem Fleck
Mit beiden Händen zuerst von rechts, dann von links oben etwas „herunter nehmen“. Arme wieder ganz nach oben, bei „Fleck“ in die Hände klatschen.

Was soll ich woanders, wo es mir nicht gefällt?
Ich gehe nicht fort hier, auch nicht für Geld!
Das Muki-Paar steht sich jetzt gegenüber und hält sich an den Händen. Dann lässt man eine Hand los, und das Kind dreht sich (an einer Hand haltend) 1x unter dem rechten und 1x unter dem linken Arm der grossen Person durch.
Die Bienen summen in der Luft
erfüllen sie mit Honig Duft –
Das Paar steht sich wieder gegenüber. Mit angewinkelten Ellbogen „Bienenflügel machen“ die sich auf und ab bewegen, und jede/r dreht sich 1x um die eigene Achse.
und schaust du unter den Stein
Auf den Boden knien, „den Stein zur Seite legen“.
erblickst du Ameisen die hier gut gedeihen!
Probier mal zwei, drei, vier!
„Die Ameisen interessant und lecker finden :-)“.

Mogli: Ist das dein Ernst?
Balu: Haha - es gibt nichts Besseres! Das ist ein herrliches Gefühl wenn die kitzeln!
Sich 1x auf den Rücken rollen, dann auf den Bauch liegen
Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
Alle schauen einander bäuchlings im Kreis an und bewegen die Unterschenkel auf & ab
Mogli: Wie denn?
Balu: Es kommt zu dir!
Aufstehen

REFRAIN:
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
mit Ruhe und Gemütlichkeit
vertreibst du deinen ganzen Sorgenkram
und wenn du stets gemütlich bist
und etwas appetitlich ist
Dann nimm es dir egal woher es kam
(Alle Bewegungen wie schon am Anfang beschrieben.)

Na, und pflückst du gern Beeren? Und du piekst dich dabei?
Mogli: AU!
Balu: Dann lass dich belehren: Schmerz geht bald vorbei
Überall aus der Luft „Beeren pflücken“, dabei (noch von der Refrain-Position her) mit gegrätschten Beinen immer am gleichen Ort stehen
Du musst bescheiden, aber nicht gierig im Leben sein -
sonst tust du dir weh! Du bist verletzt und zahlst nur drauf,
darum pflücke gleich mit dem richtigen Dreh!
Das Kind geht auf den Boden und kriecht 2x unter der Grätsche der grossen Person durch.
Hast du das jetzt kapiert?
Mogli: Vollkommen! Danke, Balu!
Enger in den Kreis stehen; einander für die Polonaise an Schultern oder Hüften halten

Balu: Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
Mogli: Du hast wirklich Recht!
Balu: Es kommt zu dir!
In der ganzen Gruppe Polonaise im Kreis machen

4. November 2008

27. Oktober 2008: Apfelernte im Thurgau














Am dritten Muki-Turn-Montag im Winterquartal 2008 verschlug es uns in den Kanton Thurgau. Wir hatten gehört, dass dort im Moment die Äpfel Saison hatten, und dass man selber ernten konnte.

Der Lektionsbeginn fand wie gehabt mit „Dhadak Dhadak“ aus dem sympathischen Ganovenfilm „Bunty aur Babli“ statt: Wir marschierten an Ort mit angezogenen Knien über Stock und Stein, „flogen“ auf dem Bauch am Hallenboden mit ausgestreckten Armen und Beinen und kreisten schliesslich weit mit den Armen wenn wir „die Sonne sahen“. Nicht zu vergessen der „Freudentanz“ um die eigene Achse wenn wir imaginär die Bergspitze erreicht hatten. Zum Anfangsritual gehörten wie gewohnt auch Poppe poppe Hämmerli und das Müsli-Renne.

Um das Thurgau und die Apfelbäume zu erreichen, schoben wir den Rollwagen Tschu tschu tschu e-n-Isebahn chunnt singend durch die Halle, bis wir die Sprossenwände erreicht hatten. Dort waren oben zwei grosse Tücher so aufgeknüpft, dass alle etwa 50 vorhandenen Äpfel (Tennisbälle) drin Platz hatten. Nun mussten also die Kinder die Leitern (Sprossenwände) hinauf klettern, die Früchte ablesen (aus den Tücherbeuteln nehmen) und den Erwachsenen aushändigen. Diese sammelten die Äpfel in einem Sack, welcher hernach, am Ernteende, von den Kindern zum Güterbahnwagen (Rollwagen) geschleppt und ausgeleert wurde.

Dann konnte jedes Kind vom Geräteraum her verschiedene Bälle in die Halle werfen, bis der Hallenboden mit Bällen ziemlich übersät war. Jetzt konnten wir unser Tamburin-Spiel durchführen: Ich schlug regelmässig leise aufs Tamburin, und wenn ich einmal hart und laut schlug, mussten alle aufpassen und das tun, was ich sagte: 1, 2 oder 3 Bälle hintereinander berühren; mit der Hand, dem Fuss oder dem Hintern.

Auf einer der schönen grünen Wiesen im Thurgau gab es noch ein Fangis. Heute ging das sehr schnell, denn bei zwei Fänger-Pärli und nur in der einen Hallenhälfte war sehr bald die ganze Gruppe gefangen.
Nachdem wir den Güterbahnwagen mit der Apfelernte, begleitet vom Eisenbahnlied, in den Geräteraum eingefahren hatten, versammelten wir uns im Kreis und sangen A ram sam sam. Und anschliessend ans Adieu-Lied konnten die Kinder ein Thurgau-Wappen (mit zwei Löwen – weiss irgendjemand warum diese Tiere da drauf sind??), ein Apfelernte-Foto sowie einen echten Apfel abholen...
Bis bald wieder im Muki-Turnen :-)!

24. August 2008

Eröffnungslektion Herbst 2008: Auf den Berg und wieder runter

Nun war es also soweit : Das Herbstquartal 08, zum neuen Thema Reisen in der schönen Schweiz begann am Montag, 11. August 2008 neu mit den Zeiten 15.15 – 16.05 Uhr. Es ging heute hauptsächlich darum, einen Berg (auf dem Kleberli war’s die Jungfrau, aber nicht falsch verstehen jetzt, o.k. ?) zu besteigen und von da wieder hinunter zu fliegen.

Wir durften vier neue Muki-Pärli in unsere Gruppe aufnehmen, (eines fehlte noch). Da vorher ebenfalls vier Pärli aufgehört hatten, ist es nun so ganz ideal. Einzig an "Giele" fehlt es momentan doch ein wenig : es sind in dieser neuen Formation jetzt nur zwei. Aber die gleichmässige Vertretung der Geschlechter ist halt nunmal wirklich nicht etwas, was wir beeinflussen können – und auch nicht wollen, schliesslich gibt es zum Glück keine Quotenregelung im Muki-Turnen…

Jetzt ging’s also los : Mit dem neuen Einturnen, welches Wandern mit vielen Schritten in diverse Richtungen enthielt. Beim Erblicken der Sonne oben auf dem imaginären Berg durften die grossen runden Armbewegungen nicht fehlen.

Das darauf folgende Müslirenne begleitet uns nunmehr schon seit mehr als 1,5 Jahren – anders gesagt seit den Anfängen unseres Muki-Turnens.

Später kletterten die Kinder mit Hilfe der Sprossenwand auf die Jungfrau. Dann krochen sie durchs Tunnel, gebildet von den Grossen, die an der Sprossenwand hingen und ihre Beine in die Luft hoben (eine äusserst effiziente Bauchmuskel-Übung… :-)).

Im Kreis in der Turnhallenmitte angekommen ging’s vom Berg wieder runter, indem wir auf verschiedene Arten flogen : langsam und würdig wie der Adler ; lärmig und schneller wie ein Propellerflugzeug ; sowie auch noch lauter und ganz schnell wie ein Düsenflugzeug.

Zwischendurch gab es noch eine Rutschpartie mit den Reifen : Die Kinder hielten sich gut fest, und die Grossen stärkten ihre Kraft, indem sie die Kinder in der ganzen Halle umher schleiften.

Unsere Klassiker, das mit Gesten und Bewegungen begleitete Lied « Mit de Fingerli… » und auch das Höckerrennen bildeten den Schluss der heutigen Lektion. Als Kleberli gibt es in diesem Quartal schöne Schweiz-Fotos – diesmal natürlich mit einem stimmigen Bild der Jungfrau.

21. Juni 2008

Info zu Einturn-Song Padal pe paon hai


Soeben habe ich noch per Internet herausgefunden: An der IIFA (International Indian Film Academy) 2008 in Bangkok, Thailand, der jährlich stattfindenden, wichtigsten Preisverleihung für den Indischen Film, hat der Film Chak De India – ein unschlagbares Team zu unserem Einturn-Song Padal pe paon hai nicht weniger als drei Awards eingeheimst: Für den besten Film, die beste Regie (Shimit Amin) und den besten männlichen Hauptdarsteller Shah Rukh Khan, den ich ja sehr verehrungswürdig finde. Kein anderer Film hat so viele der massgebenden Preise gewonnen! Wir haben also eine zur Zeit echt angesagte Einturn-Musik.

Und ausserdem: Da ich momentan gerade ziemlich vernarrt bin in einen neuen Film, der sich Jab we met – als ich Dich traf nennt möchte ich noch schnell mitteilen: Auch der hat zwei wichtige Awards gewonnen: Für die besten Dialoge von Imtiaz Ali, der Regie führte, und für die beste Schauspielerin: Kareena Kapoor. Der Film handelt ganz unoriginell von einem Paar, das den Film hindurch immer glasklarer feststellt, dass es sich liebt... Aber schaut nur wie das ganze passiert...! Charmant und mitreissend vom Anfang bis zum Schluss!!
Falls jemand interessiert ist: Chak De India ist bereits normal im Handel erhältlich, Jab we met kommt irgendwann diesen Sommer. Für weitere Informationen, im Speziellen gute und differenzierte Filmkritiken, lest bei Maria weiter.

9. Dezember 2007

Lektion 7: Vertiefung unserer Themen


Pippis Morgenturnen, welches jeweils unser Einturnen zu Beginn der Lektion darstellt, enthielt wie gewohnt ausgeprägtes Dehnen und Strecken, viel Hüpfen, sowie Arm-Muskel-Anspannungen zur Vorbereitung auf die späteren Kraftübungen.

Wie wir das Arm-Muskel-Anspannen betreiben, fragt Ihr?
Also (und jetzt hole ich aus und erkläre ausführlich) : Pippi nimmt jeden Morgen ihr Pferd vom Balkon und trägt es in die Stube. Dazu dreht sich jede im üblichen Einturn-Kreis stehende Person, das heisst jedes Kind und jede grosse Person, gegen hinten um und « öffnet » mit beiden Armen die Balkontüren. Dann, um das « Pferd » gut zu erwischen, geht man in der Grätsche ein wenig in die Knie, legt die eine flache Hand unter den Bauch des « Pferdes », stemmt dieses hoch und nimmt noch die zweite flache Hand dazu (damit das Tragen ein wenig leichter fällt – so ein ganz kleines bisschen schwer ist das Pferd ja selbst für Pippi ;-)). (Jetzt tun wir übrigens gerade genau das, was Pippi auf dem 1. Bild auf der rechten Leiste hier in unserem Muki-Blog tut.) Nun wird das Pferd in die Stube, das bedeutet in die Kreismitte, getragen, und weil wir so viele Pferde in unserer kleinen Turnhalle nicht gebrauchen können, zaubern wir sie mit einem « Hokus-Pokus-Fidibus » und fingerschnipsend wieder weg.

Diesmal machten Pippi und wir noch ein paar kräftige Hüftschwünge dazu – und danach konnten wir wie jedesmal in der frei gewordenen Halle mit ausgebreiteten Armen umherrennen, oder besser gesagt fliegen, wie wir das immer nennen.

Ausser Atem kamen wir bei einer weiteren Auflage vom immer wieder populären « Müsli-Renne », bei dem das pünktliche Starten nach dem « Achtung-fertig-los »-Kommando besonders wichtig ist.

Zur Förderung der Geschicklichkeit sowie des Vertrauens der Kinder, machten die Grossen ein Grätschentunnel, worunter die Kinder auf allen 4en in einer Reihe durchkrabbelten . Das dauerte : Durch sich-loslösen und neu-anschliessen gewährleisteten die Grossen eine kontinuierliche Tunnel-Fortsetzung – weit über eine Hallenlänge hinweg, inklusive Kurven… !

Die Herausforderung in diesem Quartal heisst : Jedes Kind klettert die Sprossenwand hinauf, soweit es will und selber wieder hinunter kann. Dies soll ohne Stützen oder irgendeine Berührung durch die grosse Person passieren. Selbstverständlich muss die erwachsende Person aber in Bereitschaftsposition stehen. Diese Übung stärkt die Geschicklichkeit, die Konzentration und das Selbstvertrauen der Kinder und, was sehr wichtig ist, fördert das Vertrauen der Erwachsenen in ihre Kinder. Zwei weitere sehr wichtige Dinge können dabei gelernt und gestärkt werden : Still sein für die bessere Konzentration (dabei spreche ich von den Kindern und den Grossen) sowie wissen und spüren, was man selber tut, um sich nicht vom Vergleichs- oder Konkurrenz-Denken zu stark beeindrucken zu lassen und deswegen gar Fehler zu machen. Anders könnte man dem auch : « Fokussieren auf die eigene Handlung » sagen. Ich habe mich da ein wenig kompliziert ausgedrückt – ich meine es aber durchaus ernst !

Dann kräftigten wir unsere Arme, indem wir uns bäuchlings über ein Bänkli zogen. Wir schulten unser Gleichgewicht, indem wir über ein umgedrehtes Bänkli balancierten. Wir passten auf, dass es uns nicht schwindlig wurde beim vielen seitwärts rollen über die kleinen Matten. Und Muki-Leiterin-Monika machte Fotos dazu. Sie sind schön geworden ! Meldet Euch bei uns, wenn Ihr sie ge-e-mailt haben wollt.

Gegen Schluss hin gab es noch eine besonders schöne und gemütliche Übung für die Gemeinsamkeit zwischen Mutter und Kind sowie für das Gefühl der ganzen Gruppe : Jedes Muki-Pärli probierte Kunststückli aus auf einer kleinen Matte, seiner « Insel », und zeigte anschliessend den anderen eines davon. Diese versuchten, ihnen gleich zu tun. Ich habe dabei recht gestaunt über die ganz verschiedenen Ideen, die auf diese Weise an uns alle heran getragen wurden. Und das Nachmachen war gar nicht immer einfach !

Zum Pippi-Tanz, den wir wie immer zum Schluss zwei Mal tanzten, kann ich diesmal nur sagen: Wir sind gut geworden !! Ausserdem wurde auch auf dem heutigen Kleberli getanzt: Pippi, breit grinsend und wild, neben ihrem Vater. Oder war das der Samichlaus ?

Auf jeden Fall hatte irgendjemand unsere Schuhe mit Schokolade und Mandarinen gefüllt ! Mmh… fein !

5. November 2007

Woher kommt die Musik zu unserem Allay Allay-Tanz?


Darüber hat schon das Gerücht kursiert, er sei vielleicht aus Afrika:
Der Song Allay Allay, auch Piratentanz genannt, zu dem wir heute unseren 1. Muki-Tanz aufgefrischt haben.
Wer ab und zu in den Blog schaut, der hat ja vielleicht auch schon das Video dazu gesehen. Es stammt aus einem indischen Film. Diese haben meistens mehrere sog. "Song-and-Dance-Sequences", welche besonders für den emotionalen Zustand der Charaktere zentral sind. Dass indische Filme eine grosse Zahl (ca. 6 - 12) dieser Sequenzen aufweisen, ist eine tolle Sache für das Muki-Turnen, denn sowohl Musik wie Tänze quellen über vor Lebensfreude und spornen zu Bewegung und Inspiration an.
Den Film von Allay Allay, "One 2 ka 4", kenne ich nicht, aber ich habe soeben gelesen, dass er von einem Polizisten handelt, der auf die vier Kinder seines ermordeten Kollegen aufpassen muss. Offenbar ist die Geschichte nicht umwerfend, aber weil es wichtig ist, einen der interessantesten Schauspieler der Gegenwart, Shah Rukh Khan, zu kennen, lege ich Euch zumindest ans Herz, mal die Filmkritik vom Blog Mariakaefer zu lesen.
Klar, dieser indische Hauptdarsteller ist eben nicht Amerikaner (nichts gegen sie, aber es gibt ja eigentlich sehr viele andere), er ist nicht so gross (da muss er seine Überlegenheit eben mit anderen Mitteln zeigen :-)) - und nein, er macht nie dauerhaft ein versteinertes Gesicht, um seine abgründigen und vielschichtigen Gedanken zu verbergen, die ihn zu diesem harten und männlichen Typen machen :-)... Aber das ist es ja gerade! Deswegen schaut man ihm so gerne zu, und genau deswegen mögen ihn auch die Kinder.
So voilà - jetzt wisst Ihrs: Ihr habt es mit einem Shah Rukh Khan-Fan zu tun...*g*

30. Oktober 2007

TEXT unseres Pippi-Tanz-Lieds


Zwei mal drei macht vier
widdewiddewitt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt,
widdewidde wie sie mir gefällt

Hey Pippi Langstrumpf
tralahe tralahe tralahopsassa
Hey Pippi Langstrumpf
die macht was ihr gefällt

Ich hab ein Haus
ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd
die schauen dort zum Fenster raus

Ich hab ein Haus
ein Äffchen und ein Pferd
und jeder der uns mag
kriegt unser Einmaleins gelehrt

und: nochmals die ersten zwei Absätze