25. Mai 2008

Der Gleitschirm: 4. Lektion

Am 19. Mai, nach zwei Wochen Muki-Pause, hiess es nun endlich erneut: „Hütt wei mir wieder turne – das isch für üs es Fescht...“.
Heute führte uns Monika durch die Lektion. Nach einem flieg-orientierten Einturnen mit viel ausgebreiteten Armen rannten wir eine Zeit lang nur jeweils einem der Kinder hinterher. Das Müsli-Rennen ist ja mittlerweile obligatorisch; anschliessend schulten wir unser Gleichgewicht und stärkten unsere Kraft bei der Bänkli-Überquerung – durch drüber Ziehen mit den Armen und drüber Balancieren mit den Beinen.
Diese Übungen führten uns dann zur eigentlichen heute im Zentrum stehenden Tätigkeit: dem Fliegen. Monikas Gleitschirm-Sessel war an einem Paar Ringe sicher befestigt. Das ermöglichte sowohl Kindern wie Erwachsenen, nach dem hinein sitzen und beim hin und her Schaukeln eine Idee des Gleitschirm-Flug-Gefühls zu erhaschen...
Intensiv gespielt und ausprobiert wurde auch mit den sieben grossen Gymnastikbällen, welche unser „Wolkenparadies“ darstellten.
Aber der magische Moment kam, als Monika ihren Gleitschirm vollständig auspackte: Wie gross der ist!! Wenn man’s nicht gesehen hat, kann man sich das nicht vorstellen. Das abschliessende „Adieu adieu adieu mitenand...“ sangen wir rund um dieses imposante farbige Tuch – wenn sich auch wegen der Ausmasse nicht alle die Hand geben konnten....

9. Mai 2008

Pfingst-Wunsch

Also, jetzt weiss ich's: Den Jüngern Jesu wurde an diesem Tag der heilige Geist eingehaucht. Oder man könnte auch sagen: Es fand die Ausgiessung des Heiligen Geistes statt. Es ist das, was uns nicht arbeiten, und vor allem: nicht Muki-turnen lässt am nächsten Montag. Und ausserdem: Das Wort "begeistert" soll von da her stammen... ein Wort, das wir ja sehr schätzen und im Muki-Turnen immer gerne antreffen. Und doch: Ich kann mir das Ganze ehrlich gestanden nicht sooo gut konkret vorstellen, aber ich mag den freien und mit hoher Wahrscheinlichkeit schönwettrigen Tag allen von Herzen gönnen und wünsche Euch frohe Pfingsttage - mit einem sportlichen Bild aus Venedig an Pfingsten vor zwei Jahren. Häbet's guet!

6. Mai 2008

3. Lektion: Springender Frosch

Unsere 3. Lektion fand schon im Mai statt: Am 5.5. um 15 Uhr trafen wir uns, um dem Frosch im Flug nachzufühlen. Das Aufwärmen mit den vielen Schüttel-, Hüpf-, Streck- und Beugebewegungen zum rockigen Einturn-Song musste nicht einmal sehr intensiv gemacht werden – es war uns fast schon so warm genug, denn zum ersten Mal seit langer Zeit hatten wir einen sonnigen und warmen Montag erwischt.
Den eigentlichen Sprung übten wir mit dem Von-einem-Bänkli-Hinunterspringen; zuerst mit den auseinander stehenden Beinen, dann mit den Händen am Boden. Das Ganze nannte sich Plitsch (Füsse auf den Boden)-Platsch(Hände auf den Boden)-Sprung. Nach einer Übungs-Phase wurde der Sprung in eine Stafette eingebaut: Als erstes sprang man vom Bänkli, rannte dann ans Hallenende zur kleinen Matte, wälzte sich einmal im „Teich“, sprang wieder nach draussen und rannte wieder zurück. Das taten die Muki-Pärli gemeinsam; die Grossen mussten sich also auch bemühen...
Weiter gab es noch ein neues Spiel im Kreis: "Chum mit – gang wäg", bei dem das Muki-Pärli um den Kreis herum lief, jemanden vom Kreis antippte und befahl, mitzukommen oder die entgegen gesetzte Richtung einzunehmen. Wer den verlassenen Platz im Kreis als zweiter erreichte (besser gesagt: nicht mehr erreichte), lief weiter und tippte jemand neuen an.
Der Kleber vom springenden Frosch gefiel mir diesmal besonders gut – ich hoffe, dem einen oder anderen auch! Wir sehen uns beim nächsten Mal – in zwei Wochen, da ja erstmal der Pfingstmontag ansteht.

2. Mai 2008

Noch mehr Fotos Winter 07

... und hier sind noch weitere vier Fotos, von denen mir scheint, dass es sich lohnt, sie hier zu zeigen!



Fotos vom Winter 2007

Endlich endlich endlich... bekommt Ihr einige unserer Internet-geeigneten Turn-Fotos zu Gesicht. Es war eine Lektion im fernen Winter des letzten Jahres... Viel Spass beim Schauen!



1. Mai 2008

Mit de Fingerli...

Mit de Fingerli
Mit de Fingerli
Mit de flache flache Häng
Mit de Pfüüschtli
Mit de Pfüüschtli
Mit de Elleboge läng!

Mit de Zäieli
Mit de Zäieli
Mit de flache flache Füess
Mit de Färse, mit de Färse
Mit beidne Bei - Juhee!

Ringu ringu Reihe...

Ringu ringu Reihe
d'Meitschi gö i d'Meie
d'Buebe gö i d'Hasunuss
mache aui
Husch Husch Husch!!

Für Zuhause Winter 07/08: Der Muki-Pass (3) / Pippis Strümpfe 2

So, währenddem Pippi ihren Vater in der Kiste versorgt, erzähle ich noch (möglichst) kurz zu den Bildern auf Pippis zweitem, schwarzen Strumpf mit Schuh etwas:
Beim 1. Bild, den beiden tanzenden Langstrumpfs Ephraim und Pippi probierten die Muki-Pärli (Tanz-)übungen aus, zeigten sie der Gruppe und machten sie einander nach. Zum Pippi-mit-der Schlange-Bild gab es viele Übungen mit Reifen: `reinschlüpfen und den Muki-Partner mit sich ziehen, Tunnel mit zahlreichen Reifen hintereinander bilden und andere hindurch krabbeln lassen... us.w. Das nächste Bild zeigt Pippis Pferd an Weihnachten, wozu es eine spezielle feierliche Weihnachtslektion mit Kerzen und Baum gab.
Im neuen Jahr befassten wir uns mit Pippi im Schnee: Wir veranstalteten eine Tiefschnee-Wanderung, eine Schneehöhlendurchquerung und anderes mehr – obwohl weit und breit überhaupt kein Schnee zu erblicken war, zumindest nicht auf Berns Höhe... Bei Herr Nilsson auf dem Baum konnte jedes Kind seine grosse Person „erklettern“. Und zum Schluss gab Pippi noch ein riesiges Abschiedsfest mit ihrem Pferd und sämtlichen Kindern auf den Armen in der Luft, bei dem sich alle „Mukis“ austoben konnten so fest sie wollten.
Bei grösserem Interesse an einzelnen Themen empfehle ich die entsprechenden Lektionsberichte hier im Blog.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich hier noch unseren Pippi-Tanz: Zur eingängigen Musik von Pippis Filmversion hüpften wir wie die Wilden. Bei den ruhigeren Teilen führte ich Bewegungen aus meinem Hobby, dem orientalischen Tanz ein: Hände über dem Kopf flach aneinander und den Kopf hin und her schieben / Arme in L-Form auf die Seite, Handflächen gegen oben und Kopf nach vorne und hinten schieben. Die Meisten konnten das, was sehr normal ist, nicht einfach so auf Anhieb – aber die Motivation, es immer wieder zu versuchen und mitzumachen, hat mir immer enorm Auftrieb gegeben und Freude gemacht.
Mit Pippi ging ein sehr erfolgreiches Quartalsthema zu Ende – wir hatten nie zuvor so zahlreiche begeisterte Echos erhalten. Das spornte uns dazu an, die Idee der Verwendung eines Kinderbuchs auch in der Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren. Aber vorerst widmeten wir einer bodenständigeren Sache: „Die Jahreszeiten – vom Winter zum Frühling“ bis zu den Frühlingsferien 2008. Auch dazu werdet Ihr dann irgendwann einmal einen Blog-Eintrag lesen können.

29. April 2008

2. Lektion: Von der Raupe zum Schmetterling



Der 28. April 08, unsere zweite Muki-Lektion im Sommerquartal, fand einen flotten Anfang: Ganze zehn Muki-Paare waren dabei, darunter nicht weniger als drei Väter sowie eine Grossmutter. Nach zwei Mal „Ringu ringu Reihe“ bewegten wir lebhaft Arme und Beine zum neuen, wahrscheinlich etwas zu lauten Einturn-Song „Badal pe paon hai“. Gerannt wurde danach mehrmals rund um die Halle und anschliessend beim traditionellen Müsli-Renne.
Auf die heutige Thematik gingen wir zu einem Parcours ein: In der ersten Phase zogen sich alle Kinder und Grossen über Bänkli. Dabei konnte man sich wie eine Raupe bewegen. Dann folgte die Verwandlung: die Kinder verkrochen sich in Stoff-Säcke, um sich zu verpuppen. Dazu lagen sie ruhig da, nahe bei „ihrer“ grossen Person, währenddem ich langsame Musik abspielte.
In der zweiten Phase im Leben dieses faszinierenden Tieres erwachten die Kinder zu neuem Leben als Schmetterling: Mit ausgebreiteten Armen rannten sie umher, stiegen auf eines der in zwei Schwedenkästen eingehängten Bänkli und „flogen“ auf die riesengrosse blaue Matte. Nicht zu vergessen: die enormen Blütenpollen (Tennisbälle), die am Ende der Halle bereit standen und einzeln von jedem „Schmetterling“ zurück gebracht werden mussten. Als alle Blütenpollen in Sicherheit waren, räumten wir auf und widmeten uns dann dem Schmetterlings-Fangis, bei dem die Fänger (gemeinerweise) dafür sorgen mussten, dass die Schmetterlinge nicht mehr fliegen konnten und auf den Boden sitzen mussten. Da wir dieses Spiel schon öfter gemacht haben ging es flüssig und lebhaft zu und her; und in der Schlussrunde waren sämtliche Kinder Fänger, was grosse Aufregung und viel Gelächter bewirkte.
Zurück im Kreis durfte unser neues Bewegungs-Lied „Mit de Fingerli...“ natürlich nicht fehlen.
Für zuhause gab es heute zwei Raupen- und einen Schmetterlings-Kleber, die hoffentlich unversehrt und unverloren ihren Weg zum neuen Muki-Pass gefunden haben...

25. April 2008

Für Zuhause Winter 07/08: Der Muki-Pass (3) / Pippis Strümpfe


Im Winterquartal 2007 und die ersten drei Male Frühlingsquartal 2008 turnten wir zum Thema „Pippi Langstrumpf“. Das ergab 12 Mal Kraft trainieren und somit der selbstbewussten Rothaarigen aus der Villa Kunterbunt nacheifern.
Dazu gab es zu Lektionsbeginn ein besonderes Einturnen: Wir stellten uns Pippi vor, wie sie morgens aufwacht, die Sonne durch das Fenster erblickt und sich streckt und biegt. Darauf hin holt sie mit all ihrer Kraft ihr Pferd vom Balkon und hüpft anschliessend ganz viel, um auf Touren zu kommen. Durch Armkreisen imitierten wir die Sonne, und am Ende kletterte jedes Kind an seiner grossen Person hinauf soweit es nur konnte – gerade so wie Pippis Affe Herr Nilsson.
Den Bildern auf den Muki-Pass-Strümpfen folgend turnten wir nacheinander zu:
Der starken Pippi mit ihrem Pferd, dem Kleinen Onkel: auf die Sprossenwand klettern für die Kinder / Kraft-Übungen wie z.B. Liegestütze für die Grossen.
Pippi mit dem Boot: „Schiffli fahre ufem See“ singen und auf der kleinen Matte herumgezogen werden
Pippi und ihre Freunde auf der Leiter: die Kinder klettern auf Sprossenwand und Schwedenkasten und springen auf die grosse weiche Matte
Pippi und Herr Nilsson mit gespreizten Beinen: die Kinder krabbeln durch das lange, von den Grossen gebildete Grätschentunnel
Pippi kopfüber: die Kinder üben den Purzelbaum, die Grossen versuchen sich in Hand- und Kopfstand
Pippi rettet balancierend zwei Kinder: Gleichgewichtsübungen verschiedenster Art

Sollte sich jemand detaillierter für das, was wir in unseren Lektionen taten, interessieren, empfehle ich die entsprechenden Lektionsberichte hier im Blog.

Das war der erste Strumpf, das heisst die ersten sechs Motive aus dem berühmten Buch. Im nächsten Post werde ich noch auf die zweite Hälfte unserer Turn-Zeit mit Pippi Langstrumpf eingehen.

24. April 2008

Neues Quartal - erster Lektionsbericht!


Und nun kommt der Bericht zum vergangenen Montag 21. April 08. Natürlich fühle ich mich verpflichtet, hier im Blog möglichst nachvollziehbar zu schreiben; schliesslich gehe ich davon aus, mehr oder weniger regelmässige Blog-Leser zu haben --- obwohl: Eigentlich habe ich keine Ahnung, wie viele der Besuche gemäss meinem Blog-Besuche-Zähler hier ganz unten rechts wirklich ernsthafte und interessierte Besuche sind.... So erhalte ich doch leider praktisch gar keine Kommentare – obwohl ich mir das natürlich sehr wünsche....
Aber mit unverbesserlichem Optimismus stelle ich mir einfach vor, dass die Texte hier gern gelesen werden und man halt nicht so weiss, wie und was man denn kommentieren könnte... oder man hat vielleicht nicht genug Zeit, um sich seinen Kommentar aus den Fingern zu saugen und zu formulieren...
Aber egal, hier ist der Bericht:
Im neu angebrochenen Quartal befassen wir uns mit dem Thema: Alles was fliegt. Zur Eröffnung am 21. April kümmerten wir uns um die Biene. Dazu gab es zwei Übungen: zuerst eine Stafette, bei der es zwei Bienenschwärme (2 Mannschaften à vier Muki-Pärli) gab, die von einer ersten Blume (Malstab) zum Bienenhaus am anderen Ende der Halle (wo ich mich befand und die Situation überwachte :-)), dann von der zweiten und später von der dritten Blume zum Bienenhaus „fliegen“ und wieder zurück rennen musste. Bei jeder Blume lagen Papier-Bienenwaben, von der immer eine zum Bienenhaus gebracht wurde. Am Ende der Stafette hatte jeder Schwarm ein Bienenwaben-Puzzle zusammen gestellt. Die zweite Übung war das Chäferli-Tschiggis, zugeschnitten auf Bienen: Alle FängerInnen stachen ihre Opfer mit dem Zeigefinger, worauf diese „erstochen“ zu Boden sanken. Erlösung gab es durch die „Ungestochenen“ mit einer Berührung. Besonders Spass machte uns die letzte Runde, bei der alle Kinder die gerne wollten (also beinahe alle), Bienen sein durften.

Wir haben auch gesungen: „Ringu ringu Reihe“ und „Mit de Fingerli...“ – diese Lieder stelle ich dann noch in den Blog.

Das Einturnen machten wir übrigens zum ersten Mal zu Musik: Badal pe paon hai aus dem Film Chak De. Klickt dazu hier im Blog rechts unter "unser Aufwärmsong..." auf das zweite Bild. In diesem Film geht es um eine Mädchen-Hockey-Mann(frau?)schaft, die am Weltcup... usw. usf. Eh ja, das beschreibe ich dann ein andermal. Eine gute Zeit und wir freuen uns auf Euch am 28. April!

22. April 2008

Lektionsbericht 10; Frühlingsquartal 2008


Besser spät als nie: Hier folgend könnt Ihr den Bericht über die letzte Muki-Turnstunde vom vergangenen Quartal lesen – das war am 31. März 08...

Das Frühlings-Einturnen hielt uns auf Trab, gerade gleich wie das Wetter zu der Zeit: Wir kämpften uns durch Regen, Schnee und Wind – und erhielten zuletzt Sonnenschein zur Belohnung, wozu ausgelassen umher gerannt wurde.

Vorher hatten wir unser Muki-Värsli ein letztes Mal aufgesagt, und jedes Kind konnte dazu eine Fingerpuppe aus Monikas Sammlung benützen (Danke, Monika! :-).

Heute ging es vor allem darum, die im erlebten Quartal vorgekommenen Tiere noch einmal zu erfühlen. Nach jedem Tamburin-Stopp kam wieder eines der Tiere vor: als Käfer lagen alle auf dem Rücken; als Eichhörnchen kletterten die Kinder auf die Sprossenwand; als Eisbären konnten die Kinder unter den durch die Grossen gebildeten Höhlen durchkriechen; als Hirsche spazierten die Paare würdevoll und stolz hintereinander her; als Igel zogen sich alle fest zusammen, um sich vor dem Fuchs zu schützen; und als Hasen kauerte am Ende einE jedeR in seiner Grube.

Anschliessend bauten wir drei Rutschbahnen mit Bänkli, damit sich die Kinder einfach noch ein wenig austoben konnten beim letzten Mal vor den Frühlingsferien.

Unser ruhiges Schluss-Lied, „Häsli i dr Gruebe“, gestaltete sich ein wenig verhalten. Nun - es war ja auch das erste Mal. Ein andermal wieder!

Das „Himugüegeli“ als heutiger Kleber und Begleiter durch die Ferien machte Freude. So gingen wir frohen Mutes in Richtung Muki-Turn-freie Zeit.

18. März 2008

9. Lektion: Hase, Maulwurf und ein bisschen Ostern


Einzuturnen galt es diesmal im fast schon datumsmässig erreichten Frühling: Das Wetter bescherte uns nacheinander Regen, Schnee, Sturm und Sonne. Wir spazierten, marschierten, stapften, hüpften, klopften Schnee ab, knieten, kauerten, streckten uns dazu, bis wir als Schlusspunkt ausgelassen in der Halle umher rannten.

Nach dem Müsli-Rennen kamen wir mit dem Mattenschiff, besetzt mit sechs Kindern, vom Geräteraum in die Halle, unser „Schiffli fahre ufem See...“ singend.

Die Tamburin-Pausen erfolgten heute jeweils auf einer der in der Halle verteilten kleinen Matte. Die Bewegungen gingen heute mehr in Richtung „drehen und rollen“, wie z.B. Purzelbaum, seitlich rollen, Hände geben und drehen, Chäs-Cheeri... und mehr.

Danach fühlten wir den Maulwürfen und Hasen nach: durch ein grosses gelbes Kriechtunnel krochen unsere Maulwurf-Kinder, um danach einen Wurm (Bändeli) im Wintervorrat zu nehmen und danach loszurennen, um ganz am Ende der Turnhalle als Hase ein Ei zu holen und die Beute dann ins Wurm- oder Eiernäschtli wieder am Anfang der Halle zu legen. Das wiederholte sich ein paar Mal, bis alles in den Nestern beisammen war.

Das Chäferlitschiggis hiess jetzt Hasen-Fangis (und wieder waren Füchse die Fänger), und zum ersten Mal trugen die Fänger Bändeli. Das war sehr lustig, zumal bei der letzten Runde zwei sich an den Händen haltende Kinder eines der Fänger-Pärli bildeten. Sowas werden wir wohl wieder tun, denn das stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und trägt so zu einem lebendigen Gruppengeist bei.

Ein Osterhasen-Chläberli durfte natürlich nicht fehlen - und in der Garderobe, in unseren Schuhen, fanden wir doch tatsächlich einen Osterhasen-Gruss in Form von Nüssen und Rosinen - mit Schoggi umhüllt... NjamNjam...

Wir sehen uns hoffentlich am 31. März... schon wieder zum letzten Mal in diesem Quartal!! Bis dahin wünschen wir allen Muki-Turnenden, Blog-LeserInnen sowie überhaupt allen fröhliche Ostern und eine geruhsame Zeit.

8. Lektion: Wir fühlen dem Igel nach


Heute wärmten wir uns zum letzten Mal im Schnee auf: Skifahren und Schlitteln wie gehabt, ausser dass wir dazu wegen des starken Nebels eine besondere Brille für den guten Durchblick aufsetzen mussten... Am Ende mussten alle Monika nachrennen und sie mit imaginären Schneebällen bewerfen. Danach bildeten sich vier Gruppen, für jede Turnhallenecke eine. Jede Gruppe erhielt verschiedene Bälle, die mit Rufen des eigenen Namens in die Hallenmitte geworfen wurden. Das hat gut geklappt! In dieser Formation war nur noch wenig Schüchternheit anzutreffen, ganz anders, als es mit der gleichen Übung mit der gesamten Gruppe früher der Fall gewesen war.

Nach dem „Chatz-und-Müsli-Renne“ bewegten wir uns wieder zu Monikas Tamburinschlägen. Dieses Mal gab es noch einen kleinen Rückblick auf vergangene Stunden: Die Kinder konnten wie Eisbären unter den von den Grossen gebildeten Höhlen (wie anstrengend!) hindurch krabbeln, und auch das Eichhörnchen, welches die Sprossenwand hinauf klettert, wurde mit grossem Elan nachgemacht. Sozusagen als Lektions-Vorausblick kam noch der Maulwurf zum Zug: Die Kinder krochen zu einer doch sehr bekannten, wenn auch nicht minder schweren Sprossenwand-Bauchmuskelübung der Grossen unter deren gestreckten Beinen hindurch.

Diesmal war der wahre Renner aber der Fallschirm: Alle Mütter hielten ihn am Rand, und unsere „kleinen Igel“ kauerten sich unter dem fröhlichen farbigen Stoff zusammen und durften danach darüber steigen. Am Schluss konnten dann noch die gesamten Turnenden im durch Aufschütteln entstandenen Fallschirm-Zelt Platz nehmen. Wie gemütlich!

Das Chäferlitschiggis hiess heute Igel-Fangis – man musste auf der Hut sein, dass die Füchse einen nicht fingen, sonst war man gezwungen, sich zusammen zu rollen, Stacheln zu zeigen und auf Erlösung zu warten.

Das Värsli vom Pinguin Muki gab es kurz vor Schluss – dann kam der Tanz, und zuletzt folgte ein doppeltes Kläberli-Abgeben: Eichhorn vom letzten Mal und Igel für heute.