24. August 2008

Eröffnungslektion Herbst 2008: Auf den Berg und wieder runter

Nun war es also soweit : Das Herbstquartal 08, zum neuen Thema Reisen in der schönen Schweiz begann am Montag, 11. August 2008 neu mit den Zeiten 15.15 – 16.05 Uhr. Es ging heute hauptsächlich darum, einen Berg (auf dem Kleberli war’s die Jungfrau, aber nicht falsch verstehen jetzt, o.k. ?) zu besteigen und von da wieder hinunter zu fliegen.

Wir durften vier neue Muki-Pärli in unsere Gruppe aufnehmen, (eines fehlte noch). Da vorher ebenfalls vier Pärli aufgehört hatten, ist es nun so ganz ideal. Einzig an "Giele" fehlt es momentan doch ein wenig : es sind in dieser neuen Formation jetzt nur zwei. Aber die gleichmässige Vertretung der Geschlechter ist halt nunmal wirklich nicht etwas, was wir beeinflussen können – und auch nicht wollen, schliesslich gibt es zum Glück keine Quotenregelung im Muki-Turnen…

Jetzt ging’s also los : Mit dem neuen Einturnen, welches Wandern mit vielen Schritten in diverse Richtungen enthielt. Beim Erblicken der Sonne oben auf dem imaginären Berg durften die grossen runden Armbewegungen nicht fehlen.

Das darauf folgende Müslirenne begleitet uns nunmehr schon seit mehr als 1,5 Jahren – anders gesagt seit den Anfängen unseres Muki-Turnens.

Später kletterten die Kinder mit Hilfe der Sprossenwand auf die Jungfrau. Dann krochen sie durchs Tunnel, gebildet von den Grossen, die an der Sprossenwand hingen und ihre Beine in die Luft hoben (eine äusserst effiziente Bauchmuskel-Übung… :-)).

Im Kreis in der Turnhallenmitte angekommen ging’s vom Berg wieder runter, indem wir auf verschiedene Arten flogen : langsam und würdig wie der Adler ; lärmig und schneller wie ein Propellerflugzeug ; sowie auch noch lauter und ganz schnell wie ein Düsenflugzeug.

Zwischendurch gab es noch eine Rutschpartie mit den Reifen : Die Kinder hielten sich gut fest, und die Grossen stärkten ihre Kraft, indem sie die Kinder in der ganzen Halle umher schleiften.

Unsere Klassiker, das mit Gesten und Bewegungen begleitete Lied « Mit de Fingerli… » und auch das Höckerrennen bildeten den Schluss der heutigen Lektion. Als Kleberli gibt es in diesem Quartal schöne Schweiz-Fotos – diesmal natürlich mit einem stimmigen Bild der Jungfrau.

6. Juli 2008

10. und letzte Lektion Sommer 2008: Marienkäfer oder Himugüegeli

Letzten Montag, 30. Juni 2008, machten wir uns also schon zum letzten Mal an eine Muki-Stunde im Sommer. Wie schnell das geht ! Fast schon wird mir schwindlig, wenn ich merke, dass wir vom zweiten Jahr auch schon die Hälfte geschafft haben… !

Nicht nur der hübsche Käfer begleitete uns durch die Lektion – nein, auch die am Tag vorher abgeschlossene EURO-Fussballmeisterschaft forderte uns dazu auf, mal das mit dem « schutte » ein wenig näher anzuschauen.

Mit Softbällen trainierten wir, jedes Muki-Pärli unter sich, zur Match-Vorbereitung : Pässe geben, dribbeln sowie Tore schiessen bzw. halten. Nachdem davon alle eine kleine Ahnung bekommen hatten, ging es nach draussen, wo wir einen « Schuttimätsch » veranstalten wollten. Doch exakt als alle bereit waren, das Spielfeld zu stürmen und ihre ganze Kraft gesammelt hatten – begann es, auf alle FussballspierInnen hinunter zu regnen… Weil man in einem solchen Moment nie weiss, ob es jetzt um eine Minute Nieselregen oder eben doch um einen längeren kräftigen Schauer geht, führte ich die ganze Gruppe wieder in die Halle hinein, wo dann das Spiel abgehalten wurde. Es spielte : Rot gegen Weiss, wobei die Roten 1 :0 gewannen. Ich war gemeinerweise bei den Weissen, zusammen mit unserem spanischen Muki-Pärli, das sich natürlich voller Siegesmut ins Zeug legte. Aber so ist der Sport, und des öfteren eben auch das Leben : Mal gewinnt man; mal hat man, auch unter Einsatz von viel Kraft und Schnelligkeit, - gar nichts erreicht.
Lustigerweise konnte ich beobachten, dass die Erwachsenen auch sehr viel (oder sogar mehr ?) Spass am « Schutte » hatten. Und besonders die « Giele » - die waren sowieso fast nicht zu halten – einer gar inklusive Tränen, als der Match vorüber war und wir zusammen räumen mussten…

Zum Thema « Himugüegeli » machten wir kurz vor dem Ende noch ein Sprüchli, das jede grosse Person mit ihrem Kind durchführte. Ich stelle Euch das nachher noch in den Blog

Eine spezielle Freude hatten uns diesmal die Grosseltern von L. und E. bereitet, welche ganz toll mitmachten und mir richtig das Gefühl gaben, dass alles daran gesetzt werden muss, um die Kinder an den Stunden teilnehmen zu lassen – auch wenn die normalerweise Zuständigen verhindert sind… Danke fürs diese sehr geschätzte Teilnahme!

Drei Pärli nahmen heute zum letzten Mal teil…. :-( Vielleicht kommt gar noch ein viertes dazu, welches im Moment in den Ferien weilt. All diesen Pärli galt das Abschieds-Kleberli ganz besonders : Es war ein fliegender Marienkäfer drauf (der gleiche wie hier auf dem Blog-Foto), welcher ganz ganz ganz viel Glück für die Zukunft bringt!

Die anderen, die noch bleiben oder (hoffentlich dann) neu hinzu kommen, sehen sich am 11. August um 15.15 Uhr wieder (Achtung : neue Anfangszeit !). Die entsprechende Ankündigung seht Ihr in Kürze hier im Blog. Auf bald !

23. Juni 2008

9. Lektion Sommer 08: Der Spatz im Bad

Heute, am 23. Juni 08, versuchten wir, uns ein bisschen um den Spatz zu kümmern.

Aber es war schwierig ! Denn : Wir trafen uns im Schwimmbad ! Das Wylerbad im Norden von Bern war dafür der richtige Ort : Nicht nur liegt es am nächsten bei unserer Turnhalle, sondern es ist auch weitläufig genug, um uns einen relativ schattigen Wiesenplatz zur Verfügung zu stellen, der trotz zahlreicher Badi-Besucher frei genug war, um uns das nötige Spiel-Territorium zu ermöglichen.

Fürs Einturn-Lied mussten wir unsere Vorstellungskraft brauchen – aber alle konnten kräftig mitmachen bei den von mir mündlich angesagten Bewegungen, denn schliesslich taten wir das nicht zum ersten Mal.

Fürs Müsli-Renne grenzten wir die « Halle » am Anfang und am Ende mit Badetüchern ein. Das ging ganz gut ! Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass die Bändeli (« Schwänzli ») diesmal fehlten.

Den Mittelteil verbrachten wir am und im Kinderbad. Dort wurde schlicht und einfach gebadet, mindestens von allen Kindern, die gerne wollten. (Für die Grossen war das Wasser dann doch etwas zuwenig hoch…)

Wieder bei unserem Platz angekommen, führten wir noch ein Fangis mit dem Spruch « Vögeli Vögeli flüg uus – ines angers Huus » durch. Was am Anfang sehr intensiv betrieben wurde und grossen Spass machte, erlebte bei der dritten Runde ein Müdigkeits-Hitze-Tief… worauf ich die Gruppe im Kreis versammelte und die Schlusslieder ansagte. Besonders gefallen hat mir das letzte Lied, das wir zuerst ganz leise, und darauf so laut als nur möglich sangen.

Man spürte die Hitze, ja. Und ein Schwimmbad ist keine Turnhalle. Es war für mich jedoch wunderschön, zu erleben, wie die Kinder trotz all der veränderten Umstände begeistert dabei waren.

Weil ich nicht glauben kann, dass es nächsten Montag nochmals so schön ist, gehe ich davon aus, dass wir uns in einer Woche zum letzten Mal im Sommerquartal 08 in der gewohnten Halle treffen. Ich freue mich !

22. Juni 2008

Über den Wolken... - Rakete, Mond und Planeten

Am 16. Juni schauten wir unter der Leitung von Monika, was es über den Wolken so gibt.

Gleich nach dem Einturnen und dem Müsli-Renne rollte sich jedEr aus einer Zeitungsseite eine Rakete zusammen, mir der wir fleissig in der Halle herumschwirrten und einander nach « schossen ».

Danach ging es ans Aufbauen : Nicht weniger als sieben Planeten wurden beim Postenlauf und mit musikalischer Begleitung von den Muki-Pärli besucht. In der Mitte befand sich der Mond (natürlich der Einfachheit, nicht der Korrektheit halber… :-)). Der bestand aus der riesengrossen Matte, worauf das Gefühl des « mondwanderns » nachvollzogen werden konnte. Die nächste Station war darum herum angebracht : Eine Menge Reifen, bei denen man von einem zum nächsten hüpfen konnte – rundherum. Am Hallenrand hatte es mehrere kleine Matten, worauf wir Purzelbäume schlugen, seitlich rollten – und ähnliches in Richtung kopfüber machten. An der Sprossenwand konnte man Bändeli herunter holen. Über zwei Bänkli balancierten wir und zogen uns drüber. Balancieren wurde auch mit den grossen Gymnastikbällen ausprobiert. Und schlussendlich hatte es drei Geräte, die ich echt für schwierig beschreibbar halte, mit denen besonders das Gleichgewicht geschult werden konnte. Eines davon sah wie der Planet Saturn mit dem Ring rundherum aus. Mir persönlich hat dieses Ding am Meisten Spass gemacht…

Nach dem ausgiebigen und unterhaltsamen herumturnen auf all diesen Planeten flogen wir auf unseren Zeitungsraketen wieder zurück zur Erde und vollführten noch unsere gewohnten Abschlussrituale. Tatsächlich war es heute auch wirklich der Abschluss in diesem Quartal für unsere liebe Monika, die im Moment in den Ferien weilt… Wir gönnen es ihr, auch wenn wir nicht gerne auf sie verzichten :-) :-( …und wünschen ihr eine erholsame Zeit!

Danke noch an unseren holländischen Fotografen Immo, der uns am Ende des Sommerquartals die eine oder andere Aufnahme elektronisch (also per Internet und/oder E-mail) zur Verfügung stellen wird.

Wir Mukis sehen uns aber noch zwei Mal – auf bald dann !!

21. Juni 2008

Info zu Einturn-Song Padal pe paon hai


Soeben habe ich noch per Internet herausgefunden: An der IIFA (International Indian Film Academy) 2008 in Bangkok, Thailand, der jährlich stattfindenden, wichtigsten Preisverleihung für den Indischen Film, hat der Film Chak De India – ein unschlagbares Team zu unserem Einturn-Song Padal pe paon hai nicht weniger als drei Awards eingeheimst: Für den besten Film, die beste Regie (Shimit Amin) und den besten männlichen Hauptdarsteller Shah Rukh Khan, den ich ja sehr verehrungswürdig finde. Kein anderer Film hat so viele der massgebenden Preise gewonnen! Wir haben also eine zur Zeit echt angesagte Einturn-Musik.

Und ausserdem: Da ich momentan gerade ziemlich vernarrt bin in einen neuen Film, der sich Jab we met – als ich Dich traf nennt möchte ich noch schnell mitteilen: Auch der hat zwei wichtige Awards gewonnen: Für die besten Dialoge von Imtiaz Ali, der Regie führte, und für die beste Schauspielerin: Kareena Kapoor. Der Film handelt ganz unoriginell von einem Paar, das den Film hindurch immer glasklarer feststellt, dass es sich liebt... Aber schaut nur wie das ganze passiert...! Charmant und mitreissend vom Anfang bis zum Schluss!!
Falls jemand interessiert ist: Chak De India ist bereits normal im Handel erhältlich, Jab we met kommt irgendwann diesen Sommer. Für weitere Informationen, im Speziellen gute und differenzierte Filmkritiken, lest bei Maria weiter.

20. Juni 2008

7. Lektion im Sommerquartal 08: Wolke

Am 9. Juni 08 führte uns Monika zum Thema Wolke, Wetter und mehr durch die Lektion,

Auch heute waren wir wieder viele Leute – schön so! Das gibt uns (Monika und mir) Kraft, uns weitere Lektionen auszudenken.
Blöderweise kann ich mich nicht mehr so gut an diese Lektion erinnern – sie wurde letzten Montag etwas überstrahlt vom lustigen und EURO-gerechten Besuch unseres Holländers (liest Du das, Immo? :-)) – aber es muss harmonisch abgelaufen sein, denn sonst wäre mir mehr im Gedächtnis geblieben.
Genau: wir haben den grossen farbigen Fallschirm hervorgenommen, auf dem die Kinder so tun konnten, als ob sie auf Wolken gehen. Darunter war’s ebenfalls sehr schön, nein, gemütlich: Wenn man den Fallschirm aufschüttelt und die Gruppe drunter sitzt (die Grossen machen einen Schritt drunter und setzen sich sofort auf den Fallschirm-Rand), dann wähnt man sich in einem Zelt. Dort drin haben wir unsere Lieder und Sprüchli gesungen und aufgesagt.
Poetisch war die Bezeichnung des Ballwerf-Teils: Die Kinder schossen Sternschnuppen zu ihren Müttern.

Passend zum in der Zeit nie besser werdenden Wetter sangen wir diesmal ein Regenlied:

Räge räge Tröpfli
Es rägnet uf mis Chöpfli
Wenn’s rägnet wärde d’Blüemli nass
Und aui Schteine uf dr Gass
Wenn’s rägnet wärde d’Blüemli nass
Und aui Schteine uf dr Gass


Natürlich gab es heute ein Wolken-Kleberli zum mit nach Hause nehmen. Und mein nächster Post kommt schon bald und handelt von dem, was über den Wolken noch ist...

4. Juni 2008

6. Lektion im Sommerquartal 08: Flugzeug

Wieder mit Monika als Leiterin durften wir heute, am 2. Juni 2008, rund ums Thema Flugzeug turnen.
Das Einturnen mit ausgebreiteten Armen, im Schrägflug, beim Looping drehen und mit viel schüttelnden Beinen und Armen (Winken nicht vergessen :-)) liess uns schon recht ausgiebig Atmen und Schmunzeln. Am grossen Kreisumfang zu Lektionsbeginn zeigte sich, dass wir heute vollzählig waren – das heisst: vollzählig plus ein Besucher (der übrigens sehr motiviert war – super!)
Das schwüle Wetter, welches fortwährend einen kräftigen Regenguss ankündigte, tat seins zur Stimmung in der Halle: Es war klar lauter als sonst, und alle Mukis waren zwar hoch motiviert und bewegten sich viel, aber ich hatte immer Angst, dass es mit soviel angesammelter Energie bald einen Unfall oder jedenfalls weinende Gesichter geben würde.
Eine ganze Zeitungsseite diente nach dem Müsli-Renne jedem Muki-Paar als eigener Flughafen. Von dort aus rannten wir abwechslungsweise als Düsen-, Propeller- oder Segelflugzeug in der Halle herum. Das gefährlichste Flugzeug war aber ein altes, bei dem unsere Arme (Flügel) immer wieder den Hallenboden berühren mussten... Witzig war auch, dass sich der Flughafen mit der Zeit verkleinerte: drei Mal mussten wir die Zeitung in der Mitte falten und konnten so nur noch auf dem halb so grossen Platz landen. Am Ende musste das Kind auf den Rücken genommen werden – und wenn man’s genau nahm, konnte man nur noch auf einem Bein stehen...:-)
Auch die Flugi-Übungen auf den kleinen Matten, bei denen die Kinder hernach auf vielerlei Art fliegen und die Grossen entsprechend schwitzen konnten (!), waren ergiebig und sorgten für Lebendigkeit und Gelächter.
Pünktlich zu Lektionsende, als alle Muki-Paare die Halle verliessen, kam dann der Regenguss. Ja, wirklich : Auch die Stimmung in der Halle hatte sich bis zum Schluss auf gutem Niveau gehalten.
Die Doppeldecker-Flugzeuge halte ich für die Schönsten – deswegen war so einer auf den Klebern von heute, und deswegen seht ihr ein solches Bild hier im Blog. Ich wünsche allerseits eine gefreute Woche und hoffe, Euch nächsten Montag wieder zu sehen!

2. Juni 2008

Der Adler: 5. Lektion

Am 26. Mai 2008 trafen wir uns bereits zum letzten Mal im genannten Monat, um gemeinsam zu turnen.
Monika liess uns raten, um wen es sich heute handelte und beschrieb: „Ein grosses Tier, das in den Bergen lebt und Federn, riesengrosse Flügel, Krallen sowie einen spitzen Schnabel hat.“ Die Lösung Adler wurde schnell von einem Kind gefunden – worauf ich den Plüschadler von uns zuhause in die Mitte legte: ein fünf Zentimeter kleines Häuflein etwas :-).
Anfänglich turnten wir ein, rannten umher und machten das Müsli-Renne (natürlich mit dem Mäuse jagenden Adler!) – gerade so wie wir es dieses Sommerquartal im ersten Teil der Lektion immer etwa tun. Danach gab es pro Muki-Paar einen Adlerhorst in Form eines Reifens, der auf den Boden gelegt wurde. Von dort aus sammelten auf Anweisung von Monika mit dem Tamburin die kleinen und grossen „Adler“ Mäuse und Schlangen in Form von herum liegenden Bändeli. Als Nächstes zielten wir mit Tennisbällen auf die liegenden sowie später angehobenen Reifen – schliesslich haben Adler scharfe Augen und sind zielgenau, wenn es darauf ankommt.
Dann veranstalteten wir noch Höckerrennen, Värsli und Lieder im Kreis – womit diese Lektion auch schon wieder ihr Ende gefunden hatte.
„Der Adlerkleber, den die Kinder diesmal für ihr zukünftiges Tischset nach Hause nehmen durften, glitzert, wenn man ihn im Licht bewegt...“ Meine liebe Muki-Tochter hat das unterstrichen, als sie ihrer Schwester später erzählte, was wir im Turnen gemacht hatten. Ich selber hatte das nicht bemerkt und füge hier nur bei: Vergesst nie, Euren Kindern zuzuhören. Es lohnt sich! :-)

25. Mai 2008

Der Gleitschirm: 4. Lektion

Am 19. Mai, nach zwei Wochen Muki-Pause, hiess es nun endlich erneut: „Hütt wei mir wieder turne – das isch für üs es Fescht...“.
Heute führte uns Monika durch die Lektion. Nach einem flieg-orientierten Einturnen mit viel ausgebreiteten Armen rannten wir eine Zeit lang nur jeweils einem der Kinder hinterher. Das Müsli-Rennen ist ja mittlerweile obligatorisch; anschliessend schulten wir unser Gleichgewicht und stärkten unsere Kraft bei der Bänkli-Überquerung – durch drüber Ziehen mit den Armen und drüber Balancieren mit den Beinen.
Diese Übungen führten uns dann zur eigentlichen heute im Zentrum stehenden Tätigkeit: dem Fliegen. Monikas Gleitschirm-Sessel war an einem Paar Ringe sicher befestigt. Das ermöglichte sowohl Kindern wie Erwachsenen, nach dem hinein sitzen und beim hin und her Schaukeln eine Idee des Gleitschirm-Flug-Gefühls zu erhaschen...
Intensiv gespielt und ausprobiert wurde auch mit den sieben grossen Gymnastikbällen, welche unser „Wolkenparadies“ darstellten.
Aber der magische Moment kam, als Monika ihren Gleitschirm vollständig auspackte: Wie gross der ist!! Wenn man’s nicht gesehen hat, kann man sich das nicht vorstellen. Das abschliessende „Adieu adieu adieu mitenand...“ sangen wir rund um dieses imposante farbige Tuch – wenn sich auch wegen der Ausmasse nicht alle die Hand geben konnten....

9. Mai 2008

Pfingst-Wunsch

Also, jetzt weiss ich's: Den Jüngern Jesu wurde an diesem Tag der heilige Geist eingehaucht. Oder man könnte auch sagen: Es fand die Ausgiessung des Heiligen Geistes statt. Es ist das, was uns nicht arbeiten, und vor allem: nicht Muki-turnen lässt am nächsten Montag. Und ausserdem: Das Wort "begeistert" soll von da her stammen... ein Wort, das wir ja sehr schätzen und im Muki-Turnen immer gerne antreffen. Und doch: Ich kann mir das Ganze ehrlich gestanden nicht sooo gut konkret vorstellen, aber ich mag den freien und mit hoher Wahrscheinlichkeit schönwettrigen Tag allen von Herzen gönnen und wünsche Euch frohe Pfingsttage - mit einem sportlichen Bild aus Venedig an Pfingsten vor zwei Jahren. Häbet's guet!

6. Mai 2008

3. Lektion: Springender Frosch

Unsere 3. Lektion fand schon im Mai statt: Am 5.5. um 15 Uhr trafen wir uns, um dem Frosch im Flug nachzufühlen. Das Aufwärmen mit den vielen Schüttel-, Hüpf-, Streck- und Beugebewegungen zum rockigen Einturn-Song musste nicht einmal sehr intensiv gemacht werden – es war uns fast schon so warm genug, denn zum ersten Mal seit langer Zeit hatten wir einen sonnigen und warmen Montag erwischt.
Den eigentlichen Sprung übten wir mit dem Von-einem-Bänkli-Hinunterspringen; zuerst mit den auseinander stehenden Beinen, dann mit den Händen am Boden. Das Ganze nannte sich Plitsch (Füsse auf den Boden)-Platsch(Hände auf den Boden)-Sprung. Nach einer Übungs-Phase wurde der Sprung in eine Stafette eingebaut: Als erstes sprang man vom Bänkli, rannte dann ans Hallenende zur kleinen Matte, wälzte sich einmal im „Teich“, sprang wieder nach draussen und rannte wieder zurück. Das taten die Muki-Pärli gemeinsam; die Grossen mussten sich also auch bemühen...
Weiter gab es noch ein neues Spiel im Kreis: "Chum mit – gang wäg", bei dem das Muki-Pärli um den Kreis herum lief, jemanden vom Kreis antippte und befahl, mitzukommen oder die entgegen gesetzte Richtung einzunehmen. Wer den verlassenen Platz im Kreis als zweiter erreichte (besser gesagt: nicht mehr erreichte), lief weiter und tippte jemand neuen an.
Der Kleber vom springenden Frosch gefiel mir diesmal besonders gut – ich hoffe, dem einen oder anderen auch! Wir sehen uns beim nächsten Mal – in zwei Wochen, da ja erstmal der Pfingstmontag ansteht.

2. Mai 2008

Noch mehr Fotos Winter 07

... und hier sind noch weitere vier Fotos, von denen mir scheint, dass es sich lohnt, sie hier zu zeigen!



Fotos vom Winter 2007

Endlich endlich endlich... bekommt Ihr einige unserer Internet-geeigneten Turn-Fotos zu Gesicht. Es war eine Lektion im fernen Winter des letzten Jahres... Viel Spass beim Schauen!



1. Mai 2008

Mit de Fingerli...

Mit de Fingerli
Mit de Fingerli
Mit de flache flache Häng
Mit de Pfüüschtli
Mit de Pfüüschtli
Mit de Elleboge läng!

Mit de Zäieli
Mit de Zäieli
Mit de flache flache Füess
Mit de Färse, mit de Färse
Mit beidne Bei - Juhee!