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25. August 2009

24.8.: Pferdenummern und Seiltanzen

Unsere 3. Muki-Lektion im Herbst 09 stand völlig im Zeichen der glamourösen Zirkuswelt: Ziemlich genau 24 Stunden vorher hatten sich viele von uns anlässlich einer echten Zirkusvorstellung inspirieren lassen. So stellten wir uns mühelos vor, beim Einturnen Sägespäne abzuklopfen und nach dem Manegenaufbau den Künstlereingang zu benützen...
Die Manege hatten wir mit einem Tau und aneinander geknüpften Seilen konstruiert. Mit zwei Fahnenstäbchen als „Peitschen“ versuchte ich mich dann als Pferdetrainerin:
Die edlen eleganten Muki-Pferde-Pärli präsentierten sich meist Hand in Hand, galoppierend und manchmal verbeugend den virtuellen Zuschauern, bis sie dann auch zu einem artistischeren Teil vorrückten: Auf dem Rücken oder den Schultern der Grossen ritten alle Kinder einige Runden lang. So hielten sich heute auch die Grossen ohne speziellen Motivationseffort in Schwung. Dann gingen die Grossen auf alle 4e, und jedes Kind konnte auf „seinem“ Pferd, währenddem ihm die Hand gehalten wurde, einen Moment lang stehend (!) reiten. Des Weiteren nahmen wir alle 3 Schwedenkasten-Oberteile in die Manege; stellten uns vor, dass es 3 Pferde wären, die Runden galoppierten, und vollführten dann allerlei äusserst gefährliche (:-)) Kunststücke darauf.
Vor den Pferdeaufführungen hatten wir auf dem Tau und den Hallenlinien seiltanzen geübt, um dem balancierenden Affen vom vorigen Montag etwas näher zu kommen. Am Balancieren werden wir dann auch in anderer Form noch feilen – es ist so besinnlich und konzentrationsfördernd und lässt uns ganz ruhig werden...
Als alle Geräte wieder versorgt waren gab es noch zwei Runden intensiven Schluss-Galopp. Heute mochten alle so richtig mitmachen! War echt schön.
Bis zum nächsten Mal im magischen Muki-Zirkus...

30. Juni 2009

9. Lektion: Der Fisch

In dieser Lektion ging es um ein weiteres schwimmendes Tier, den Fisch. Leider spielte das Wetter nicht wie geplant mit, weshalb wir uns in der Turnhalle und nicht in der Badi zum Turnen trafen.
Nach dem üblichen Einwärmen, welches aus Einwärmübungen, dem Dschungeltanz, dem Poppe poppe Hämmerli und dem Müüsli- Fangis bestand, widmeten wir uns dem Fisch zu.
Wir holten vier kleine Matten, welche die Höhlen unserer vier Fischarten darstellten. So weit ich mich richtig erinnern kann, schwammen bei uns Clownfische, Regenbogenfische, Schwertfische und Aale. Auf mein Kommando kamen alle Fische aus ihren Höhlen und schwammen im Meer. Das Meer hatte Wellen, welche mit den Armen dargestellt wurden. Und plötzlich wurde das Meer unruhig und stürmisch. Nun durfte kräftig gestampft und geschrien werde. Anschliessend wurde das Meer wieder ruhig und es folgte die Ebbe. Unsere Fischhöhlen standen auch bei Ebbe unter Wasser, weshalb sich die Fische wieder dorthin zurückzogen. Der ganze Ablauf wiederholte sich ein paar Mal.
Nun platzierten wir zwei Langbänke, über welche geschwommen und durch welche getaucht werden konnte. Zudem stellten Schwedenkastenelemente unter kleinen Matten Wellen dar, über welche geschwommen werden konnte. Nach dem Schwimmen versammelten wir uns im Kreis und sangen ein Fisch- Lied, welches ihr hoffentlich auch bald im Blogg finden werded. Die Muki- Lektion wurde durch ein Fangis, das Ansähen und das Schlusslied abgerundet.
Da ich in der letzten Lektion des Quartals nicht anwesend sein konnte, musste ich mich bereits von ein paar Muki-Paaren verabschieden. Vielen Dank, das Turnen mit euch hat mir viel Freude bereitet. Nun wünsche ich euch eine wunderschöne, sonnige Sommerzeit mit vielen tollen Erlebnissen und bis bald wieder im neuen Quartal.

Geschrieben von Nicole


23. Juni 2009

Gehorchen und unfolgsam sein: 8. Lekt. mit dem HUND

Am 15. Juni widmeten wir uns turnerisch dem Hund. Die Kinder erhielten ein Springseil um den Bauch geknüpft, und so gingen wir alle „in der Stadt spazieren“. Als ich sagte, dass die „Hunde“ jetzt unfolgsam an der „Leine“ ziehen konnten wie sie wollten, war das Chaos weniger gross als erwartet... Unsere Muki-Kinder sind eben brave :-)! Beim anfänglichen Einturnen hatten wir hundemässig „Sitz“, „Platz“ usw. geübt. Beim nächsten Spiel stellten wir uns junge Hunde in Form von Bällen vor. Wir machten Übungen alleine, zu zweit und in der Gruppe mit dem Ball... Mit schien, dass sich viele (die meisten) gut in diese Aufgabe vertiefen konnten – einfach die Idee, dass der Ball ein Hund sein sollte, kam nicht wahnsinnig an. Das lag wohl daran, dass die Kinder selber vorher Hunde gewesen waren – das hatte den Kindern sichtlich besser gefallen.
Mit den Ballspielen war die Zeit wie im Flug vergangen – jetzt war’s schon Zeit fürs ansäen und das Schlusslied. Wir säten diesmal Basilikum und Peterlig um dann im Sommer gute Salate machen zu können.
Schon morgen werdet Ihr hierdie Werbung fürs Herbstquartal 2009 lesen können! Kennt Ihr vielleicht jemanden, der Interesse hätte?
Das Mukiturnen Bern Nord am Montag geht in die nächste Runde...

7. Juni 2009

6. Lektion: Der Esel

In dieser Lektion ging es darum, den Esel etwas genauer kennen zu lernen. Zuerst tanzten wir wie gewohnt unseren Dschungeltanz, bevor wir am Ende des "Poppe poppe Hämmerli" als Tauben in der Halle herumflogen. Zum ersten Mal richtig ins Schwitzen kamen wir beim Müüsli- Fangis, welches wie immer sehr amüsant und spannend war.
Nun wollten wir dem Esel etwas nachfühlen, dazu bewegten wir uns frei in der Halle: Langsam oder schnell, galoppierend, leise oder laut. Danach schritten wir zur Eselsfütterung. Zu diesem Zweck stellten wir vier Langbänke zu einem Quadrat auf. Die kleinen Esel stellten sich in das Gehege, während sich die Grossen mit verschieden grossen Bällen eindeckten, welche das Eselsfutter darstellen sollte. Nun sollten die kleinen Esel gefüttert werden. Die Kleinen waren jedoch frech und warfen das Futter wieder über das Gehege. Ziel war es, die verschiedenen Bälle nicht einfach zu werfen, sondern dem Gegenüber gezielt zuzuwerfen. Wow, das klappt ja schon sehr gut. Ich bin begeistert, wie sicher das Ballwerfen schon klappt :).
Als nächstes holten wir die kleinen Matten, welche wir zu zwei Bahnen für das Eselsreiten und den Packesel aufbauten. Es gab es also zwei Möglichkeiten: Einerseits konnten die Kleinen auf den Grossen Eselreiten. Andererseits konnten mit Pingpongbällen und Tüchern Lasten gebaut und auf den Rücken der Kleinen angebracht werden. Jetzt mussten die kleinen Esel ganz langsam und vorsichtig laufen, damit die Ladung auch sicher am Ende der Mattenbahn ankommen konnte. Die Zeit verging wieder mal soooo schnell. Doch wir nahmen uns noch schnell die Zeit, uns mit einem kurzen Fangis auszutoben. Danach kamen wir in den Kreis und sähten Sonnenblumensamen an. Wir verabschiedeten uns auf gewohnte Weise singend voneinander und durften alle einen Kleber abholen.

Geschrieben von Nicole







9. Mai 2009

Die Geiss so weiss: 3. Lektion

Diesen Montag widmeten wir uns 50 Minuten lang der Geiss. Zu Lektionsbeginn stellten wir fest, dass sie eben nicht blökt wie das Schaf, sondern kürzere Meckerlaute von sich gibt. Auch merkten wir, dass sie zu den vielen Tieren gehört, die Gras fressen. Ausserdem wollten wir uns auch mit dem Furcht einflössenden Feind der Geiss befassen: dem Wolf.

Nach dem Dschungeltanz, Poppe Poppe Hämmerli und dem Müsli- (heute: Geissli-)renne bauten wir Verstecke für die Muki-Geissen auf: 2 Schwedenkastenelemente, 3 Hüpfsäcke, 3 Mummenschanztücher sowie einen Tunnel an der Sprossenwand. Letzterer wurde durch 2 kleine zusammengestauchte Matten konstruiert, welche an ein umgekipptes (:-)) Bänkli gelehnt wurden. Darauf hin konnte es losgehen: Friedlich standen alle herum und kauten als Geissen ein paar Gräser – bis der böse Wolf kam, der von mir gespielt wurde... Uiii – die Geissen waren so vorsichtig, dass sie mich gar nicht abwarteten: Sie schlüpften vorsichtshalber schon vor meinem Erscheinen in ihre Verstecke... Dieses Spiel machten wir ein paar Mal, danach sassen wir alle beisammen; ich stellte fest, dass ausnahmslos alle das Lied Dert äne am Bärgli, dert hett’s e wiissi Geiss kennen, und so sangen wir die drei Strophen mit dazu gehörenden Gesten.

Kurz vor unserem neuen ruhigen Schluss drehten wir nochmals richtig auf: Wir rannten, wichen aus, fingen ein – je nachdem, ob wir ein Wolf oder eine Geiss waren bei unserem Spiel Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?.

Im Kreis, auf dem Rücken der über die ausgestreckten Beine der Grossen gelegten Kinder (= Gartenbeete) wurden heute am Schluss Bohnen angesät. Die Hände der Grossen müssen die Beete mit viel Liebe umgraben, ansäen, zudecken, giessen und Sonne darauf scheinen lassen – nur so entsteht die besonnene Ruhe, die bewirkt, dass Rüebli, Tomaten - und eben: Bohnen, gut gedeihen können...

Bis zum nächsten Mal; dann eben doch noch mit dem blökenden Schaf!

21. April 2009

1. Lektion im Sommerquartal 09: Chüngu

Gestern 20. April 09 turnten wir zum neuen Quartaltsthema Tiere in unserer Umgebung. Wir nahmen uns zum Start den Chüngu vor, der uns ja durch Ostern vor einer Woche noch vertraut sein sollte.
Zum warm werden turnten wir im Kreis ein, anschliessend tanzten wir den Dschungeltanz vom vergangenen Quartal – weil wir ihn wirklich schon recht gut können und damit er nicht vergessen geht...
Nach dem Müsli-Renne begaben wir uns mit geschlossenen Augen gedanklich in die Welt der Tiere, genauer gesagt auf die Wiese der Chüngu (ich habe zwar dauernd Häsli gesagt – kennt jemand den Unterschied??), wo fast alle Kinder und einige Erwachsene wie verrückt auf verschiedenste Arten umher hoppelten. Nach den vielen Strapazen konnten die Chüngu ihr Fressen in Form von gigantischen Rüebli (Strassenhüte) sowie Söiblueme (Tennisbälle) holen. Zwischendurch konnten die Tiere in ihren Nestern (Reifen auf dem Boden) mit der grossen Person zusammen ausruhen. Zum Abschluss der Chüngeliwelt sangen und spielten wir noch zwei Mal das Häsli i der Gruebe.
Wieder zurück als Menschen probierten wir etwas Neues von der Markusturnhalle aus: Jedes Kind erhielt einen Stab mit einer sehr langen schmalen farbigen Fahne dran (weiss jemand wie die heissen?). Wenn man den Stab bewegte, „zeichnete“ die Fahne entsprechend den Bewegungen „Wellen“ „Wendeltreppen“, „Kreise“ „8i“ und viele andere Figuren in die Luft. Die Freude an diesem an sich simplen Ding, jedoch mit interessantem Effekt, war allerseits gross. Besonders gut gefiel mir die Entdeckung eines Kindes mit blauer Fahne: Es sah einen Walfisch...
Eigentlich hätten wir ein neues passendes schönes Schlussritual gehabt – das ich aber total vergass, was ich anschliessend auch so richtig bereute :-((. Aber wir werden das nächste Mal zeigen, worum es da gegangen wäre. Hoffentlich seid Ihr neugierig :-))! Dann auch wieder mit Nicole!!

14. März 2009

7. Lektion: Mogli und die Elefantenparade

An dieser Stelle werde ich euch etwas über unsere Elefanten- Lektion erzählen. Nach unserem Begrüssungslied starteten wir wie gewohnt mit unserem Dschungeltanz. Nach zwei gelungenen Durchgängen könnten wir damit schon sehr bald auf die Bühne gehen ;), super gemacht!!!
"Poppe poppe Hämmerli" und das Müüsli- Fangis sorgte für Spass und den nötigen Schwung in unseren Beinen. Nun waren wir startklar um mit den Elefanten zu turnen.
Als erstes machten wir eine Elefantenparade, wie sie auch im Dschungelbuch zu sehen ist. Die Elefanten sind dort in einer Herde zusammen und marschieren alle Colonel Hati hinterher. Der kleine Hati läuft als Schlusslicht der Parade den grossen Elefanten nach. Die Elefanten marschieren im Takt und führen die Befehle aus, welche Colonel Hati fortlaufend erteilt. Alle Muki- Elefanten formatierten sich zu unserer Elefantenparade im Kreis. Die Elefanten mussten zuerst den wichtigen Rüssel darstellen: Mit der einen Hand die Nase festhalten, mit der anderen Hand zwischendurch fahren und fertig war unser Elefantenrüssel. Die Elefanten marschierten laut und leise im Takt. Auf Halt stoppten alle ihren Marsch und machten laut "Törööötörööö". Auch einen Richtungswechsel und den Befehl "Schnelles Laufen" mussten die Elefanten ausführen. Gäähn, nun waren die Elefanten müde und durstig. So marschierten wir an den Fluss, setzten uns am Ufer ins Gras und tranken mit dem Rüssel Wasser aus dem Fluss. Juhui, nun durften wir uns gegenseitig mit Wasser bespritzen. So ging die Parade zu Ende und die Elefanten verabschiedeten sich gegenseitig mit dem Rüssel.
Dieses anstrengende Stampfen machte den kleinen Elefanten Hati ganz schön hungrig. Zum Glück war Mogli zur Stelle, um den kleinen Elefanten zu füttern. Mogli (die Grossen) schmiss Bananen (gelbe Bälle), Gurken (grüne Bälle), Brot (blaue Bälle), Erbsen (Tennisbälle) und Salat (Softbälle) in das Gehege (durch vier Langbänke begrenzt). Doch die kleinen Elefanten (die Kleinen) waren gar nicht hungrig, sondern ganz schön frech und schmissen das Essen einfach über den Zaun. Die Elefantenfütterung hat den Kleinen sichtlich Spass gemacht, lustig waren auch die einfallsreichen Ideen für das Elefantenfutter (Indisches Essen, Wassermelonen... :)).
Wieder satt konnten die kleinen Elefanten noch Kunststücke vorführen und zwar balancierten sie stehend auf den umgekippten Langbänken und krabbelten vierbeinig auf den normal aufgestellten Langbänken. Sehr gut, mutig seid ihr über den Zaun balanciert. Viele konnten es schon ganz ohne Hilfe der Grossen, Bravo.
Nun wars an der Zeit, sich nochmals richtig auszutoben. Dazu bildeten wir zwei Mannschaften und rannten in der Baghira- Stafette um die Wette. Puuuh, Elefanten können ja nicht nur marschieren, fressen und balancieren, sondern auch richtg schnell rennen. Toll gemacht!
Wir trafen uns zum "Öpfu Öpfu Schtöckli" und zum Abschiedslied im Kreis, bevor jeder kleine Elefant das Bild des Elefanten Hatis entgegen nehmen konnte.

Geschrieben von Nicole



19. September 2008

15. September 2008: Im Jura bei den Pferden

Bei unserem letzten Mal im Herbstquartal 2008 zeigte ich den Kindern zu Beginn, wohin in der Schweiz wir die sechs Mal gereist waren: Die Jungfrau im Berner Oberland, der Aletschgletscher im Wallis, die drei Seen vom Seeland als wir in Neuenburg waren, die Autobahn der Kantone Aargau, Solothurn und Luzern mit dem Vierwaldstättersee, Schaffhausen mit den Rheinfällen sowie der heutige Kanton Jura mit den Pferden in Saignelégier.
Der Lektions-Einstieg war etwa so wie immer – danach „fuhren“ wir mit der Eisenbahn in den Jura, alle hintereinander und „Tschu tschu tschu e-n-Isebahn chunnt“ singend. Einzelne Schwedenkasten-Elemente dienten jetzt als Kutsche für jeweils zwei Muki-Pärli. Dabei spielten die Kinder Pferde: sie hatten Springseile als Zügel um den Bauch, diese wiederum waren an die Schwedenkästen geknüpft. Auch freies umherlaufen, -traben und –galoppieren nur mit Hilfe der Springseile führten wir durch.
Später gab es noch die „Hüsli-Übung“: Zwei oder drei Kinder lagen in einem Schwedenkasten-Element zusammen gekrümmt und „schliefen“. Dann hoben die Grossen das Element hoch und die Kinder konnten umher hüpfen und anschliessend wieder zurück kommen oder sich ein neues „Hüsli“ suchen.
Zum Schluss lernten wir noch ein neues Lied, um sich die Zeit im Zug oder im Auto vertreiben zu können: A ram sam sam. Das werden wir sicher auch im neuen Quartal wieder singen. Damit ist auch gesagt, dass es weiter geht im neuen Quartal! Dazu gibt’s auch gleich noch einen neuen Eintrag im Blog.
Auf dem Kleber war das hier gezeigte Motiv: Zwei Pferde und ein typisches Jura-Haus. Auf bald, liebe Mukis :-)!

4. Juni 2008

6. Lektion im Sommerquartal 08: Flugzeug

Wieder mit Monika als Leiterin durften wir heute, am 2. Juni 2008, rund ums Thema Flugzeug turnen.
Das Einturnen mit ausgebreiteten Armen, im Schrägflug, beim Looping drehen und mit viel schüttelnden Beinen und Armen (Winken nicht vergessen :-)) liess uns schon recht ausgiebig Atmen und Schmunzeln. Am grossen Kreisumfang zu Lektionsbeginn zeigte sich, dass wir heute vollzählig waren – das heisst: vollzählig plus ein Besucher (der übrigens sehr motiviert war – super!)
Das schwüle Wetter, welches fortwährend einen kräftigen Regenguss ankündigte, tat seins zur Stimmung in der Halle: Es war klar lauter als sonst, und alle Mukis waren zwar hoch motiviert und bewegten sich viel, aber ich hatte immer Angst, dass es mit soviel angesammelter Energie bald einen Unfall oder jedenfalls weinende Gesichter geben würde.
Eine ganze Zeitungsseite diente nach dem Müsli-Renne jedem Muki-Paar als eigener Flughafen. Von dort aus rannten wir abwechslungsweise als Düsen-, Propeller- oder Segelflugzeug in der Halle herum. Das gefährlichste Flugzeug war aber ein altes, bei dem unsere Arme (Flügel) immer wieder den Hallenboden berühren mussten... Witzig war auch, dass sich der Flughafen mit der Zeit verkleinerte: drei Mal mussten wir die Zeitung in der Mitte falten und konnten so nur noch auf dem halb so grossen Platz landen. Am Ende musste das Kind auf den Rücken genommen werden – und wenn man’s genau nahm, konnte man nur noch auf einem Bein stehen...:-)
Auch die Flugi-Übungen auf den kleinen Matten, bei denen die Kinder hernach auf vielerlei Art fliegen und die Grossen entsprechend schwitzen konnten (!), waren ergiebig und sorgten für Lebendigkeit und Gelächter.
Pünktlich zu Lektionsende, als alle Muki-Paare die Halle verliessen, kam dann der Regenguss. Ja, wirklich : Auch die Stimmung in der Halle hatte sich bis zum Schluss auf gutem Niveau gehalten.
Die Doppeldecker-Flugzeuge halte ich für die Schönsten – deswegen war so einer auf den Klebern von heute, und deswegen seht ihr ein solches Bild hier im Blog. Ich wünsche allerseits eine gefreute Woche und hoffe, Euch nächsten Montag wieder zu sehen!

2. Juni 2008

Der Adler: 5. Lektion

Am 26. Mai 2008 trafen wir uns bereits zum letzten Mal im genannten Monat, um gemeinsam zu turnen.
Monika liess uns raten, um wen es sich heute handelte und beschrieb: „Ein grosses Tier, das in den Bergen lebt und Federn, riesengrosse Flügel, Krallen sowie einen spitzen Schnabel hat.“ Die Lösung Adler wurde schnell von einem Kind gefunden – worauf ich den Plüschadler von uns zuhause in die Mitte legte: ein fünf Zentimeter kleines Häuflein etwas :-).
Anfänglich turnten wir ein, rannten umher und machten das Müsli-Renne (natürlich mit dem Mäuse jagenden Adler!) – gerade so wie wir es dieses Sommerquartal im ersten Teil der Lektion immer etwa tun. Danach gab es pro Muki-Paar einen Adlerhorst in Form eines Reifens, der auf den Boden gelegt wurde. Von dort aus sammelten auf Anweisung von Monika mit dem Tamburin die kleinen und grossen „Adler“ Mäuse und Schlangen in Form von herum liegenden Bändeli. Als Nächstes zielten wir mit Tennisbällen auf die liegenden sowie später angehobenen Reifen – schliesslich haben Adler scharfe Augen und sind zielgenau, wenn es darauf ankommt.
Dann veranstalteten wir noch Höckerrennen, Värsli und Lieder im Kreis – womit diese Lektion auch schon wieder ihr Ende gefunden hatte.
„Der Adlerkleber, den die Kinder diesmal für ihr zukünftiges Tischset nach Hause nehmen durften, glitzert, wenn man ihn im Licht bewegt...“ Meine liebe Muki-Tochter hat das unterstrichen, als sie ihrer Schwester später erzählte, was wir im Turnen gemacht hatten. Ich selber hatte das nicht bemerkt und füge hier nur bei: Vergesst nie, Euren Kindern zuzuhören. Es lohnt sich! :-)

29. April 2008

2. Lektion: Von der Raupe zum Schmetterling



Der 28. April 08, unsere zweite Muki-Lektion im Sommerquartal, fand einen flotten Anfang: Ganze zehn Muki-Paare waren dabei, darunter nicht weniger als drei Väter sowie eine Grossmutter. Nach zwei Mal „Ringu ringu Reihe“ bewegten wir lebhaft Arme und Beine zum neuen, wahrscheinlich etwas zu lauten Einturn-Song „Badal pe paon hai“. Gerannt wurde danach mehrmals rund um die Halle und anschliessend beim traditionellen Müsli-Renne.
Auf die heutige Thematik gingen wir zu einem Parcours ein: In der ersten Phase zogen sich alle Kinder und Grossen über Bänkli. Dabei konnte man sich wie eine Raupe bewegen. Dann folgte die Verwandlung: die Kinder verkrochen sich in Stoff-Säcke, um sich zu verpuppen. Dazu lagen sie ruhig da, nahe bei „ihrer“ grossen Person, währenddem ich langsame Musik abspielte.
In der zweiten Phase im Leben dieses faszinierenden Tieres erwachten die Kinder zu neuem Leben als Schmetterling: Mit ausgebreiteten Armen rannten sie umher, stiegen auf eines der in zwei Schwedenkästen eingehängten Bänkli und „flogen“ auf die riesengrosse blaue Matte. Nicht zu vergessen: die enormen Blütenpollen (Tennisbälle), die am Ende der Halle bereit standen und einzeln von jedem „Schmetterling“ zurück gebracht werden mussten. Als alle Blütenpollen in Sicherheit waren, räumten wir auf und widmeten uns dann dem Schmetterlings-Fangis, bei dem die Fänger (gemeinerweise) dafür sorgen mussten, dass die Schmetterlinge nicht mehr fliegen konnten und auf den Boden sitzen mussten. Da wir dieses Spiel schon öfter gemacht haben ging es flüssig und lebhaft zu und her; und in der Schlussrunde waren sämtliche Kinder Fänger, was grosse Aufregung und viel Gelächter bewirkte.
Zurück im Kreis durfte unser neues Bewegungs-Lied „Mit de Fingerli...“ natürlich nicht fehlen.
Für zuhause gab es heute zwei Raupen- und einen Schmetterlings-Kleber, die hoffentlich unversehrt und unverloren ihren Weg zum neuen Muki-Pass gefunden haben...

1. Februar 2008

3. Lektion: Pippi nimmt Abschied


Nach dem Aufwärmen im Kreis mit dem Einturnen als Pippi, führten wir das heiss begehrte Katz-Müsli-Rennen durch. Anschliessend widmeten wir uns Pippis Pferd. Wir führten es ins Freie. Die Grossen mussten die Zügel (Springseil) gut fest halten, denn die Kinder trabten und galoppierten in der Turnhalle wie wild. Damit wir uns alle besser kennen lernten, rief ich, Monika, jeweils ein bestimmtes Muki-Pärli auf, dem dann alle anderen Pferde folgten. Weiter ging es mit dem Hauptteil: Wir stellten Bänkli auf und stärkten unsere Muskeln indem wir uns mit den Armen bäuchlings übers Bänkli zogen. Auch das Balancieren übers umgekehrte Bänkli wurde geübt. Nach dem Aufräumen war zum letzten Mal der Pippi-Tanz angesagt. Alle tanzten kräftig mit. Schade, dass Isabel krank zuhause bleiben musste.