13. Februar 2010

Lektion vom 1.2.2010: Kleiner Donner

Nachdem wir Yakari bereits kennengelernt hatten und mit ihm gejagt, Federn gesammelt, ins Wasser gesprungen und geklettert sind, wollten wir uns nun seinem besten Freund zuwenden: dem Pony "Kleiner Donner".
Wie üblich starteten wir mit unserem Einwärmen. Nach "Om Shanti Om" und "Poppe poppe Hämmerli" folgte dem Thema angepasst die Pferdejagt, welche identisch mit dem Müüslirennen war.
Nun wollten wir mit Yakari und dem kleinen Donner reiten gehen. Dabei konnten jeweils zwei Kinder unsere Ponys (Böckli) ausprobieren. Natürlich sollten sich die Kleinen so auf dem Böckli bewegen, als würden sie tatsächlich auf einem Pferd reiten: Oberkörper nach oben und nach unten, den Kopf des kleinen Donners tätscheln, beim Traben entspannen, beim Gallopieren das Pony antreiben. Yakari probierte auch weitere Positionen aus: Rückwärts, Liegen, Frauensitz. Zudem holte Yakari seine Freundin Regenbogen mit aufs Pferd, stieg von seinem kleinen Donner ab und fütterte
ihn.
Jene Kinder, welche nicht mit Reiten auf den kleinen Donner beschäftigt waren, überquerten als Pferde unseren aufgebauten Abgrund. Unser Abgrund setzte sich folgendermassen zusammen: In einem Barren wurden von beiden Seiten je einen Langbank eingehackt. Zuvor wurde eine kleine Matte an ihren Schlaufen mit vier Seilen an den Holmen befestigt. Die Kinder konnten nun den vorderen Langbank hoch krabbeln, hoch laufen oder sich auf dem Bauch den Bank hochziehen. Oben angekommen konnten sie entweder über den Abgrung drüber steigen oder in ihn herab steigen und auf der anderen Seite wieder hochklettern. Das Hinternis überwunden, konnten die Kleinen nun den hinteren Bank runter rutschen. Die Einen gingen die Fahrt gemächlich an, den Anderen konnte es nicht genug schnell rutschen :)
Bei der ersten Gruppe gingen wir diekt zur Entspannung über, bei der Zweiten hatten wir noch Zeit für ein Fangis. Für die Entspannung durften sich die Kleinen bäuchlings auf die Beine der Grossen legen und wurden dabei mit einem Tennisball massiert. Im Hintergrund lief der zum Nachdenken anregende "Indianer" von Göla. Es wurde gelauscht, entspannt und bei eventuellem Kitzeln gekichert :). Auch hier musste ich die erste Gruppe vertrösten, für eine Massage der Grossen hatten wir nämlich keine Zeit mehr. Aber schon bald ist ja wieder Muki- Montag...
Das Muki wurde durch den Boogie und das Schlusslied abgerundet. Der Kleber zeigte den Indianerjungen Yakari auf seinem Pony "Kleiner Donner".

Geschrieben von Nicole

31. Januar 2010

Yakari klettert und springt

In der heutigen Lektion vom 25. Januar 10 gingen alle Muki-Yakaris klettern. Vorher flogen wir mit dem Sprüchli PPH vom Adlerhorst her durch die ganze Halle, anschliessend betrieben wir eine intensive Bisonjagd, in die unser altbekanntes Müsli-Renne verwandelt worden war.
Geklettert wurde sodann an folgenden Objekten: Sprossenwand, Sprossenwand mit zwei eingeklemmten Reifen welche Yakaris Weg durch ein Erdloch darstellten, Hühnerleiter, normale Leiter sowie Schwedenkasten mit kleiner Matte dahinter. Nachdem sich alle Muki-Yakaris durch viel Klettern aus ihren schwierigen Situationen befreit hatten, kam der vergnügliche Teil: Einmal mehr legten wir die riesengrosse Matte hinter den Schwedenkasten und hängten eine Langbank in ebendiesen. So kletterten unsere Indianer auf den „Felsen“ und sprangen in den „Teich“. Dies geschah mit „hugh“-Rufen, die allerdings zum Teil ein wenig verhalten klangen :-). Aber weil wir als Yakaris noch ziemlich am Anfang unserer Lernzeit stehen, spielte das keine grosse Rolle. Auch die Grossen sprangen noch vom Felsen, so dass der Teich so richtig bebte – dann war es auch schon wieder Zeit für den relativ ruhigen Teil: Im Kreis kitzelten die Muki-Pärli einander mit einer Indianerfeder. Ich versuchte, eben auch zu sanften angenehmen Berührungen ohne zuviel Reiz anzuleiten - aber sowas ist gar nicht so einfach, wie ich feststellte...!
Mit einem „hugh“ und dem Späherblick sage ich: Bis zum nächsten Mal!

26. Januar 2010

Yakari und der Federschmuck

In der 2. Lektion im Jahr 2010 konzentrierten wir uns darauf, starke und respektierte Indianer zu werden. Doch: Es ist eine ganz natürliche Sache, dass man so etwas nicht in nur einer Mukistunde werden kann – dazu braucht es Zeit, Ausdauer und einen langen Indianer-Atem. Da wir aber ungeduldig waren, machten wir es wie Yakari in seiner ersten Geschichte, in der er sich erstmal den grossen Federschmuck vom Vater schnappt: Wir holten und sammelten die Federn gleich selber – die Federn, welche einem Indianer eigentlich nur für besondere Dienste vom Häuptling persönlich übergeben werden...
Diese Federn verbargen sich nun also am anderen Ende der Halle. Bevor wir dort anlangen konnten, mussten wir jeweils durch einen Höhlentunnel kriechen, der aus 2 Reifen und 2 dort hinein gesteckten kleinen Matten gemacht war. (Nebenbei bemerkt: Warnung: Diese „Tunnelproduktion“ ist mühsam und somit nicht zur Nachahmung empfohlen :-P!) Item, nach dem Kriechen rannten wir zu den vielen Federn, schnappten uns eine davon und rannten durch den Indianerwald, der aus lauter Malstäben bestand, wieder zurück zum Indianerlager. Diesen Parcours absolvierten wir so lange, bis alle grossen und kleinen Federn in unserem Lager waren.

Beim zweiten Teil ging es ums Zielen. Ein guter Indianer muss da ja können. Mit Jonglier- und Tennisbällen übten wir Treffsicherheit an verschiedenen Objekten: Büchsenturm, Medizinball, Kartonschachtel und „Indianerzelt“, geformt aus Hockeystecken.

Als noch fast neue Indianer in der weiten Prärie haben wir nun noch sehr viel vor uns…
Auf bald zur nächsten Bisonjagd…

Ja, liebe Indianer: Ruft laut und mutig "hugh" – aber bleibt wachsam und lasst Euch nichts entgehen!:-)

20. Januar 2010

1. Lektion Frühling 2010: Yakari kennenlernen

Letzte Woche trafen wir uns zum ersten Mukiturnen im neuen Jahr. An dieser Stelle wünsche ich euch erneut ein wunderschönes neues Jahr, mit viel Freude, Zufriedenheit und spassigen Mukilektionen :). Hier noch etwas Persönliches von meiner Seite: Ich habe meine Stelle auf Ende März gekündet und werde anschliessend während vier Monaten Mittelamerika bereisen. Deshalb muss ich Isa während dem Sommerquartal alleine lassen. Sollte jobmässig alles wie erwünscht klappen, werde ich ab August 2010 wieder mit am Muki- Start sein :)
Wir starteten zusammen ein neues Thema, und zwar sollte uns die nächsten Wochen der Indianerjunge Yakari im Muki begleiten. In Kürze werdet ihr hier etwas mehr über Yakari lesen können. Nach dem, aus dem letzten Quartal bekannten, Einwärmen und ein paar kurzen Erläuterungen über das neue Quartalsthema starteten wir unsere Indianer-Büffeljagd. Dazu beförderten wir eine grosse Anzahl von Geräten in die Halle. Unsere Jagd fand auf unwegsamem Gelände statt und sah folgendermassen aus:
Durch einen Langbank kriechen und sich dabei geschickt den Büffeln anschleichen, leise und vorsichtig auf dem Langbank balancieren, den Berg (Hühnertreppe an Sprossenwand) besteigen und dabei nach den Büffeln oder Rauchzeichen Ausschau halten, eine Hügelkette (Matten auf Schwedenkastenelementen) passieren, durch eine Höhle (Schwedenkastenelement mit Matte drauf) kriechen und sich in einem Erdloch verstecken. Und zu guter Letzt der alt bekannte und beliebte Sprung vom Felsen ins Wasser (Langbank auf Schwedenkasten und runter auf grosse Matte).
Danach wollten wir uns mit der Yakari-Stafette nochmals austoben: Nach einer Länge Rennen musste man sich am anderen Hallenende eine Indianerfeder schnappen und wieder zurück zu den Spielkammeraden rennen, welche nach dem obligaten Handschlag zu Rennen begannen.
Abgerundet wurde die Lektion mit dem Muki-Boogie und dem Schlusslied. Anschliessend gab es den ersten Yakari-Kleber, welcher auf die Papierprärie geklebt werden konnte.

Geschrieben von Nicole

10. Januar 2010

8. Lektion: Samichlous-Special :-)

So, wir schreiben das Jahr 2010 und ich wage mich an meinen Vorsatz, endlich den Samichlous- Bericht zu schreiben und versuche im neuen Jahr, meine Blog- Einträge gewissenhafter zu schreiben. Aber neben Weihnachtsstress, Essen, Urlaub und schliesslich meinen Nachtschichten über den Jahreswechsel rutschte diese Aufgabe schlicht in den Hintergrund, äxgüsi dafür :)

Nun aber fertig mit diesen Ausschweifungen, hier der Lektionsbericht:
Ausnahmsweise wollten wir uns in dieser Lektion, welche einen Tag nach dem 6. Dezember stattfand, nicht mit dem Thema Zirkus sondern mit dem weissbärtigen Mann mit Samichlousenmütze und Samichloussack befassen. Nach dem altbekannten Einwärmen stellte ich alle Mukis vor die Türe, um ein Samichlouslied zu singen. Nur leider sind meine Ohren anscheinend nicht so gut, denn ich hörte kaum etwas :). Als die Mukis zurück kamen, war die Hallenmitte mit Schneeflocken bedeckt. Unsere Freude war riesig...! In der Mitte lag ein Brief, welcher an uns adressiert war. Wir lasen ihn und stellten fest, dass er vom Samichlous war, welcher bei seinem nächtlichen Besuch seine Samichousenmützen verloren hatte und sie nicht mehr finden konnte. Da wir ihm helfen wolltem, begannen wir unsere Suche.Zuerst betrachteten wir die Schneeflocken mit diversen Sinnen: Treten, tragen, mit dem kopf balancieren,usw. Zudem wateten wir durch den Schnee: langsam, schnell, leise, laut. Müde und hungrig von der anstrengenden Suche setzen wir uns ans Lagerfeuer, brieten Kartoffeln im Feuer und kochten Tee. Danach setzen wir unsere Suche fort und entdeckten ein Seil, welches aus einer Scheune herausschlängelte. Wir folgen dem Seil blindlings, entweder stehend oder auf allen Vieren und kamen schliesslich bei einem grossen, starken Baum an. Die Kinder schauten dahinter und entdeckten die gesuchte Samichlousenmütze. Zudem waren die Kinder aufmerksam und fanden auch die Samichlousenservietten, welche für sie bestimmt waren. So konnte jedes Kind eine Serviette mit Mandarinen, Schöggelis, Nüsslis und Güetzis in Empfang nehmen. Die Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Danke lieber Samichlous, deine Mütze haben wir an die Türklinke gehängt und scheinbar hast du sie bereits abgeholt, um sie nächstes Jahr wieder zu füllen :)
Wie immer rundeten der Mukiboogie und das Adé, adé unsere Special- Lektion ab.


Geschrieben von Nicole

2. Januar 2010

Musik von früher: Dhadak

Um diese Reihe zu komplettieren, stelle ich hiermit noch den 3. Song in den Blog, zu dem wir in der Muki-Vergangenheit eingeturnt haben: Dhadak Dhadak was zu Deutsch Ratter Ratter bedeutet.
Wir turnten dazu, als wir im Herbst- und Winterquartal 2008 das Thema Reisen in der schönen Schweiz hatten. Die Bewegungen hatte Monika konzipiert: Zunächst musste man marschieren, dann galt es, über im Weg liegende Steine zu steigen, dann kamen wir auf dem Berggipfel an, erblickten die Sonne und machten einen Freudentanz, indem wir uns um die eigene Achse drehten. Natürlich erinnert mich das alles immer an Monika und macht mich auch wehmütig – eh sicher tänk!! Ach, wie die Zeit vergeht!!!
Ich erzähle dazu mehr als zu den anderen zwei MukiSongs, einfach weil mir dieses Lied und der entsprechende Film Bunty aur (und) Babli extrem gut gefallen haben. Der Songtext beschreibt anschaulich, wie die zwei abenteuerslustigen Protagonisten genug vom Leben in der Provinz haben und lieber alles in eine ungewisse, aber mit Möglichkeiten versehene Zukunft in der Stadt investieren:
Erzählstimme: In dieser Welt gibt es zwei Arten von Menschen: die, die ihr ganzes Leben damit verbringen, den selben langweiligen Job zu machen - und die, die es schaffen, in einem Leben alle Jobs dieser Welt zu probieren. Die beiden (Bunty und Babli) haben das gesagt, nicht ich. Und während sie das gesagt haben, haben sie Dinge getan. Solche, wie sie nie jemand zuvor getan hat, vielleicht sogar wie sie niemand jemals schaffen wird. (Das ist eine Anspielung auf die Ganovenkarriere, die Bunty und Babli erfolgreich absolvieren werden) Singstimme (Er): In der kleinen Stadt, in leerer Dämmerung und am leeren Nachmittag, haben wir unsere Sachen gepackt und sind los. Der Regen hat nachgelassen. Der Fluss ist ruhig, lass uns zum Ozean weiterziehen... Oh wir sind losgegangen, bei der Ehre des Ramchand. Der Zug klappert, der Rauch steigt empor. Ratter ratter, ratter ratter, die Pfeife ertönt. Ratter ratter, ratter ratter, es wird nach mir gerufen. Lass mich vorbei, ich muss die Wolken sehen. Ich muss meinen Namen mit einem Stück Kohle in den Himmel schreiben. Es gibt eine Straße, die am Mond vorbeiführt. Den Kopf nach oben gerichtet, dort wird mein Haus sein. Singstimme (Sie): Wir sind die Welt, wir sind der Himmel, lass doch den Rest der Welt schimpfen, wie er will! Wir tragen den Mond als Tikka auf unserer Stirn - obwohl, es ist nicht einfach, Tag und Nacht zwischen den Sternen zu leben.

Der Song ist wichtig, eröffnet er doch den Film. Wir sehen zum ersten Mal Abhishek Bachchan als Bunty






sowie Rani Mukherji als Babli


und wissen bereits: Das wird jetzt wohl nicht unbedingt ein trauriger und langsamer Film – oder! Anders ausgedrückt: It’s time for entertainment...!

Die Filmhandlung beschreiben tu ich jetzt nicht – lest doch bei Interesse hier weiter... Aber eine Person, und, damit verbunden ein anderes Lied von diesem Film muss ich einfach noch erwähnen, denn: Was für eine Frau, was für ein Song!!! Müsste ich nur einen einzigen Bollywoodsong auswählen, der an einer Party laufen würde, wäre es dieser: Kajra Re, mit einer gänzlich unwiderstehlichen Aishwarya Rai.
Aishwarya Rai...: Hierzulande ist sie mittlerweile auch recht oft zu sehen, und zwar als Lancôme- und Longines-Werbeträgerin auf Plakatwänden, in Zeitschriften und im Fernseher. Ich finde es natürlich bedauernswert und völlig unzureichend, dass man bei diesen Werbungen Aishwaryas Tanz- und Verführungstalent nicht sieht. Eine Diva? Aber bestimmt und sicher; sonst könnte sie gar nicht so königlich unerreichbar wirken. Man stellt sie sich bestimmt nicht als seine neue Nachbarin vor. Dazu ist sie einfach zu elegant und graziös.
Ausserdem: Der junge Mann in Kajra Re, Abhishek Bachchan, ist Aishwaryas Gatte, der er einige Zeit nach diesem Film wurde. Der alte Mann, Amithabh Bachchan, ist Abhisheks Vater und somit Aishwaryas Schwiegervater (der er einige Zeit nach diesem Film wurde :-)). Und ausserdem zum zweiten: Amithabh Bachchan ist der Schauspieler, weswegen Jamal Malik in Slumdog Millionnaire in dieses Loch voll Sch... springt, um dessen Autogramm erhaschen zu können. Zu der Zeit (Anfang 90er) ist Amithabh jung, schwarzhaarig und im engen weissen Smoking – ein bisschen anders also noch als hier in Kajra Re.

30. Dezember 2009

Lekt. 9 vom Winter 09: Pferd & Weihnachten

Die allerletzte Muki-Lektion vom Jahr 2009 beinhaltete Folgendes:
1.) Das übliche Einturnritual mit Anfangslied, Einturnen zu Deewangi, PPH und Müsli-Renne
2.) Aufbau diverser Hindernisse, über welche unsere Pferde (Muki-Kinder und Grosse) dann springen sollten
3.) Mehrere Runden unserer Pferde in der Manege (Halle), zuerst auf 2, dann auf 4 Beinen; anschliessend (für 1e Runde) kletterten die Kinder auf den Rücken der Grossen, danach (für 1e Runde), zum Teil gar auf die Schultern ihrer „Pferde“
4.) Eine Weihnachtsrunde aller Muki-Pferde von heute: Jedes Pärli machte den ganzen Lauf einmal mit je einer Kerze - aber ohne elektrisches Licht. Es folgte ein Muki-Pärli dem nächsten, so dass unsere Gruppe als festlicher Umzug durch die Halle schritt.
5.) 1x sitzend in der Mitte im Kreis mit noch brennenden Kerzen „O Tannenbaum“ singen
6.) Kerzen zurückgeben oder behalten, Hindernisse aufräumen
7.) Viele Male den Muki-Boogie singen
8.) Abschiedslied singen... und Weihnachtschläberli in Empfang nehmen

Ein wunderfriedliches und gutes Neues Jahr!!!
Und kommt am Montag, 11. Januar 2010, um 13.45 oder 15 Uhr wieder...
Bis bald im Muki-Turnen :-)

9. Dezember 2009

7. Lektion: Der Löwe

An jenem Nachmittag trafen wir uns, um zum Thema Löwe zu turnen. Nach dem alt bekannten Einwärmen widmeten wir uns dem Löwen. Ich teilte die Mukis in zwei Gruppen und wir stellten die Geräte auf. Die Hälfte der Gruppe schlich zuerst langsam rückwärts, bevor sie dann so schnell als möglich vorwärts rannte. Die anderen Mukis übten zu Zweit Löwen-Kunststücke, wobei das Kind den Löwen und der Erwachsene den Dompteur mimte. Danach gingen die Löwen auf Beutefang. Sie kletterten über das Bänkli auf den Schwedenkasten und sprangen von dort auf die grosse Matte. Im Sprung gab es nochdas Fleisch zu fangen, welches die Grossen in die Höhe hielten. Alle haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Schliesslich machten wir noch ein Löwenfangis, bei welchem sich das Löwenpaar zuerst im Käfig befand. Sobald der Käfig geöffnet war, waren die Löwen frei. Wurde ein Päärchen gefangen, nahm es den Platz des Löwenpäärchens ein. Nach ein paar Runden, war die Zeit für den Muki- Boogie gekommen, bei welchem wir sogar die Zunge in den Kreis hielten :)

Geschrieben von Nicole


6. Dezember 2009

Mehr Muki-Musik von früher

Wenn ich grad schon dabei bin: Hier ein weiteres Lied, zu dem wir kurz nach dem Muki-Anfang im 2007 oft getanzt haben.
Zuerst nannten wir's "Allay Allay Tanz", später dann, abgeändert und dem Thema angepasst, "Piratentanz".
Wiedermal möchte ich mich für die verwackelte Qualität entschuldigen... Aber vielleicht kommt's auf anderen Computern ja besser??
Ausserdem, schaut mal: In der 2.Songhälfte gibt's zum Chlousetag und der Weihnachtszeit Passendes: Ein Weihnachtsmann, Tannenbäume, Schnee, Lichter...und so.
Und: o.k., ich versuche nicht, auf den Hauptdarsteller aufmerksam zu machen... obwohl er in diesem Film (One 2 ka 4) eigentlich grad ganz speziell gut aussieht - und die Songs mit Juhi Chawla sind so toll kitschigromantisch - und alles ist so herzerwärmend dick aufgetragen - äh, und -.... o.k. o.k., ich hör jetzt auf, ist ja gut...

1. Dezember 2009

Muki-Vergangenheit: "Badal pe paon hai"


Das war einmal...
Im Sommerquartal 2008 turnten wir zum Thema Alles was fliegt und turnten ein zum Song Badal pe paon hai aus dem Film Chak De. Schon ewig lange her, aber Erinnerungen können manchmal so schön sein. Und Shah Rukh Khan (der Hauptdarsteller) ist immer mal wieder ein YouTube-Video wert. Ausserdem wissen wir spätestens seit Slumdog Millionaire, dass Indien ziemlich faszinierend sein kann (Ich wusste es allerdings schon vorher :-D).

26. November 2009

Muki-Pass Herbst 09

Für unser neues Thema ab 10. August 2009 ZIRKUS liessen wir uns einen besonderen und dazu auch besonders aufwändigen Muki-Pass einfallen: Alle 6 zu verteilenden Kleber sollten auf einen papiernen Zirkus geklebt werden. Dazu brauchte ich: viel farbiges Papier, Leim, Schere, einen schwarzen Stift sowie ganz viel Geduld und Ausdauer. Meine Bastelaktion fand dann in den schönen Sommerferien in einer friedlichen Ecke direkt unter dem Dach eines ruhigen Hauses über mehrere Tage hinweg statt.
Zuerst einmal galt es, den Zirkus zu zeichnen. Ich versuchte, in grossen Zügen zu zeichnen; schliesslich sollte das Ganze ja dann 12 bis 14 Mal aus Papier ausgeschnitten werden. Der Untergrund war blaues dickes Halbkarton. Daraus schnitt ich den Umriss des ganzen Zirkus. Darauf kamen die roten Streifen des Zirkuszelts, einerseits diejenigen vom Dach, andererseits die vom auf beide Seiten gezogenen Vorhang, dritterseits die von der hinteren Zeltwand. Das wären dann 3 verschiedene Blicke auf das Objekt, welche ich aber nicht noch zusätzlich durch verschiedene Farbtöne abstufte. (Wenn ich das getan hätte, wäre ich vermutlich nie fertig geworden...:-)). Am Wichtigsten für die Chläberli, die dann auf den Muki-Pass kommen würden, war sicher die Manege. Diese musste ich perspektivisch "aufblasen" damit nachher alle 6 Kleber drauf passten. Die Manege war aber nicht kompliziert. Eher mühsam waren dafür die kleinen Teile, welche das Ganze dann erst richtig lebendig machen würden: der Manegenrand, die Fahne oben mit dem Text: "Muki-Zirkus Herbst 2009", sowie und vor allem: die 2 Reihen Zuschauer. Dafür nahm ich zwei verschiedene Grautöne, aus denen ich Streifen schnitt. Die Streifen wurden dann mehrmals gefaltet, und ich schnitt mit einer guten Schere einen Kopf mit Schulterpartie aus. Wenn ich den Streifen wieder auseinander nahm, gab es eine Zuschauerreihe von etwa fünf gleichen Köpfen. Dieser Arbeitsschritt musste viele Male gemacht werden - zum Glück erhielt ich dafür auch Hilfe. Das Aufkleben danach war auch nicht ganz ohne - wenn man schon so viel gearbeitet hat, sollten dann möglichst keine Leimresten auf dem Werk sichtbar sein. Zu guter Letzt stanzten wir noch ein paar Blümchen und verteilten die auf den Dachrand.
Auf dem Foto sieht man, wo die Chläberli dann hinkamen. Die Stellen hatte ich zuvor mit Bleistift gekennzeichnet, damit die Verteilung schön aussieht. Obwohl - in restlos alle Lektionen vom Herbst 09 kam wohl niemand ausser mir und meinen Töchtern. Von dem her: Keine Ahnung, wie die Zirkusse jetzt so aussehen... Aber sowas soll man dem Schicksal überlassen. Was ich noch sagen kann: Diese Arbeit ist nicht sehr empfehlenswert, denn sie ist wirklich äusserst aufwändig, vor allem wenn man bedenkt, dass es nur für 6 Muki-Lektionen war. Trotzdem ist man wieder um eine Erfahrung reicher. Und: Wenn's jemandem gefallen hat, ist mein Ziel ja schon erreicht...:-)

17. November 2009

Clown

Gestern Montag, 16. November, befassten wir uns turnerisch mit dem Clown. Damit wir in unserem fingierten Muki-Zirkus Clown-Kunststücke würden zeigen können, brauchten wir ein gutes Körpergefühl. Deshalb übten wir also umfallen auf viele Arten. Schliesslich wollen wir ja beim Turnen möglichst wenig Angst haben, weil wir uns und unsere "Umfalltechniken" kennen.

Wie beim letzten Mal gab es wieder einen Parcours mit Posten. Dazu hatte ich mir so viel ausgedacht, dass mir kurz vor der Stunde bewusst wurde, dass ich mit meinen Plänen "weniger ist mehr" machen musste. Schliesslich stellten wir auf: 1.) das kleine Trampolin neben 3 kleinen Matten 2.) 1 umgekehrtes Bänkli mit wiederum 3 kleinen Matten 3.) 1x Bänkli-Schwedenkasten-riesengrosse Matte (= ein Klassiker von unserem Muki-Turnen) 4.) die letzten 2 kleinen Matten neben die Sprossenwand.
Das kleine Trampolin wurde rege benutzt, und nach dem 'runterhüpfen rollten sich die Kinder auf den kleinen Matten ab. Über das umgekehrte Bänkli konnte man balancieren - und wieder auf den Matten abrollen. Vom Schwedenkasten aus konnten wir wie immer "Auf-die-riesengrosse-Matte-fallen-und-den-Pürzlibaum-machen" üben. Beim 4. Posten kletterte man so ein wenig auf die Sprossenwand, hüpfte auf die Matten 'runter - und rollte ab. Soviel zum Geräteteil.
Dann kam noch das, was ich unter "Clownerie" vorbereitet hatte: Jedes Muki-Pärli schnappte sich einen Strassenhut. Mit dem Tamburin gab ich den Rhythmus an, in welcher Gangart wir uns durch die Halle bewegten. Jeweils beim Aussetzen des Tamburins machten wir allerhand sportliche und/oder lustige Dinge mit den Strassenhüten. War witzig :-)!
Der Muki-Boogie durfte auch nicht fehlen - er lief ganz ähnlich ab wie beim letzten Mal. Und: Das Fähnli zum Mitnehmen zeigte Weissclown Pierre und den Dummen August - wiederum aus dem schönen Felix-Buch.
Bis zum nächsten Mal im Muki-Turnen! Aber bitte beachten: Erst in 2 Wochen, am 30.11. wieder, weil am 23.11. Zibelemärit ist.

12. November 2009

Die Schlange der 5. Lektion...

Am 9. November versuchten wir, der Schlange auf die Schliche zu kommen. Nach unseren üblichen Einturnritualen übten wir uns deshalb an verschiedenen Turngeräten, die als 5 Posten in der Halle verteilt waren: Bei den Bänkli konnte man sich drüber ziehen oder unten zwischendurch kriechen; beim Barren war dranhängen mit Händen oder Beinen ("Chäubeli hänke") angesagt; an den langen Stangen konnten wir uns hinaufhangeln und dann auf den Rand der grossen dahinter aufgestellten Matte setzen - um uns dann wieder hinab zu hangeln; an den Sprossenwänden war vorsichtiges hinauf klettern mit evt. Hallendecke berühren gefragt; und über drei kleine hintereinander gelegte Matten krochen oder schlängelten wir uns möglichst bodennah. Bei alldem stellten wir uns die Schlange natürlich eher in Freiheit vor, auf Bäumen und Ästen und dem Dschungelboden...
Doch dann kam der Teil des Schlangenbändigers/-beschwörers Pradeep vom Zirkus (der übrigens in einem schönen Felix-Buch vorkommt): Alle versammelten sich unweit der Musikanlage. JedeR "kringelte sich zusammen" als Schlange in ihrem Korb. Wenn ich die Flötenmusik (übrigens Pal Pal Hai Bhaari aus dem Film Swades) einstellte, dann konnten die "Schlangen" aus ihrem Schlaf aufwachen - und zu tanzen beginnen. Wenn die Musik abstellte, rollten sich alle wieder auf dem Boden zusammen. Ganz der Musik entsprechend wurde vor allem langsam und mehrheitlich auf dem Boden getanzt... Für mich sehr schön anzusehen :-)! Wenn ich richtig geschaut habe scheint mir sogar, dass man eine Breakdance-Schlange beobachten konnte...:-)
Nach diesem eher ruhigen und mystischen Teil sangen wir noch öfters den Muki-Boogie im Kreis: Zuerst hielten wir den Arm, danach den Fuss, dann aber auch den Bauch, die Schulter, den Hals, den Po sowie die Zunge (huh - so schwierig!) in die Kreismitte... Ja - die Zunge war vor allem schwierig weil wir fast nicht singen konnten dazu, aber der Hals - den konnte man eigentlich gar nicht in den Kreis halten, auch wenn fleissig probiert wurde...
Wie immer gab's zum Schluss ein Fähnli - diesmal mit dem schlangenumwickelten Bändiger Pradeep drauf...
Bis zum nächsten Mal!

9. November 2009

4. Lektion: Seelöwe

Eine gute Woche nach unserem Spezialanlass trafen wir uns wieder in der Turnhalle, wo wir zum Thema Seelöwe turnen wollten. Nach dem üblichen Einwärmen wandten wir uns dem Lektionsthema zu. Dazu holten wir Bälle und Ballone. Wir machten folgende Seelöwen- Kunststücke:
- Im Paar, mit Ball: Der Dompteur wirft dem Seelöwen, welcher sich mal auf den Beinen, mal auf den Knien befindet, den Ball zu. Sowohl Fangen mit Händen wie mit den Füssen versuchen. Danach Rollentausch von Seelöwe und Dompteur.
- Einzeln, mit Ballon: Ballon auf Kopf balancieren.
- Im Paar/ in der Gruppe, mit Ballon: Kinder gegen Erwachsene. Paare balancieren den Ballon zwischen den Köpfen, Bäuchen, Beinen. Fällt der Ballon nach unten, scheidet das Paar aus.

Beim letzten Kunststück mussten Hemmungen überwinden werden, indem die Kleinen die Übung mit anderen Kindern durchführen sollten. Was bei den Einen schon gut klappte, sorgte bei den Anderen für einen akuten Anfall von Schüchternheit :). Macht aber nichts, schliesslich konnte noch auf Mami oder Papi ausgewichen werden.
Als Belohnung durften die kleinen Seelöwen nun Baden gehen: Über ein Bänkli auf den Schwedenkasten klettern, von da aus ins kalte Nasse (grosse Matte) springen.
Nun war es an der Zeit, sich zu verabschieden und das Zirkus-Fähnli in Empfang zu nehmen.

Geschrieben von Nicole