18. Mai 2010

Sonderanlass: Zusatzlektion im Hallenbad

Am 12. April zog es viele von den Mukis, die das 1. Quartal 2010 mitgemacht hatten und Zeit fanden, ins Hallenbad.
Wir führten ungefähr die gleichen Rituale durch wie in der Halle - einfach im Wasser, was aber natürlich konkret ein grosser Unterschied war. Ansonsten machten wir verschiedenste Muki-Pärli-Übungen zum Thema "Wasser erleben". Ein Unterschied zum Baden draussen (was wir August 09 und Juni 07 gemacht hatten) war eben gerade, dass wir fast alles ausschliesslich im Wasserbecken durchführten. Witzig war, dass wir Schwimmbretter, Tauchtellerli und Beckenrand-Matte vom Hallenbad verwenden durften, was einige interessante Resultate erzeugte. Weil das Wasser schön warm (32 Grad) war, versuchte ich, die Mukis dazu zu animieren, eine kalte Dusche zu nehmen und dann gleich wieder ins Wasser zu springen. Doch nur wenige wollten sich auf das Experiment einlassen und das wohlig warme Becken verlassen... Dort war's eben schöner, das ist schon verständlich.
Und so bleibt uns allen, auch heute und weiterhin auf die Wärme der Luft durch die Sonne zu warten... und hoffentlich nicht mehr so lang zu warten! Denn möglicherweise wollen wir im August wieder ins Freibad - und bis dann soll's tüchtig aufgeheizt sein!

13. Mai 2010

Es lebe der Sport - Songtext

von Rainhard Fendrich
Muttersehnallanich sitzt er da bis in der Fruah und schaut beim Boxen zua,
Weil wann sie zwei in die Bappn haun stärkt des sein unterdrücktes Selbstvertrauen.
Die Gsichter san verschwolln und bluadich rot, genussvoll beißt er in sei Schnitzelbrot
Und geht dann endlich einer in die Knie, greift er zufrieden zu sam Bier.

Refrain:
Es lebe der Sport
Er ist gesund und macht uns hoart

Er gibt uns Kraft, Er gibt uns Schwung
Er ist beliebt bei Alt und Jung


Wird ein Schiedsrichter verdroschen, steigns earm ordentlich in die Goschn
Gibt’s a Massenschlägerei, er ist immer live dabei
Wei mit seim Color-TV, sicht er alles ganz genau.

Weltcupabfahrtsläufe machen ihn a bisserl müd weil er is abgrebrüht.
Wenn erm dabei irgendwas erregt dann nur wenn’s einen ordentlich zerlegt.
Ein Sturz bei 120 km/h, entlockt ihm ein erfreutes „Hoppala“
Und liegt ein Körper regungslos im Schnee schmeckt erst so richtig der Kaffee

Refrain

Wenn einer bei der Zwischenzeit, sich zwanglos von am Ski befreit,
und es ihn in die Landschaft steckt, dass jeder seine Ohrn anlegt,
wenn er es überleben tut, dann wird er nachher interviewt.

Es wirkt a jede Sportart mit der zeit a bisserl öd wenn es an Härte fehlt.
Autorennen sind da sehr gefragt weil hie und da sich einer überschlagt.
Gespannt mit einem Doppler sitzt man da, und hofft auf einen gscheitn „Bummsera“
Weil du einen spektakulären Crash wird ein Grand Prix erst richtig fresh.

Refrain

Explodieren die Boliden, ist das Publikum zufrieden
Weil ein flammendes Inferno, schaut man immer wieder gern a
Heiterkeit auf der Tribüne, das ist doch am Sport das Schöne.

Refrain (2x)

11. Mai 2010

Wir sind wieder gestartet!

Seit dem 3. Mai 10 treffen wir uns wieder, um zu spielen, zu turnen, uns zu bewegen... Mit insgesamt sage und schreibe 5 neuen Kindern! Obwohl es zunächst eher nach weniger Kindern als nach Zuwachs aussah - schliesslich gibt es halt hin und wieder diejenigen, die aufhören (auch wenn mir das nie gefällt, aber es gehört natürlich dazu...) - ja, eben, also...: unter dem Strich und netto von beiden Gruppen bilanzieren wir anzahlmässig drei Kinder mehr als im vergangenen Quartal! Das stellt natürlich auf :-))
In der ersten Lektion nach dem Motto "Es lebe der Sport" widmeten wir uns dem Sport Hockey. Nach einer Übungsphase machten wir gar einen Match mit Goals, 2 Mannschaften und An- und Abpfeifen. Wie die Erwachsenen in Schwung kamen war absolut toll zu beobachten. Nur: Bei nüchterner Betrachtung ist Hockey für Muki-Kinder eigentlich zu schwierig. Es gab aber durchaus Kinder, die sich davon nicht entmutigen liessen und sich auf andere Aktivitäten wie z.B. zu 2t im Goal stehen und die Grossen anfeuern konzentrierten... Ausserdem lernten wir auch ein neues Einturnen zur Musik von Reinhard Fehndrich (der Songtitel lautet...: nur 1x dürft Ihr raten :-)) sowie ein altbekanntes, aber neu durchgeführtes Fingervärsli sowie einen frühlingshaften Ausklang am Schluss im Kreis. Dazu muss aber noch bemerkt werden, dass es bis anhin (2 Lektionen) in der gleichen Gruppe nie für all das gereicht hat.
Aber das kommt schon noch!
Und zum Schluss dieses Blogeintrags noch ein paar Bilder aus dem Bollywood-Frauen-Hockeyfilm Chak De India (ich weiss, ich kriege praktisch immer einen Link zu Bollywood hin... Bitte nervt Euch nicht deswegen... Scheint einfach meine Spezialität und Begabung zu sein :-D)

27. April 2010

Der auf dem Zug tanzt

Bevor ich mich schon ganz bald dem neuen Thema ES LEBE DER SPORT widme, hier noch etwas rein nur zur Unterhaltung:

Seinerzeit hatten wir im Muki-Turnen mal über den Schauspieler aus unserem Einturnsong gesprochen,und jemand meinte, der sei mal im Fernsehen auf dem Zugdach tanzend zu sehen gewesen. Das ist ganz sicher so, denn "Chaiyya chayyia" aus "Dil se" ist eines der flashigsten und deswegen populärsten Bollywood-Tanzlieder die es so gibt.

SRK, wie der Schauspieler von vielen genannt wird, sieht nicht tanzend und nicht verwackelt zum Beispiel wie folgt aus:

Man sieht: Ein Mann mit vielen Facetten. Bevor ich jetzt aber länger erkläre, warum er so spannend ist und ich mich nie langweile beim Schauen seiner Filme (das habe ich ja schon getan...), lasse ich lieber die geneigten LeserInnen urteilen.

17. April 2010

Yakari bekommt seine heiss ersehnte Feder

In der 11. Lektion war es nun soweit: Endlich sollten unsere Yakari-Muki-Kinder ihre durch das ganze Quartal gewünschte Feder erhalten und nach Hause nehmen dürfen. Sie hatten sie sich auch redlich verdient, denn es wurde tiptopp mitgemacht, und Nicole und ich hatten jede Menge Freude an und mit den Muki-Kindern. Nicht zu vergessen natürlich auch die Eltern, welche sich konstruktiv beteiligten und ebenfalls turnten wo und wie es ging.
Dass es zum Schluss dann tatsächlich diese langeschönefarbige Indianerfeder geben würde verriet ich bis zum Ende nicht, denn zunächst sollte ja noch kräftig geturnt werden, damit wir sehen und nochmals erleben konnten, was im vergangenen Quartal gelaufen war.
Das ging folgendermassen:
- Wir machten "PPH" mit dem Adlerhorst und dem Bienenhaus als Ausgangs- und Endpunkt.
- Wir neckten als Yakari nochmals kräftig den Kleinen Donner, indem wir beim Müsli-Renne der Person vorne am (Pony-)Schwanz zu ziehen versuchten.
- Dann stellten wir den Parcours auf. Unten an die Sprossenwand legten wir die grosse Matte; mit 2 Reifen in der Sprossenwand simulierten wir das Erdloch.
- Auf die andere Mattenseite stellten wir die Hühnerleiter. Oben an der Sprossenwand konnten die Kinder spähen, und dann sogleich als Adler auf die Matte fliegen.
- Über ein Schwedenkastenoberteil legten wir 3 kleine Matten. Das gab einen kleinen Ausschnitt aus der Prärielandschaft aus der allerersten Yakari-Lektion.
- Es gab einen langen Tunnel bzw. eine lange Höhle, durch den/die sich Yakari kämpfen musste so wie damals, als Yakari massenhaft Federn sammelte für den Federschmuck.
- Mit auf den Boden gelegten Reifen entstanden noch einmal Pfützen, und mit Malstäben und Strassenhüten gab es wieder Yakaris Wald, durch den er sich immer mal wieder hatte schlängeln müssen, damals mit dem Bären oder seiner Freundin Regenbogen.
- Als Spezialzusatz zum Ausruhen konstruierten wir die Indianerschaukel: An zwei Ringe hängten wir mit Gumpiseilen eine kleine Matte. Darauf sitzend oder liegend und schaukelnd erholten sich unsere Indianer von ihren Anstrengungen.
Ja, und zum Schluss gab es noch die Stafette vom letzten Mal, bei der jedes Muki-Pärli je 1 Feder trägt wenn es dran ist mit Rennen. Das Resultat war sehr knapp, erinnere ich mich noch. Alle wollten so gerne die Besten sein!!
Das Chläberli hatte Yakari fast so wie Ihr ihn hier seht drauf. Der Unterschied: Auf dem Kleber hält er die Hände am Hinterkopf, um zu spüren, wie sich seine neu verdiente Auszeichnung anfühlt...
Bis bald!

11. April 2010

Yakari und die Bienen

Natürlich hat Biene Maja absolut nichts mit unserem vertraut gewordenen Yakari zu tun, doch das hier ist zur Illustration des Themas: Wir beschäftigten uns nämlich eingehender mit den Bienen und dem Fliegen am 22. März 10, in unserer 10. Muki-Lektion vom Frühlingsquartal 2010 (etwas, das Yakari im Buch "Yakari und grosser Adler" auch tut). Bei PPH flogen wir deshalb zuerst als Adler, danach aber als Bienen in alle Himmelsrichtungen. Wir achteten dabei darauf, dass die Arme beim Adler ganz und langsam auf und ab bewegt wurden, bei der Bienenrunde dann aber angezogen und mit schnellen Flatterhänden, und, nicht zu vergessen: inklusive "Bsssss"-Geräusch....:-)
Dann verteilten wir die kleinen Matten überall in der Halle und betrachteten sie als Bienenhäuser. Sinngemäss lautete dann der Spruch beim Fangis: "Bieni Bieni flüg üs - ines angers Huus".
Anschliessend verteilten wir die Matten im Kreis und setzten uns pärchenweise nebeneinander darauf. Jetzt kamen viele Flugübungen: Fliegen wie ein Flugzeug, ein Adler, eine Biene, eine Ente. Abliegen, Arme ausbreiten und weiterfliegen; Arme nach vorne und gestreckt sein wie ein Pfeil von Yakaris Pfeilbogen. Aufstehen, strecken zum Himmel, beugen zur Erde... Dann konnte das Kind auf den Knien oder den Füssen der grossen Person "fliegen", währenddem der/die Erwachsene auf dem Rücken auf der Matte lag und die Hände oder Beine des Kindes hielt. Als Abschluss wurden die Kinder (die Muki-Pärli waren jetzt verteilt in der Halle) aufgehoben und im Kreis gedreht... meistens bis die Erwachsenen nicht mehr konnten, nicht die Kinder...:-).
Beim Stafette durchführen sind wir fängs richtig gut, fand ich! Diesmal hielt das Pärli, das gerade rennen musste, je eine Indianerfeder in der Hand.
Das Chläberli hatte Yakaris Gesicht mit 3 Bienen direkt vor seinen Augen drauf. Wenn der nur nicht gepiekst wird...!

6. April 2010

Yakari und seine Freundin Regenbogen

Hier ein paar Impressionen aus der am 15.März 10 von Nicole geleiteten Lektion... (Sozusagen mal ein etwas anderer Lektionsbericht.)





26. März 2010

Yakaris Beschützer, der Adler

Am 8. März leitete Nicole die 8. Muki-Lektion von diesem Frühling 2010. Dabei ging es um den Adler, der liebevoll zu Yakari und seinen Freunden schaut, indem er von oben her im wahrsten Sinne des Wortes nie die Übersicht verliert.
Im Hauptteil machten wir uns also daran, verschiedene Flugmöglichkeiten aufzustellen: Die Hühnerleiter und die klassische Leiter hängten wir in die Sprossenwand; mit einer riesengrossen Matte dazwischen für unsere Fluglandungen. Eine Langbank hängten wir in einen hohen langen Schwedenkasten und legten die andere, besonders weiche riesengrosse Matte dahinter, worauf wir ganz hinten die mittlere Matte stellten, die ihrerseits an die Wand gelehnt wurde. Hier stand nun also unser Muki-Klassiker, wovon die Kinder wie immer hinunterspringen/fliegen konnten – in der Deluxe-Version mit Spezialweichheit, sowie besonderer Absicherung hinten. Ein bisschen mehr trauten sich die Kinder deswegen durchaus zu – es gab jedenfalls ganz viele Purzelbäume nach den Sprüngen… An einem weiteren Ort waren ein paar kleine Matten hingelegt: dort konnten wir unsere Kraft trainieren, um starke Adler und Indianer zu werden.

Höchstwahrscheinlich gab es noch eine Stafette oder ein Fangis - ich weiss es nicht mehr! Vielleicht kann mir Nicole oder jemand der/die dabei war unter Kommentare weiterhelfen...?

Auf alle Fälle ging die Lektion im Nu vorbei! Das Adler-Chläberli war wunderschön und wurde freudig von den Kindern entgegen genommen.

22. März 2010

Yakari klettert und späht

In der 7. Lektion vom Frühling 2010, welche am 1. März stattfand, befassten wir uns einmal mehr mit den vielseitigen Tätigkeiten unseres Indianerjungen Yakari.
Nachdem wir eingeturnt und wie üblich unseren Ritualen gefrönt hatten, erhielten unsere Yakari-Kinder die Aufgabe, Federn von oben an der Sprossenwand zu holen und hinunter in ihre Indianerlager zu bringen. Die Federn befanden sich in Tüchern, die an den obersten Sprossen festgeknüpft waren. Wir gründeten zwei Indianerstämme damit alles ein bisschen spannender war - obwohl, die zwei Stämme halfen einander, es gab also keinen Wettbewerb. Um die Stimmung noch indianischer zu machen, organisierte ein engagierter Muki-Vater schnell gschwing zwei Lagerfeuer in Form von Strassenhüten. Alle waren froh, sich die Hände wärmen zu dürfen :-D.
Nach dem Federn sammeln kletterten einige Yakaris noch auf den Baum (= natürlich immer noch die Sprossenwand), um sich dort mit nur noch einer Hand festzuhalten, damit sie die andere zum Spähen benutzen konnten.
Dann machten wir sozusagen als Rückblick auf die letzte Lektion noch ein Bärlitschiggis. Klassischerweise würde einfach jedes gefangene Kind dem Fänger die Hand geben bis es vier Leute sind. Dann würde man sich trennen – nur noch zwei und zwei zusammen und weiter geht’s mit zwei Fängerduos. Jetzt jedoch, mit unseren Mukis, die ja sowieso schon zu zweit sind, musste man warten bis es 8 Leute aneinander sind – aber dann war das Spiel meist sowieso schon beinahe zu Ende, also wurden die 8 so gelassen, und die letzten Muki-Pärli waren schnell chancenlos – bei der Grösse unserer Halle eh’...
Mit Gruppe 1 gab es noch ein Spruch-Spiel: „Mir gö hütt uf Bärejagd...“. War aber irgendwie nicht sooo der Hammer. Deswegen verzichte ich jetzt auf eine Detailbeschreibung mit Text und so.
Sicher gab’s wieder wie immer einen Kleber, mit dem spähenden Yakari auf dem Baum....
Wie so oft liess sich dieses Bild im Internet nicht finden, deshalb seht Ihr hier wiedermal zwei Bilder: Einmal Yakari mit Baum, einmal Yakari der späht. Beides zusammen ging nicht!

16. März 2010

MukiPass Winter 09: Zirkusfähnli

Letzten Sommer (huh – lang ist’s her…!) turnten wir ja zum Thema Zirkus. Als die Herbstferien dann vorüber waren, ging es, weil es uns so gefallen hatte, mit dem gleichen Thema weiter. Der MukiPass dazu war aber neu, denn auf dem Papierzirkus von vorher hatte es keinen Platz mehr. Wir entschieden uns für eine simple Schnur, an die alle Motive in Form von viereckigen gelochten Fähnli gehängt werden konnten. Für einmal waren es keine Kleberli! Fast so etwas wie eine Premiere, könnte man sagen.

Leider muss ich berichten, dass die Fähnli nie so ganz klasse ausgesehen haben an der Schnur: Entweder verdrehten sich einige Motive, so dass es uneinheitlich und zerfleddert aussah, oder es riss oben am gestanzten Loch, so dass neu geklebt und gebastelt werden musste.

Klar, wir wollen nicht zu hoffnungslosen Perfektionisten verkommen, aber für ein anderes Mal könnte es eventuell nützen, zwei Löcher zu stanzen anstelle von einem und die Schnur durch beide Löcher zu ziehen, damit sich das Motiv nicht dreht, und: es gibt doch so Lochverstärkungskleberli… Die heissen offiziell Verstärkungsringe, wie ich im Büro grad in Erfahrung bringen konnte… Eben, die hätten dann für mehr Stabilität gesorgt. Man lernt immer dazu! :-)

11. März 2010

Yakari und der Bär

In der 6. Muki-Lektion vom Frühling 2010 gingen wir vertieft auf den Bär ein.
Nach unserer Büffeljagd in der sengenden Prärie (= Müsli-Fangis) machten wir uns an den Aufbau des Bären-Parcours, den wir rund um die ganze Halle hinstellten, bei der „Yakari und der Bär“ (das waren natürlich wir) viel rennen konnten. Wir rannten
- Slalom um Strassenhüte herum
- durch Reifen hindurch, welche wir uns über den Kopf streiften
- engen Slalom seitlich durch die fixen Kletterstangen hindurch
- Slalom rückwärts durch diverse Malstäbe
- Slalom auf den Zehenspitzen durch aufgestellte Keulen
- ... und Gruppe 1 musste sich auch noch durch 1 – 2 Bändeli hindurch quetschen,... d.h. „quetschen“ galt vor allem für die Erwachsenen, weil die Bändeli für diesen Zweck leider ein wenig eng ausgemessen waren...:-(
Dazu spielte ich „Probier’s doch mit Gemütlichkeit“ vom Muki-Turnen von vor ca. einem Jahr ab – sozusagen ein klassisches Bärenlied.
Dann machten wir ein neues Spiel, welches wie folgt funktionierte: 1 Pärli war zu Beginn am einen Hallenende, alle anderen auf der entgegen gesetzten Seite. Das Anfangspärli sagte zu Beginn: „Weit Diir üsi Beereli schnouse?“, worauf die ganze Gruppe antwortete: „Jaaa!“, was das Anfangspärli mit „Abr Diir törft nid!“ abkanzelte. Jetzt gingen die zwei Parteien aufeinander zu, und alle aus der Gruppe, die vom einen Fängerpärli berührt worden waren, mussten mit dem ersten Pärli zurück und konnten eben nicht „Beereli schnouse“. Dann war die zweite Runde mit entsprechend mehr Fängerpärli angesagt, und das Sprüchli startete erneut... bis alle zu Fängern geworden waren. Natürlich stellten wir uns während des Spiels vor, dass wir Bären sind, die ja bekanntlich so gerne Beeren essen. (Siehe dazu auch: „Probier’s doch mit Gemütlichkeit – Songtext, hier im Blog).
Soviel ich noch weiss fiel der ruhige Schlussteil mit der Massage sehr kurz aus – es blieb nicht mehr viel Zeit... (Haben wir ihn überhaupt gemacht? Ist schon so lange her!)
Na ja, auf jeden Fall: Der Kleber hatte einen Bären am Beerenstrauch und einen sich wegschleichenden Yakari drauf. Dieses Motiv konnte ich leider nirgends im Internet finden. Dafür aber noch dieses hier:

Ein bäriger Indianergruss an unsere tapferen Mukis!!

1. März 2010

Lektion vom 15.2.1010: Yakari im und auf dem Wasser

Nach dem Einwärmen mit Om Shanti Om, Poppe poppe Hämmerli und dem Büffelfangis wendeten wir uns dem Lektionsthema 'Yakari im Wasser' zu. Einerseits holten wir Seile und Reifen aus dem Materialraum, welche Pfützen darstellen konnte. Nun konnte man von Pfütze zu Pfütze hüpfen. Die Mukis konnten auch rückwärts hüpfen und versuchen, auf dem Rand der Pfützen zu balancieren.
Die andere Aktraktivität war unser Wasserfall: Dazu stellten wir drei Schwedenkasten vor die Sprossenwand. So entstand eine Art Treppe, welche von der Sprossenwand her nach unten ging. Darüber legten wir die grosse Matte, welche an der Sprossenwand befestigt wurde. Dies war nun unser Wasserfall. Die Kleinen konnten nun am Rand der Matte oder über die Sprossenwand nach oben klettern und anschliessend den Wasserfall runter rutschen. Schneller ging die Fahrt nach unten, wenn die Kleinen sich seitlich rollend nach unten bewegten oder wenn sie sich auf einen Teppich setzen und sich so nach unten ziehen liessen. Dies schien den Kindern besonders zu gefallen, davon konnten sie kaum genug kriegen :)
Mit dem anschliessenden Fangis konnten wir uns nochmals so richtig austoben. Zur Entspannung machten wir am Schluss erneut die 'Indianerentspannung', bei welcher die Mukis sich gegenseitig mit Tennisbällen massierten. Schon war die Lektion vorbei und wir verabschiedeten uns mit dem Schlusslied.


Geschrieben von Nicole

13. Februar 2010

Lektion vom 1.2.2010: Kleiner Donner

Nachdem wir Yakari bereits kennengelernt hatten und mit ihm gejagt, Federn gesammelt, ins Wasser gesprungen und geklettert sind, wollten wir uns nun seinem besten Freund zuwenden: dem Pony "Kleiner Donner".
Wie üblich starteten wir mit unserem Einwärmen. Nach "Om Shanti Om" und "Poppe poppe Hämmerli" folgte dem Thema angepasst die Pferdejagt, welche identisch mit dem Müüslirennen war.
Nun wollten wir mit Yakari und dem kleinen Donner reiten gehen. Dabei konnten jeweils zwei Kinder unsere Ponys (Böckli) ausprobieren. Natürlich sollten sich die Kleinen so auf dem Böckli bewegen, als würden sie tatsächlich auf einem Pferd reiten: Oberkörper nach oben und nach unten, den Kopf des kleinen Donners tätscheln, beim Traben entspannen, beim Gallopieren das Pony antreiben. Yakari probierte auch weitere Positionen aus: Rückwärts, Liegen, Frauensitz. Zudem holte Yakari seine Freundin Regenbogen mit aufs Pferd, stieg von seinem kleinen Donner ab und fütterte
ihn.
Jene Kinder, welche nicht mit Reiten auf den kleinen Donner beschäftigt waren, überquerten als Pferde unseren aufgebauten Abgrund. Unser Abgrund setzte sich folgendermassen zusammen: In einem Barren wurden von beiden Seiten je einen Langbank eingehackt. Zuvor wurde eine kleine Matte an ihren Schlaufen mit vier Seilen an den Holmen befestigt. Die Kinder konnten nun den vorderen Langbank hoch krabbeln, hoch laufen oder sich auf dem Bauch den Bank hochziehen. Oben angekommen konnten sie entweder über den Abgrung drüber steigen oder in ihn herab steigen und auf der anderen Seite wieder hochklettern. Das Hinternis überwunden, konnten die Kleinen nun den hinteren Bank runter rutschen. Die Einen gingen die Fahrt gemächlich an, den Anderen konnte es nicht genug schnell rutschen :)
Bei der ersten Gruppe gingen wir diekt zur Entspannung über, bei der Zweiten hatten wir noch Zeit für ein Fangis. Für die Entspannung durften sich die Kleinen bäuchlings auf die Beine der Grossen legen und wurden dabei mit einem Tennisball massiert. Im Hintergrund lief der zum Nachdenken anregende "Indianer" von Göla. Es wurde gelauscht, entspannt und bei eventuellem Kitzeln gekichert :). Auch hier musste ich die erste Gruppe vertrösten, für eine Massage der Grossen hatten wir nämlich keine Zeit mehr. Aber schon bald ist ja wieder Muki- Montag...
Das Muki wurde durch den Boogie und das Schlusslied abgerundet. Der Kleber zeigte den Indianerjungen Yakari auf seinem Pony "Kleiner Donner".

Geschrieben von Nicole

31. Januar 2010

Yakari klettert und springt

In der heutigen Lektion vom 25. Januar 10 gingen alle Muki-Yakaris klettern. Vorher flogen wir mit dem Sprüchli PPH vom Adlerhorst her durch die ganze Halle, anschliessend betrieben wir eine intensive Bisonjagd, in die unser altbekanntes Müsli-Renne verwandelt worden war.
Geklettert wurde sodann an folgenden Objekten: Sprossenwand, Sprossenwand mit zwei eingeklemmten Reifen welche Yakaris Weg durch ein Erdloch darstellten, Hühnerleiter, normale Leiter sowie Schwedenkasten mit kleiner Matte dahinter. Nachdem sich alle Muki-Yakaris durch viel Klettern aus ihren schwierigen Situationen befreit hatten, kam der vergnügliche Teil: Einmal mehr legten wir die riesengrosse Matte hinter den Schwedenkasten und hängten eine Langbank in ebendiesen. So kletterten unsere Indianer auf den „Felsen“ und sprangen in den „Teich“. Dies geschah mit „hugh“-Rufen, die allerdings zum Teil ein wenig verhalten klangen :-). Aber weil wir als Yakaris noch ziemlich am Anfang unserer Lernzeit stehen, spielte das keine grosse Rolle. Auch die Grossen sprangen noch vom Felsen, so dass der Teich so richtig bebte – dann war es auch schon wieder Zeit für den relativ ruhigen Teil: Im Kreis kitzelten die Muki-Pärli einander mit einer Indianerfeder. Ich versuchte, eben auch zu sanften angenehmen Berührungen ohne zuviel Reiz anzuleiten - aber sowas ist gar nicht so einfach, wie ich feststellte...!
Mit einem „hugh“ und dem Späherblick sage ich: Bis zum nächsten Mal!