25. März 2009

9. Lektion: Fliegen wie die Geier

Wie gewohnt starteten wir mit dem altbekannten Begrüssungslied und unserem Dschungeltanz in die Lektion. Danach folgte das "Poppe poppe Hämmerli", in welchem wir ausnahmsweise nicht als Tauben sondern als Geier flügelscharend in der Halle umherflogen. Auch zum Einwärmen gehörte das Müüsli- Fangis, welches die Kleinen wie gewohnt zu einer Superleistung anspornte.
In der Lektion ging wie schon erwähnt um die grossen Vögel aus dem Dschungelbuch: Die Geier. Die Geier fliegen im Dschungel umher und beeindrucken Mogli mit ihren Kunststücken. Sie bauen nämlich Pyramiden, indem sie alle aufeinander stehen. Auch wir wollten wie die Geier fliegen und uns in verschiedenen Kunststücken versuchen.
Zuerst balancierten die Kleinen auf allen Vieren oder stehend über einen Langbank (umgekippter Baumstamm) auf einen Schwedenkasten (Felsen). Von dort starteten die Kinder ihren Flug und landeten weich auf der grossen Matte. Wieder auf dem Boden gelandet, gings zurück zum Anfang der Flugbahn, wo das Abenteuer von Vorne beginnen konnte. Als die Geier ein paar Mal geflogen waren, konnten weitere Flugvariationen folgen: So wurden die Kinder ermutigt, das Balancieren und Fliegen mit geschlossenen Augen auszuprobieren, verschiedene Flugpositionen einzunehmen und den Rückweg hüpfend wie die Vögel, beide Füsse eng zusammen, anzutreten. Die kleinen Vögel wurden dabei von den Grossen bedürfnisgerecht unterstützt.
Nun formierten sich die Päärli zu Untergruppen, in welchen sie verschiedene Kunststücke/ Pyramiden ausprobieren konnten. So durfen die Kleinen im Huckepack oder auf den Schultern der Grossen die tolle Dschungelaussicht geniessen ;) und dem gegenüberstehenden Päärli die Hände reichen. Ein weiteres Kunststück war, dass sich die grosse Person auf allen Vieren auf die Matte begab, während sich das Kind auf seine Begleitperson setzen oder stehen konnte. Der Fantasie wurde keine Grenzen gesetzt und so probierten die Paare noch weitere tolle Kunststücke aus. Ein grosses Bravo an eure Kreativität und euren Mut.
Zum Schluss machten wir ein Hochfangis, bei welchem sich die Geier in Sicherheit vor den Fängerpaaren befanden, wenn sie sich nicht auf dem Boden sondern im Hoch aufhielten. Als Hoch galten die grosse Matte und die Sprossenwand. Ein Fängerpaar konnte jedoch zu den Vögeln, die sich im Hoch befanden, hingehen und folgendes Sprüchlein sagen: "Vögeli, Vögeli flüüg us, in es anders Huus, eis, zwöi, drüü". Während dieser Zeit musste das Hoch gewechselt werden, ansonsten war das Geier- Paar gefangen. Dieses Fangis war beendet, als alle Paare gefangen waren.
Nun, die Muki- Lektion war bereits zu Ende, wir verabschiedeten uns mit unserem Schlusslied im Kreis und für die Kleinen gab es den Dschungel- Kleber mit den lustigen Geiern.

Geschrieben von Nicole

22. März 2009

Wie alles begann...

Nachfolgend könnt Ihr den Bericht lesen, den ich Ende letztes Jahr in meiner Firmenzeitschrift ROTO im Rahmen der Reihe "Hobby eines Mitarbeiters" unter dem Titel Muki-Turn-Leiterin veröffentlichen durfte. Da beschreibe ich sozusagen die ganze Geschichte 2006 bis 08 vom Muki-Turnen Bern Nord am Montag.
Auf dem Bild seht Ihr eine Maschine, wie sie "meine" Firma herstellt: Riiiesige Türme, in denen echte Zeitungen gedruckt werden. Wenn ich schreibe "echte" Zeitungen, dann meine ich tatsächlich diese dünnen, aufeinander gelegten und gefalteten Blätter, welche man richtig zwischen den Fingern hält - nicht so virtuelle Wischiwaschi-Sachen wie Blogs oder so :-)...
Also, hier jetzt der Bericht: Ganz am Anfang, das war im Jahr 2006, suchte ich schlicht und einfach nach einer Gelegenheit, bewusst Zeit mit meinem älteren Kind zu verbringen. Von mehreren Seiten her hatte ich gehört, dass das Muki-Turnen eine tolle Sache sei, worauf ich mich auf die Suche nach einem Kurs machte. Ich suchte auf verschiedene Arten, aber in meiner Nähe im Berner Nordquartier existierte nichts dergleichen. Mit meiner Tochter besuchte ich ein paar Mal das Muki-Turnen in der Länggasse - aber die Frage „Könnte ich so etwas nicht selber in meiner Nähe organisieren?“ liess mich nicht los. Ein solches Projekt ganz alleine aus dem Boden zu stampfen schien mir dann doch zuviel, aber in der gleichen Zeit lernte ich meine heutige Muki-Turn-Co-Leiterin Monika kennen. Sie hatte tatsächlich auch Lust, mit mir dieses Abenteuer zu wagen, und so kam es, dass wir im Herbst 2006 mit einem Ausbildungskurs für Muki-Turnleiterinnen starteten. Der nächste Schritt war, eine Turnhalle zu finden, welche zu einer geeigneten Zeit verfügbar sein und natürlich im Nordquartier stehen sollte. Mit etwas Glück fanden wir die Markusturnhalle, welche etwa 300 Meter von der Wifag entfernt liegt. Jetzt entwarfen wir eine möglichst zweck- und sinnvolle Werbung, schmückten damit grosszügig die Anschlagbretter des Berner Nordquartiers und warteten auf Anmeldungen... Und tatsächlich, im Januar 2007 startete unser Unterfangen - mit 10 teilnehmenden Muki-Paaren!

So sieht es jetzt aus
Bis heute treffen wir uns in der Schulzeit jeden Montag Nachmittag, 6 bis 11 Erwachsene mit Kindern im Alter von 21/2 bis 5 Jahren, um eine knappe Stunde lang zu turnen und zu spielen. Der Preis ist mit Fr. 7 je Lektion sehr tief, weil uns daran liegt, dass wirklich alle, die mögen, teilnehmen können. Das Ziel ist, dass die Muki-Paare eine ausgelassene und bewegungsreiche Zeit erleben. Meist stellen wir uns eine Situation vor, bei der es Abenteuer zu bestehen gilt. Das Bewegen soll kein Kraftakt, sondern vielmehr eine natürliche Freude sein; etwas das dazu gehört, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, etwas Schönes erleben zu können. In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Kinder einfach spielen zu lassen; dies besonders in den Städten, wo das Verkehrsaufkommen sehr gross ist. Im Muki-Turnen weiten wir den Bewegungsspielraum der Kinder aus und bieten Möglichkeit zur Auslebung des natürlich vorhandenen Bewegungsdrangs. Nicht zuletzt sollen sich auch die Erwachsenen austoben können und dürfen. Wir glauben daran, dass Bewegung zu einem glücklichen Leben dazu gehört!

Eine regelmässige Teilnahme am Muki-Turnen bietet einen Rahmen, um Rhythmus-, Zusammengehörigkeits- und Körpergefühl zu erleben. Die Kinder verbessern nicht nur ihre Bewegungsfertigkeiten, sondern lernen im Muki-Turnen auch : Sozialverhalten in der Gruppe aneignen (für manche ist es das erste Mal, dass in einer Gruppe mit anderen Kindern sind), Umgang mit « ihrer » erwachsenen Person intensivieren, Konkurrenz-Situationen aushalten (« Verlieren gehört zum Leben »), Freundschaften knüpfen und leben.


Eine motivierende Tätigkeit
Das Muki-Turnen macht uns Leiterinnen selber meist viel Spass, aber dahinter steckt auch eine grosse Menge Arbeit. Obwohl uns nachgesagt wird, wir hätten viel Phantasie, fallen uns die geeigneten Ideen natürlich nicht in den Schoss. Wie kommen wir also zu unseren Ideen?

Das erste und vielleicht wichtigste dabei ist die Themenauswahl für ein Quartal. Wir lassen uns zuerst von den eigenen Interessen leiten: Letzten Sommer habe ich an drei Orten in der Schweiz Ferien gemacht; meine Co-Leiterin ist Gleitschirm-Fliegerin und kommt demnach auch viel in der Schweiz herum. So war es nahe liegend, „Reisen in der Schweiz“ als Thema zu nehmen. Ein zweite wichtige Quelle dafür, was wir ganz konkret in der Halle tun wollen, sind die Kinder: Durch Beobachtung ihrer Reaktionen und Aktionen können wir uns dahin leiten lassen, wo es für die Beteiligten Spass macht. Ein dritter Punkt, der unsere Arbeit im Fluss hält, ist die gegenseitige Inspiration: Wir sind zu zweit, die Lektion wird aber immer nur von einer von uns geleitet. Wer die Lektion nicht leitet, nimmt also ganz regulär mit einem meiner Kinder am Muki-Turnen teil. So können wir von der Lektion der anderen lernen. Der vierte Punkt, der in unsere Lektionsvorbereitung einfliessen soll, ist das Echo der Erwachsenen. Nicht ganz immer können oder wollen wir auf ihre Wünsche eingehen. Aber ihre Reflexionen helfen uns, die Grundausrichtung nicht zu verfehlen. Was mich als fünftes und ganz besonders motiviert, ist die Musik. Oft turnen wir mit Musikbegleitung ein. Ganz toll ist natürlich auch das selber singen. Manchmal sagen wir auch einen Vers auf, den wir mit Gesten und Mimik begleiten.

Lektionsablauf
Wir haben ein Anfangslied, das ein Quartal hindurch immer gleich bleibt. Es wird in der Hallenmitte im Kreis gesungen. Danach mache ich (oder wenn Monika leitet natürlich sie) eine Einführung: Ich begrüsse alle Teilnehmenden, nenne das Thema und will damit die Aufmerksamkeit auf mich lenken, damit mir später die Leitung der Lektion leichter fällt. Danach machen wir immer ein Einturnen zum warm werden. Mit einem Spiel wie Fangis oder nach einem gemeinsam aufgesagten Spruch verteilen sich die Mukis in der ganzen Halle. Bald darauf beginnen wir den Hauptteil, welcher die Umsetzung des Lektionsthemas zum Ziel hat. In einer der letzten Lektionen zum Thema „Wallis“ mussten z.B. blaue Bändel, welche Trauben darstellten, während einer Stafette eingesammelt werden. Danach gab es einen Transport, bei dem die Kinder mit den eingesammelten Bändeln auf dem Rücken Schubkarren waren, d.h. sie wurden von den Erwachsenen an den Füssen gehalten und brauchten nur die Arme, um vorwärts zu kommen. Am Schluss wurden die „Karren“ gekippt, und alle stampften auf den am Boden liegenden „Trauben“ herum, um „Saft zu pressen“. Im Anschluss an den Hauptteil machen wir meist etwas, das wir schon kennen. Etwas ganz leises und ruhiges ist hier manchmal am Passendsten. Für einen stimmigen Schluss sorgt immer unser „Adieu“-Lied; nachher erhalten die Kinder einen Kleber, auf dem etwas zum heutigen Thema abgebildet ist – z.B. eine Schubkarre gefüllt mit Trauben wie der beschriebenen Lektion.

Es ist nicht vergebens
Vergangene Lektionen, Lieder und einiges mehr kann man in meinem Blog nachlesen, den ich nun seit mehr als einem Jahr betreibe. Neue Teilnehmende finden uns seither auch übers Internet. Der Zähler zeigt seit Februar dieses Jahres immerhin schon mehr als 4’000 Besuche an. Regelmässiges Schreiben im Blog verhilft mir aber auch dazu, Übersicht über unser Tun im Muki-Turnen zu bewahren.

Bisweilen berichtet uns eine Mutter, das Kind habe zuhause bestimmte Bewegungen, Spiele, Lieder oder Verse geübt. Das sind dann die Momente, in denen wir spüren: Der ganze Aufwand fürs Muki-Turnen ist nicht vergebens. Es spielt eine Rolle im Leben der Kinder! Und das ist schön.

19. März 2009

Danke, Monika! - Würdigung

So – diesen Text hier habe ich mir schon lange vorgenommen, und jetzt realisiere ich schliesslich und endlich: eine hoffentlich genügend gebührende Würdigung der Verdienste von Monika, meiner Muki-Turn-Co-Leiterin 2007 und 2008.

Ich beschränke mich auf die Nennung meiner persönlichen wichtigsten Punkte – zur Ergänzung könnt Ihr, allgemeiner gefasst, demnächst hier nachlesen, in welcher Art und Weise Monikas Präsenz auf das „Projekt Muki-Turnen“ als Ganzes wirkte ( = wenn ich dann den Artikel, den ich für meine Firmenzeitschrift schrieb, hier veröffentliche).

- Vor dem eigentlichen Start hat Monika mir und uns Mut gemacht, das Vorhaben überhaupt in Angriff zu nehmen.

- Besonders am Anfang versuchten wir immer gemeinsam, aus jeder Lektion die guten und gelungenen Sachen heraus zu streichen, um sie in Zukunft wieder verwenden und weiter entwickeln zu können

- Kreativarbeit: Monika war fast kein Thema zu seltsam, keine Idee zu skurril, kein Vorhaben unrealisierbar: „Wir gehen, knien uns `rein und lassen keinesfalls locker!“ Das war in meiner Wahrnehmung ihre Maxime; und zwar sowieso, auch wenn dann manchmal Chaos und demnach erzwungene Improvisation die Lektion prägten.

- Überhaupt, Improvisation: Durch zwei Jahre Zusammenarbeit mit Monika habe ich gelernt, spontan auf eine Gruppe einzugehen und möglichst das zu bieten, was für die Gruppe grad stimmt. Obwohl: Der Profi ist hier klar immer noch Monika! Doch sagen wir mal: ich fühle mich dank Monika auf der richtigen Spur, um immer öfter stimmige, in dem Moment zu der Gruppe passende Lektionen durchführen zu können.

- Wenn mal was schief lief: Monika war unerschütterlich darin, die Verantwortung für Misslungenes nicht ausschliesslich bei der Leitung zu suchen. Natürlich ist das Meiste von der (gelungenen) Leitung einer Lektion abhängig. Aber es gab und gibt immer noch andere Elemente, die ausmachen, ob man es schön miteinander hatte oder ob’s eher schwierig war. Dieser Blickwinkel von Monika verhalf mir immer mal dazu, Vorgefallenes erfolgreich zu relativieren.

- Kurz gesagt: Ohne Monika gäbe es das Muki-Turnen Bern Nord am Montag nicht!

- Und: Wenn sie am Montag Nachmittag nicht eine andere Aufgabe angepackt hätte, so wäre es mir nicht eingefallen, die Zusammenarbeit mit Monika zu beenden. So bleibt nun festzuhalten, dass wir jederzeit gerne eine Gastlektion von Monika geniessen würden – und auch, dass man nie weiss, was die Zukunft so bringt: Wer weiss, vielleicht wird sie einmal wieder fürs Muki-Turnen arbeiten?

Auf dem Foto seht Ihr Monika im 2007, beschäftigt mit Muki-Kindertransport...

18. März 2009

8. Lektion: Die Affenbande zum 2.

Am 9. März 09 knöpften wir uns ein weiteres Mal die Affenbande mit dem König Louis als Anführer vor. Neben den in diesem Quartal immer gepflegten Sachen wie dem Dschungeltanz, dem „Poppe poppe Hämmerli“, dem Müsli-Renne und am Ende das „“Öpfu Öpfu Schtückli“ machten sich die Kinder heute ausgiebig an das Erklettern der Sprossenwände. Als Abwechslung versuchten sie auch, sich an den ganz langen geraden Stangen, hinter denen die grosse dicke Matte an die Wand gelehnt ist, hinaufzuhangeln. Da mit Hilfe der Füsse der Matte entlang gestützt werden konnte, gelang das fast immer – obwohl sich besagte Matte im Moment in erbärmlichem Zustand befindet... :-) Nach erfolgreicher Mattenerklimmung konnte das Kind dann oben auf dem Rand der grossen Matte thronen...
Entlang der Sprossenwände zeigten danach die Grossen, was sie drauf haben: Bauchmuskelübung (in diversen anderen Berichten nachzulesen wie) - Beine ganz unten einhängen, auf Arme stützen und Rumpfmuskulatur stärken – und einige Dinge mehr wurden gemacht. Die Kinder krochen unterdessen unter all den an die Sprossenwand „gehefteten“ Grossen hindurch.
Gegen Schluss gab es eine Stafette, bei der die Schnelleren gewannen :-). Und ganz am Schluss, nach dem „Adieu“-Lied, schrien wir noch laut und frech wie Moglis Affenschar durch die ganze Halle.
Ein Dank gebührt unserer früheren Muki-Turn-Leiterin Monika, welche sich zur Verfügung stellte, um uns wieder einmal zu fotografieren. Die Resultate erhalten diejenigen die geturnt haben früher oder später per E-mail; oder aber sie stehen dann hier im Blog – allerdings nie so, dass jemand gut erkennbar ist.
Mittlerweile ist ja schon die Geier-Lektion gelaufen... Auch darüber könnt Ihr bald hier im Blog etwas nachlesen. Bis bald!!

14. März 2009

7. Lektion: Mogli und die Elefantenparade

An dieser Stelle werde ich euch etwas über unsere Elefanten- Lektion erzählen. Nach unserem Begrüssungslied starteten wir wie gewohnt mit unserem Dschungeltanz. Nach zwei gelungenen Durchgängen könnten wir damit schon sehr bald auf die Bühne gehen ;), super gemacht!!!
"Poppe poppe Hämmerli" und das Müüsli- Fangis sorgte für Spass und den nötigen Schwung in unseren Beinen. Nun waren wir startklar um mit den Elefanten zu turnen.
Als erstes machten wir eine Elefantenparade, wie sie auch im Dschungelbuch zu sehen ist. Die Elefanten sind dort in einer Herde zusammen und marschieren alle Colonel Hati hinterher. Der kleine Hati läuft als Schlusslicht der Parade den grossen Elefanten nach. Die Elefanten marschieren im Takt und führen die Befehle aus, welche Colonel Hati fortlaufend erteilt. Alle Muki- Elefanten formatierten sich zu unserer Elefantenparade im Kreis. Die Elefanten mussten zuerst den wichtigen Rüssel darstellen: Mit der einen Hand die Nase festhalten, mit der anderen Hand zwischendurch fahren und fertig war unser Elefantenrüssel. Die Elefanten marschierten laut und leise im Takt. Auf Halt stoppten alle ihren Marsch und machten laut "Törööötörööö". Auch einen Richtungswechsel und den Befehl "Schnelles Laufen" mussten die Elefanten ausführen. Gäähn, nun waren die Elefanten müde und durstig. So marschierten wir an den Fluss, setzten uns am Ufer ins Gras und tranken mit dem Rüssel Wasser aus dem Fluss. Juhui, nun durften wir uns gegenseitig mit Wasser bespritzen. So ging die Parade zu Ende und die Elefanten verabschiedeten sich gegenseitig mit dem Rüssel.
Dieses anstrengende Stampfen machte den kleinen Elefanten Hati ganz schön hungrig. Zum Glück war Mogli zur Stelle, um den kleinen Elefanten zu füttern. Mogli (die Grossen) schmiss Bananen (gelbe Bälle), Gurken (grüne Bälle), Brot (blaue Bälle), Erbsen (Tennisbälle) und Salat (Softbälle) in das Gehege (durch vier Langbänke begrenzt). Doch die kleinen Elefanten (die Kleinen) waren gar nicht hungrig, sondern ganz schön frech und schmissen das Essen einfach über den Zaun. Die Elefantenfütterung hat den Kleinen sichtlich Spass gemacht, lustig waren auch die einfallsreichen Ideen für das Elefantenfutter (Indisches Essen, Wassermelonen... :)).
Wieder satt konnten die kleinen Elefanten noch Kunststücke vorführen und zwar balancierten sie stehend auf den umgekippten Langbänken und krabbelten vierbeinig auf den normal aufgestellten Langbänken. Sehr gut, mutig seid ihr über den Zaun balanciert. Viele konnten es schon ganz ohne Hilfe der Grossen, Bravo.
Nun wars an der Zeit, sich nochmals richtig auszutoben. Dazu bildeten wir zwei Mannschaften und rannten in der Baghira- Stafette um die Wette. Puuuh, Elefanten können ja nicht nur marschieren, fressen und balancieren, sondern auch richtg schnell rennen. Toll gemacht!
Wir trafen uns zum "Öpfu Öpfu Schtöckli" und zum Abschiedslied im Kreis, bevor jeder kleine Elefant das Bild des Elefanten Hatis entgegen nehmen konnte.

Geschrieben von Nicole



28. Februar 2009

6. Lektion: Im Dschungel unterwegs mit Schlange Kaa


Eine wiederum sehr grosse Muki- Gruppe mit zehn kleinen und neun grossen Turnern traf sich zur Schlangen- Lektion. Die Schlange Kaa ist seeeehhr lange und muss sich deshalb ganz geschickt durch den Dschungel schlängeln. Wir haben uns wie Schlange Kaa im Dschungel bewegt und verschiedene lange Schlangen zusammengebaut.
Zuerst wiederholten wir die Bewegungen des Dschungeltanzes einmal ohne Musik, bevor wir ihn dann zum Song "Probiers mal mit Gemütlichkeit" durchtanzten. Es klappt nun schon richtig gut, sehr toll!!! Dann folgte unser "Poppe, poppe Hämmerli", bei dem wie gewohnt grosse und kleine Tauben ausflogen. Nun folgte ein Schlangenfangis. Es funktioniert folgendermassen: Zwei Muki- Paare fassen sich an den Händen und bilden so eine Schlange, alle anderen rennen flügelschlagend als Vögel umher. Die Schlange, die nie auseinander brechen darf, versucht nun einen Vogel zu fangen. Dies geschieht, indem sie den Vogel völlig einkreist. Sobald sich Kopf und Schwanz der Schlange die Hände reichen, ist der Vogel gefangen und muss sich der Schlange angliedern. Auf diese Weise wurde unsere Muki- Schlange immer länger, bis schliesslich alle gefangen waren. Das neue Fangis hat so richtig Spass gemacht.
Nun bildeten alle zusammen eine lange Schlange, indem wir uns hintereinander in einer Reihe aufstellten. Der Softball wurde nun zwischen den Beinen durch, über die Seite und über dem Luftweg vom Kopf zum Schwanz der Schlange und wieder nach vorne befördert. Die Schlange sollte dabei nie auseinanderbrechen, was uns jedoch nicht immer ganz gelingen konnte :).
Als Nächstes schlängelten sich die Kinder als kleine oder grosse Schlangen durch eine Reihe von Dschungelhinternissen, welche von den Grossen auf einer Mattenbahn dargestellt wurden: Zwischen den Beinen der Grossen hindurch, im Slalom als lange Kinderschlange um die Grossen und ebenfalls im Slalom als kleine Schlangen kriechend um die Grossen herum.
Zum Schluss der Lektion machten wir eine Schlangenstafette, in welcher zwei Mannschaften gegen einander antraten. Alle Muki- Paare hüpften wacker von Reifen zu Reifen, knüpften ihre transportierten Springseile zu einer langen Schlange und sprinteten schliesslich so schnell als möglich zurück zu ihrer Mannschaft. Man stelle sich vor, wir konnten sogar beide Mannschaften als Gewinner ehren: Die einen waren die Schnelleren, haben die Springseile jedoch lediglich zu einer langen Schlange am Boden hingelegt. Die andere Mannschaft war nicht ganz so schnell, hat jedoch eine schöne lange Schlange geknüpft :). Ein riesiges Bravo also an alle Teilnehmer.
Nun war es Zeit, Adieu zu sagen und die die Schlange Kaa auf dem Dschungelbuch- Kleber zu bestaunen.

Geschrieben von Nicole



25. Februar 2009

Muki-Pass zum 5.

Hier seht Ihr den Muki-Pass, den wir im Sommer-, Herbst- und Winterquartal 2008 verwendet haben. Dazu verteilten wir zu Beginn blaue ovale Blätter in der Grösse eines Tischsets, auf die alle Kleber zu den Themen "Alles was fliegt" sowie "Reisen in der schönen Schweiz" kamen. Die Idee war, dass die Blätter am Schluss wieder ins Muki-Turnen gebracht werden sollten, damit wir sie laminieren konnten - für die Abwischbarkeit ist das natürlich unentbehrlich. Wenn ein Muki-Pärli wirklich alle Lektionen besucht hätte, wäre es auf sage und schreibe 32 Kleber gekommen. Das kommt daher, dass wir es uns nicht nehmen liessen, zu den Schweiz-Motiven jeweils auch das passende Kantonswappen zu verteilen. All diese Kleber hätten dann so ganz knapp auf diesem Tischset Platz gehabt. Für meine zwei Kinder habe ich die Sets dann fertig erstellt - es war ganz zufriedenstellend, die Sets sind in Gebrauch; ausserdem hatte mir das Müsterli malen und Schriften zeichnen Spass gemacht. Die Meisten unter den Mukis hatten jedoch andere Unterlagen für ihre Kleber gefunden... Das ist nicht weiter schlimm - vielleicht machen wir wieder einmal einen solchen Muki-Pass, und so kann man dann gleich hier sehen, wie das am Ende etwa aussieht.
Auf dem Bild sieht man die Kleber zu nur einigen Lektionen über die Schweiz sowie diejenigen zum Flug-Thema - es waren die Lektionen, welche meine jüngere Tochter besucht hatte. Da ich keine Namen nennen will, ist der ihre abgedeckt.
Und übrigens: Schon bald könnt Ihr hier und unter diesem Label den neuesten Muki-Pass, unser gebasteltes Dschungelbuch, sehen.

Bis bald wieder im Muki-Blog!

23. Februar 2009

Die Wölfe - wo Mogli aufwächst - 5. Lektion

Am 16. Februar 09 turnten wir zum Thema Wölfe, die im Film schöne indische Namen wie Rama (Vater von Mogli und seinen Wolfsgeschwistern) und Akela (Rudelführer) tragen. Damit wir gelockert in den Dschungeltanz einsteigen konnten, turnten wir zuerst noch kräftig ein im Kreis. Danach übten wir alle gemütlichen Balu-Bewegungen ohne Musik. Das half! Der Tanz zu „Probier’s doch mit Gemütlichkeit“ verlief gewandter und flüssiger als die letzten Male. Danach rannten wir zunächst zu „Poppe poppe Hämmerli“, anschliessend mit dem „Müsli-Renne“.

Das folgende Spiel nannten wir „Wolfschwanz-Jagd“. Dabei hatten alle wie beim Müsli-Renne Bändeli in die Hosen gesteckt. Jedes Pärli musste versuchen, so viele Wolfsschwänze wie möglich bei den anderen zu stehlen. Wer am Schluss, wenn alle ohne Schwanz waren, am meisten Bändeli eingesammelt hatte, war SiegerIn. Das Spiel war recht ermüdend: Bei der dritten Durchführung pausierte die Hälfte der Gruppe am Hallenrand.

Als nächstes machten die Grossen wieder einmal verschiedene „Dschungelbrücken“, unter denen die Kinder hindurch kriechen konnten: Gegrätschte Beine; Liegestütze mit ausgestreckten oder angewinkelten Armen; seitliche Position mit einem aufgestützten Arm und gestreckten Beinen (erinnert an Pilates) sowie indische Brücke. Im Anschluss übten jetzt die Kinder verschiedene Brücken. Das schöne und erheiternde daran war, dass auch hier die Grossen mit Hingabe versuchten, unter den „Brücken“ hindurch zu kriechen... was eigentlich auch gelang. Super :-)

Um noch einmal auf Touren zu kommen, gab es ein weiteres neues Spiel, genannt „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“ Am Hallenanfang war die Gruppe, jedes Muki-Pärli hielt sich an der Hand – am Hallenende stand ein einziges Muki-Pärli, das die Wölfe spielte. Diese riefen „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“; alle anderen antworteten mit „ich nicht“, worauf beide Gruppen aufeinander zu liefen. Wer von den Wölfen berührt wurde, verwandelte sich selber in solche und gehörte von nun an zu den „bösen Wölfen“, welche die anderen, „Lieben“ beim erneuten Aufeinander-zu-laufen fangen mussten. Das Spiel war fertig als alle Mukis Wölfe geworden waren.

Der Schluss verlief ganz klassisch für dieses Quartal: „Öpfu Schtückli“ (mit V., die uns diese aufwändige sportliche Dschungelbrücke zum nachahmen zeigte, zu der wir dann das Värsli aufsagen mussten :-P *ächz*, aber Bravo V.!), dann Kleber, diesmal natürlich mit den (lieben!) Wölfen drauf.

Bis bald!!

19. Februar 2009

Probier's mal mit Gemütlichkeit - Text & Tanz

aus dem Dschungelbuch-Film von Walt Disney von 1967, fürs Muki-Turnen kreiert von Nicole

Hier kommt die Beschreibung unseres Dschungeltanzes! Er ist durchaus dem Tanz von Mogli und Balu im Film nachempfunden; – um den zu sehen, klickt auf der rechten Sidebar hier unter „Videos“ nach. Aber hier folgend jetzt Text und Tanzbeschreibung zum mitsingen und -tanzen :-)!!

REFRAIN:
Balu: Probiers mal mit Gemütlichkeit; mit Ruhe und Gemütlichkeit
Mit am Körper anliegenden Armen und abstehenden Händen sowie Watschelschritt 4 Schritte nach vorn und 4 Schritte wieder zurück
jagst du den Alltag und die Sorgen weg
Mit beiden Händen seitlich auf Schulterhöhe 2x links; dann 2x rechts „Wegwischbewegung“ machen. Bei „weg“ beide Arme ganz nach oben und gegen hinten mit den Händen „wegwischen“
Und wenn du stets gemütlich bist
Arme gehen auf den Boden unter die gegrätschten Beine, dann Hände auf die Hüften und Becken nach vorne dehnen
und etwas appetitlich ist
4x seitlicher Hüftschwung
Dann nimm es dir egal von welchem Fleck
Mit beiden Händen zuerst von rechts, dann von links oben etwas „herunter nehmen“. Arme wieder ganz nach oben, bei „Fleck“ in die Hände klatschen.

Was soll ich woanders, wo es mir nicht gefällt?
Ich gehe nicht fort hier, auch nicht für Geld!
Das Muki-Paar steht sich jetzt gegenüber und hält sich an den Händen. Dann lässt man eine Hand los, und das Kind dreht sich (an einer Hand haltend) 1x unter dem rechten und 1x unter dem linken Arm der grossen Person durch.
Die Bienen summen in der Luft
erfüllen sie mit Honig Duft –
Das Paar steht sich wieder gegenüber. Mit angewinkelten Ellbogen „Bienenflügel machen“ die sich auf und ab bewegen, und jede/r dreht sich 1x um die eigene Achse.
und schaust du unter den Stein
Auf den Boden knien, „den Stein zur Seite legen“.
erblickst du Ameisen die hier gut gedeihen!
Probier mal zwei, drei, vier!
„Die Ameisen interessant und lecker finden :-)“.

Mogli: Ist das dein Ernst?
Balu: Haha - es gibt nichts Besseres! Das ist ein herrliches Gefühl wenn die kitzeln!
Sich 1x auf den Rücken rollen, dann auf den Bauch liegen
Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
Alle schauen einander bäuchlings im Kreis an und bewegen die Unterschenkel auf & ab
Mogli: Wie denn?
Balu: Es kommt zu dir!
Aufstehen

REFRAIN:
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
mit Ruhe und Gemütlichkeit
vertreibst du deinen ganzen Sorgenkram
und wenn du stets gemütlich bist
und etwas appetitlich ist
Dann nimm es dir egal woher es kam
(Alle Bewegungen wie schon am Anfang beschrieben.)

Na, und pflückst du gern Beeren? Und du piekst dich dabei?
Mogli: AU!
Balu: Dann lass dich belehren: Schmerz geht bald vorbei
Überall aus der Luft „Beeren pflücken“, dabei (noch von der Refrain-Position her) mit gegrätschten Beinen immer am gleichen Ort stehen
Du musst bescheiden, aber nicht gierig im Leben sein -
sonst tust du dir weh! Du bist verletzt und zahlst nur drauf,
darum pflücke gleich mit dem richtigen Dreh!
Das Kind geht auf den Boden und kriecht 2x unter der Grätsche der grossen Person durch.
Hast du das jetzt kapiert?
Mogli: Vollkommen! Danke, Balu!
Enger in den Kreis stehen; einander für die Polonaise an Schultern oder Hüften halten

Balu: Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
Mogli: Du hast wirklich Recht!
Balu: Es kommt zu dir!
In der ganzen Gruppe Polonaise im Kreis machen

17. Februar 2009

Lektion vom 9.2.09: Leiser schwarzer Panther Baghira

Nach unserem üblichen Eröffnungslied „Hütt-wei-mir-wieder-turne“ erfuhren und errieten die Kinder ein paar Tatsachen zum Panther: Dass er gross ist, leise, geschmeidig – und dass er Mogli beschützt wenn’s drauf ankommt. Dann versuchten wir uns wieder einmal am Dschungeltanz… Dazu möchte ich nur sagen: Glücklicherweise geht es dabei um Gemütlichkeit, weshalb die unperfekte Umsetzung nicht so ins Gewicht fällt…*g*

Darauf folgte zwei Mal unser Klassiker „Poppe poppe Hämmerli“, was zum eifrigen herum rennen und Arm-Flügelbewegungen machen animierte. Anschliessend folgte unser eigentliches Dschungel-Abenteuer: Die Gruppe bewegte sich Pärli für Pärli über folgende Geräte: 1.) eine Bahn von 8 hintereinander gelegten kleinen Matten: die Grossen auf allen 4en, die Kinder auf deren Rücken (wie Baghira und Mogli im Film). 2.) Riesengrosse Matte vor Sprossenwand: Dort kletterten die Kinder wie Baghira auf den Baum (= Sprossenwand) und sprangen hinunter. 3.) Ein langes Bänkli: Jede/r war Baghira und musste auf allen 4en – aber geschmeidig wie ein Panther - über den Baumstamm gehen. 1.a.) Das „Kind Mogli“ wurde beim 2.Durchgang Huckepack genommen und „Baghira“ rannte auf 2 Beinen bis zum anderen Ende der Halle. Dann kamen wieder 2.) und 3.) sowie 1.). Als Abschluss dieses Teils mit Geräten konnten alle Kinder über Bänkli & Schwedenkasten auf 4 oder 2 „Beinen“ gehen und immer wieder in den „Dschungelteich“ (= riesengrosse Matte) springen.

Dann bewegten wir uns zu meinen Tamburinschlägen wie die verschiedenen Dschungeltiere: Leise wie Baghira, laut stampfend wie die Affen, tanzend wie Balu…

Das „Öpfu Öpfu Schtückli“ und der Kleber, diesmal mit dem strengen, aber lieben und gerechten Baghira, durften auch diesmal nicht fehlen.

In einer heute stattlich grossen Gruppe von 9 Muki-Pärli sangen wir am Ende „Adieu adieu adieu mitenang“.

11. Februar 2009

Willkommen im Muki-Turnen, liebe Nicole!

Nun also doch noch: Hiermit heisse ich die neue Muki-Turnleiterin Nicole völlig offiziell und ganz herzlich willkommen bei uns im Muki-Turnen Bern Nord am Montag! Persönlich freue ich mich ganz besonders, dass sie den Weg nach Bern und in die Markusturnhalle gefunden hat – schliesslich macht arbeiten im Team einfach definitiv mehr Spass als alleine. Überhaupt erst möglich wurde diese neue Zusammenarbeit dank Monika und ihres Beziehungsnetzes. Danke, Monika, für Dein Offenhalten von Augen und Ohren! Und: Durchgezogen kann das Ganze natürlich nur werden, weil Nicole auch wirklich einsteigen wollte und auch tatsächlich schon gestartet ist: Bereits die zwei Lektionen vom 19. und 26. Januar – mit den dazu gehörenden Lektionsberichten hier im Blog notabene – fanden unter ihrer Federführung statt. Auch die Choreographie unseres Dschungeltanzes und tatkräftiges Mitarbeiten bei der Dschungelbuch-Produktion verdanken wir ihr. Danke, Nicole! Und: Bleib noch eine Weile, gäu?! :-)

5. Februar 2009

3. Lektion: Turnen, Spiel und Spass mit dem Bär Balu


Nun folgt mein zweiter Blogeintrag, in dem ich euch etwas über die Muki- Lektion vom 26.1.2009 erzählen werde. In dieser Lektion beschäftigten wir uns mit Balu, dem grössten Freund des Menschenkindes Mogli.
Wir starteten mit unserem Dschungeltanz zum Song "Probiers mal mit Gemütlichkeit", um so richtig warm zu werden. Weiter ging's mit dem altbekannten "Poppe Poppe Hämmerli" und dem überaus beliebten Müüsli- Rennen.
Nun mussten viele Turngeräte und -materialien geholt werden, um unseren Balu- Parcours aufzubauen.

Unser Balu-Parcours bestand aus folgenden Posten:
  • Slalom mit Malstäben: Balu rennt um die einzelnen Bäume des Dschungels
  • Schwedenkasten mit grosser Matte: Balu springt vom Felsen ins Wasser
  • Barren, die Kinder halten sich mit den Händen und probieren auch sonst aus: Balu hängt sich an einem Baum
  • Trampolin: Balu macht Freudensprünge. Die Grossen hüpften mit den Springseilen, um auch einen Trainingseffekt zu haben
  • Softbälle, die Muki- Paare prellen und werfen: Balu und Mogli spielen mit der Kokosnuss
  • Bänkli- Unterseite: Der grosse und schwere Balu hat mit Gleichgewichtsproblemen zu kämpfen, deshalb muss er seine Balance trainieren
Nun konnte geturnt, gespielt und ausprobiert werden. Spannend war zu sehen, dass gewisse Posten vermehrt Begeisterung der Kleinen auslöste und sich im Laufe der Zeit zum Magneten für viele Muki- Paare entwickelte :).
Nachdem alle tapfer beim Aufräumen mitgeholfen hatten, gabs zur Belohung ein Päärli- Fangis, bei dem wir nochmals so richtig ins Schwitzen kamen. Nun war die Zeit beinahe vorbei und die Balu- Lektion wurde durch den Vers "Öpfu Öpfu Schtückli" und unser Abschiedslied abgerundet. Als Belohung für unsere fleissigen und mutigen Kleinen, gabs für alle ein Bild vom tanzenden Bär.

Geschrieben von Nicole

2. Lektion Frühlingsquartal 2009: King Louis und seine Affenschar

Die Muki- Lektion vom 19.1.2009 war die Zweite zu unserem Quartalsthema "Das Dschungelbuch". Ziel sollte sein, sich nochmals mit den Figuren Mogli und Balu auseinanderzusetzen, sowie die Affenschar des Dschungelbuches etwas genauer kennen zu lernen.
Wie jede Woche begrüssten wir uns auf gewohnte Weise im Kreis. Anschliessend probten wir unseren Dschungeltanz einmal ohne Musik, um wieder etwas in die Bewegungen reinzukommen und uns besser an die Tanzschritte erinnern zu können. Schliesslich starteten wir den Song "Probiers mal mit Gemütlichkeit" und tanzten dazu wie Mogli und Balu. Super, ich bin davon begeistert, wie motiviert ihr beim Tanz mitgemacht habt. So machts doch richtig Freude, oder etwa nicht..!? Nun folgte etwas, dass ihr schon bestens kennt: Poppe, poppe Hämmerli- so, nun waren wir für erste genügend warm und konnten zu Turnen beginnen.
Die ganze Muki- Truppe wurde in zwei Gruppen unterteilt. Während sich die eine Gruppe bei den Ringen versammelte, turnten die anderen Muki- Paare für eine Weile alleine. Nach der Hälfte der Zeit wurde gewechselt. Bei den Ringen ging es darum, sich mit diesem Turngerät vertraut zu machen und den Affen im Dschungel nachzufühlen: Sich an die Ringe zu hängen, alleine oder mit Hilfe der Grossen etwas an den Ringen zu schwingen und das scheinbar heissbegehrte Schaukeln. Dazu wurden die Kleinen von den Grossen so in die Ringe gehoben, dass sie mit beiden Beinen durch die Ringen schlüpfen und sich an den Seilen festhalten konnten. Nun wurden sie von den Grossen angestossen und los ging's: Hiiiiiijjjjjjaaaa, wir lustigen Äffchen schwingen uns voller Freude von Baum zu Baum. Es wurde gelacht und gestaunt, Angst war keine zu spüren. Und so konnte munter und hoch geflogen werden.
Diejenigen Muki- Paare, welche nicht an den Ringen turnten, holten sich je eine kleine Matte und versuchten sich darin, die von Isabel gelernten Turnübungen zum Thema "Mogli, Balu und das Dschungelbuch" umzusetzen. Zudem habt ihr eigene neue Ideen entwickelt und ausprobiert. Wow, da war ja teils richtige Akrobatik im Spiel. Im anschliessenden Fangis konnten sich alle nochmals so richtig austoben.
Schliesslich versammelten wir uns zum Sprüchli "Öpfu, Öpfu Stöckli ..." erneut im Kreis. Der Reihe nach konnte jedes Kind eine Geste/ Bewegung vorzeigen, welche alle anderen dann zu immitieren versuchten.
Zum Schluss gab es den zweiten Kleber, welcher King Louis zeigt. Hoffentlich hat er inzwischen den Weg auf seinen Platz im Dschungelbuch gefunden...!?

Geschrieben von Nicole

4. Februar 2009

Öpfu Öpfu Schtückli – Vers mit Bewegungen

Hiermit möchte ich Euch unseren neuen Vers, zu dem wir uns seit diesem Jahr bewegen, vorstellen:

Öpfu Öpfu Schtückli
Aui Ching si glückli

Aui Ching si froh

Und mache grad

Eso!


Was tun wir dazu?
Die Gruppe steht im Kreis. Die Leiterin beginnt, indem sie eine Bewegung vorzeigt. Dann sagt die ganze Gruppe den Vers auf, dazu machen alle die vorher gezeigte Bewegung. Jetzt nennt die Leiterin ein Kind, das dann die nächste Bewegung vormacht. Jetzt sagt die Gruppe den Vers mit der neuen Bewegung – am Schluss nennt das Kind ein weiteres Kind für eine weitere Bewegung...u.s.w., bis alle dran gewesen sind.
Beispiele für Bewegungen: Hände schütteln, Kopf nicken, mit dem Fuss stampfen, hüpfen... (der Phantasie sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt!)

Beurteilung
Der Vers ist einfach und auch kleinere Muki-Kinder können ihn bald aufsagen – durch die vielen Repetitionen sowieso. Hier geht es eher darum, den Kindern Selbstverständnis zu vermitteln: Der Mut, eine Bewegung zu zeigen, welche dann von etwa 15 anderen Menschen nachgemacht wird, muss zuerst gefunden werden! Eben, und genau diesen Mut wollen wir im Frühlingsquartal 09 verstärkt fördern.