29. Februar 2008

6. Lektion: Lars sen. & Lars jun.


Nun ist es klar: Der Eisbär, welcher sich seit Beginn unseres neuen Themas „Die Jahreszeiten“ begleitet, heisst Lars. Heute hat er auch seinen Sohn mitgenommen, der sich ebenfalls Lars nennt – es sind eben Lars senior und junior. Meine Tochter hatte diesen Sachverhalt kurz vor der Lektion unmissverständlich verkündet.

Die Larsse waren beim Värsli von Pingu Muki gern dabei. Nur Einturnen mit Ski fahren und schlitteln mochten sie dann nicht mehr. Dafür versuchten die Muki-Pärli danach so gut wie möglich, sich beim Müsli-Renne in Eisbären hinein zu denken, und demnach also auf allen vier „Pfoten“ zu rennen. Das ist gar nicht so leicht, wenn man sich an eine gewisse Geschwindigkeit und Geschicklichkeit gewöhnt ist. Deswegen rannten beim zweiten Mal alle wie Pinguine, und, damit wir nicht vergassen, welcher Spezies wir selber angehören, wurde beim dritten Mal gerannt „gerade so wie das die Menschen so tun“...

Auch heute übten wir den Umgang mit Bällen – diesmal kamen noch die grossen Gymnastikbälle hinzu. Letztere wurden u.a. als Trampolin gebraucht. Sonst ging es um die Klassiker: rollen – prellen - werfen - fangen. Ein Ball-Berührspiel, bei dem auf mein Tamburin-Kommando die Muki-Pärli sich untereinander nachahmen und zwischendurch jeweils durch die ganze Halle rennen, hüpfen und „täsele“ konnten, durfte auch nicht fehlen.

Gegen Ende machten wir wiedermal das „Chäferlitschiggis“. Obwohl man ja dann denken könnte, dass die Kinder nach so einem Moment als zu müde eingeschätzt werden könnten, klappte unser Allay-Allay-in-der-Antarktis – Tanz hervorragend und bereitete uns viel Spass...!

Heute konnte jedes Kind einen Eisbär-Lars-Kleber mit nach Hause tragen.
Und wir Muki-TurnerInnen sehen uns hoffentlich im März wieder! Juhui, der Frühling kommt :-)!

27. Februar 2008

Pinguin Muki meldet sich


In der 5. Lektion des Frühlingsquartals 2008 machte sich Pingu „Muki“ bemerkbar. Wir hatten es sehr gemocht letztes Jahr, als er - ganz aus Plüsch und als Handpuppe herzlich und greifbar für alle - uns bei den allerersten Muki-Turnstunden begleitete. Diesmal war jedoch etwas passiert (Hat er das Flugzeug von der Antarktis hierher verpasst? Musste er zu seiner Familie schauen? Oder fühlte er sich gar auf einmal zu schüchtern?), und Muki konnte nicht persönlich dabei sein und uns durch sein Muki-Värsli führen. Dafür schickte er uns ein grosses schönes Foto, auf dem er und sein Pinguin-Kind zu sehen waren. „Muki“ zu Ehren sagten wir sein Värsli auf und watschelten beim Chatz-und-Müsli-Rennen wie Pinguine.

Anschliessend machten wir uns mit dem Softball vertraut. Als erstes konnten die Muki-Pärli die frei umher liegenden Bälle auf meine Anweisung mit dem Tamburin hin berühren – und wieder weiter rennen. Dann wurden zwei Bälle hintereinander berührt, danach drei; zuerst mit der grossen Person als Anführer und dem Kind als Nachahmer; anschliessend auch umgekehrt. In einem zweiten Teil konnte jedes Muki-Team unter sich rollen, prellen, werfen und fangen üben. Als letzte Ball-Aufgabe wurde in zwei Mannschaften geübt: Wir stellten pro Mannschaft drei Malstäbe im Abstand von je zirka drei Meter hintereinander auf. Die grosse Person ging zum 1. Malstab, nahm den vom Kind zu ihr gerollten Ball in Empfang und rollte sodann, sobald das Kind fertig zum 2. Malstab gerannt war, den Ball wiederum dem Kind zu; - und so weiter.

Der neue Tanz war eigentlich unser alter Piratentanz, adaptiert auf die Antarktis und die Pinguine. Für die allermeisten Muki-Pärli war dieser Tanz aber sowieso neu, da ja glücklicherweise auch immer wieder neue Pärli hinzu gekommen sind. Jedenfalls macht der Tanz immer noch viel Spass, und die meisten Kinder sind sehr konzentriert bei der Sache - schön, das zu sehen!! Wenn man mit Kindern etwas tut, dann ist es so offensichtlich: Probieren geht über studieren. Das ist, speziell beim Turnen, total gut!

Bitte entschuldigt, dass ich den Bericht so spät in den Blog stelle – schliesslich ist ja auch der Bericht von vorgestern noch zu verfassen und so... Aber es wird schon werden! Am Wichtigsten ist ja: Wir freuen uns auf die nächste Lektion, welche schon im neuen Frühlingsmonat März stattfinden wird...!

12. Februar 2008

Im Winter: 4. Lektion


Das Aufwärmen im Kreis fand diesmal ganz im Zeichen unseres neuen Themas: „Jahreszeiten – der Winter“ statt: Wir turnten skifahrend und im Schlitten. Das „Katz-und-Müsli-Rennen“ durfte auch diesmal nicht fehlen. Danach stellten wir fünf Posten auf: 1.) Windfahne (= ein Stab einer langen farbigen Fahne) ausprobieren, 2.) balancieren über eine eisige Brücke (Schwedenkastenoberteil mit 8 Medizinbällen drunter), 3.) Schnee (= Tennis)-bälle rollen und fein werfen 4.) mit Schnee (=Ping-Pong)-Bällen zielen 5.) im Tiefschnee herumwaten und drauf fallen (= grosse Matte an der Sprossenwand). Das ging ganz gut; einzig die Aufgabe mit den Ping-Pong-Bällen war eindeutig zu schwierig. Als alle alles gemacht und wir wieder aufgeräumt hatten, führten wir den Mattenwagen als Schiff aus und veranstalteten sodann ein Schlittenrennen, indem jede erwachsene Person ihr Kind auf einer Matte in der Halle hin und her schleifte. Für atemintensive Momente sorgte anschliessend noch das Chäferli-Tschiggis: Das Fänger-Pärli machte alle Gefassten zu hilflosen Chäferli, die auf dem Rücken liegend und mit Armen und Beinen zappelnd auf den Erlösungs-Handschlag eines noch umher rennenden Pärlis warteten.
Ruhig werden war diesmal im Iglu angesagt. Kein Tanz für diesmal – dafür freuen wir uns umso mehr auf den nächsten neuen Tanz in einer Woche. Das heutige Chläberli war ein Schneekristall – der noch sorgfältig aufbewahrt werden muss, bis nächstes Mal der neue Muki-Pass verteilt wird.
Wir sehen uns hoffentlich alle (auch Leiterin Monika – gute Besserung übrigens!) am 18. Februar wieder!!

8. Februar 2008

Für Zuhause Herbst 07: Der Muki-Pass (2) / Piratenschwert



Im Herbstquartal 07 turnten wir an sechs Montagen mit jeweils ungefähr 7 Muki-Pärli zusammen. Dies veranlasste uns dazu, einen zum Teil grösseren Aufwand für den Muki-Pass nicht zu scheuen, und so erhielt jedes Kind ein aus Karton gebasteltes Piratenschwert zum zuhause aufhängen. Darauf konnten bei durchgehend besuchten Muki-Lektionen angebracht werden:

1) Piratenhut
2) Piratengesicht mit grossem Schnurrbart passend dazu
3) Piraten-Kleber nach Wahl, z.B. Schiff, Schatztruhe, Schatzkarte...
4) Augenbinde mit Totenkopf versehen (habe ich selber genäht – ein wenig stolz bin ich zugegebenermassen schon...!)
5) Delphin-Kleber
6) Kleber mit Insel – Sonne - Palme

In jeder Lektion unternahmen wir eine Reise; meist mit dem Piratenschiff. Zu Lektionsbeginn beim Einturnen bewegten wir uns wild und konzentriert; danach mussten die kleinen Piraten Schätze in Form von Bändeli von der Sprossenwand holen. Manchmal holten sie Tennisbälle, Softbälle oder ähnliches und sicherten sich so einen genügend grossen Piratenschatz. Als Schlussritual, nachdem wir fahrend oder fliegend als Gruppe durch die Halle marschierend die Pirateninsel erreicht hatten, führten wir neu einen Tanz durch, den so genannten Piraten- oder Allay-allay-Tanz.

Das Lied zu diesem Tanz ist übrigens Teil eines Bollywood-Films, genannt One 2 ka 4. Auf der rechten Leiste hier im Blog könnt Ihr das Video von YouTube anklicken und schauen, wie zu Allay Allay in diesem Film getanzt wurde. Noch ein bisschen mehr erfahrt Ihr, wenn Ihr den Post unter Hintergrundwissen lest.

So, das war ein Mini-Rückblick auf unser Piratenquartal... Fortsetzung übers Winterquartal 07/08 folgt bald!!

5. Februar 2008

Für zuhause: Der Muki-Pass (1)


Damit Ihr zuhause mitverfolgen könnt, zu welchen Themen wir im Muki-Turnen bisher schon geturnt haben, erhält jedes Kind nach der Lektion einen Kleber oder etwas ähnliches mit nach Hause, den man auf dem so genannten Muki-Pass heften kann.

In den Anfangszeiten unseres Muki-Turnens, d.h. im Januar 07, kriegte jedes Muki-Pärli eine Schlange (umgebastelte Krawatte) als Muki-Pass, worauf Folgendes angebracht werden konnte: kleine gestreifte Schlange, grüner Frosch, blauer Vogel, schwarze Katze, graue Maus, Fisch, Pinguin, Pferd, Schweinchen, Schaf, Ente, Hund, Kuh, Banane (alles Kleber). Zum sonstwie heften oder leimen gab es : Schwanz der Maus (zerschnittenes « Gummeli »), Schwanz der Katze (Pfeifenputzer), Bällchen aus Schnur, Bällchen aus Plastilin, Marienkäfer (auf Mini-Wäscheklammer)und geschmücktes Plastik-Osterei.

All diese Sujets begleiteten uns auf der Muki-Schlange im Frühlings- und im Sommerquartal 2007. Wir haben uns fortbewegt (z.B.: watscheln wie die Ente, hüpfen wie der Frosch, als Schaf dem bösen Wolf davon rennen...), getanzt (Schlangentanz), zum Schluss gemeinsam gegessen (Banane) oder ein wenig gefeiert (Ostern).

So, das war jetzt ein Mini-Rückblick auf den Beginn unseres Muki-Turnens. Über Muki-Pässe, die danach folgten, werdet Ihr demnächst wieder hier lesen können.

P.S.: Aber aus diesen Zeiten hat sich ganz eindeutig das Müsli-Renne am Besten gehalten!! ;-)

1. Februar 2008

Lekt. 2: Taka-Tuka-Insel und Herr Nilsson


Heute, in der Kälte des Berner Winters machten wir kurzerhand einen Ausflug auf Pippis Taka-Tuka-Insel. Dabei durfte natürlich auch Herr Nilsson, Pippis Affe, nicht fehlen, denn der hat in diesen Breitengeraden seine ursprüngliche Heimat. Als Herr Nilsson konnte jedes Kind „seine“ grosse Person erklettern, welche möglichst ohne Bewegung mit ausgestreckten Armen und einem Knie und dem anderen Fuss auf dem Boden war,
Wie früher auch schon traten bei einer Stafette zwei Mannschaften mit je fünf Pärli gegeneinander an. Die Aufgabe war, die ganze Hallenlänge hin und zurück zu rennen, bevor per Handschlag an das nächste Muki-Pärli der eigenen Mannschaft weiter gegeben wurde. Dabei ging es natürlich um Schnelligkeit, was sehr Spass machte – jedenfalls vom vom Beobachterposten aus :-))
Heute wollten wir auch Haifische verjagen. Ich sage „wollten“, weil die Medizinbälle, welche unsere Haifische darstellten, ururalte Bälle mit Dellen waren... Es ging darum, mittels Werfen von Kokosnüssen (Tennisbällen) die Bälle zum Rollen zu bringen. Aber das funktionierte fast gar nicht :-(... Ein anderes Mal werden wir leichtere Bälle verwenden - soviel steht fest!
Zum ruhig werden am Schluss sass heute jedes Muki-Pärli in seine eigene Bambushütte anstelle des üblichen Näschtli, stellte sich entspannt Sonne und Meer vor, und gemeinsam sangen wir unsere Schiffli-Lieder „I ha nes chlyses Schiffli...“ und „Schiffli fahre ufem See“.
Der Pippi-Tanz durfte natürlich auch auf der schönen Taka-Tuka-Insel nicht fehlen.

3. Lektion: Pippi nimmt Abschied


Nach dem Aufwärmen im Kreis mit dem Einturnen als Pippi, führten wir das heiss begehrte Katz-Müsli-Rennen durch. Anschliessend widmeten wir uns Pippis Pferd. Wir führten es ins Freie. Die Grossen mussten die Zügel (Springseil) gut fest halten, denn die Kinder trabten und galoppierten in der Turnhalle wie wild. Damit wir uns alle besser kennen lernten, rief ich, Monika, jeweils ein bestimmtes Muki-Pärli auf, dem dann alle anderen Pferde folgten. Weiter ging es mit dem Hauptteil: Wir stellten Bänkli auf und stärkten unsere Muskeln indem wir uns mit den Armen bäuchlings übers Bänkli zogen. Auch das Balancieren übers umgekehrte Bänkli wurde geübt. Nach dem Aufräumen war zum letzten Mal der Pippi-Tanz angesagt. Alle tanzten kräftig mit. Schade, dass Isabel krank zuhause bleiben musste.

20. Januar 2008

1. Lektion im neuen Jahr!


Wow ! Schon ein Jahr lang leiten wir diesen Muki-Kurs… So schnell kann das gehen ! Im Rückblick gesehen ging die Zeit tatsächlich im Nullkommaplötzlich vorbei – obwohl uns diese Zeit natürlich viel Schweiss und Energie abverlangt hat.
Doch der Start im neuen Jahr verlief sehr motivierend : es sind alle Plätze besetzt ; wer sich neu anmelden möchte, kann dies gerne tun – wir werden eine Warteliste führen.

Die erste Lektion dieses Frühlingsquartals stand ganz im Zeichen des Neuanfangs und besonders des Kennenlernens unserer neuen Muki-Pärli. Neben dem üblichen Einturnen mit Pippi und dem Dauerbrenner « Müsli-Renne » beschäftigten wir uns in vielerlei Art mit dem (draussen leider mitnichten vorhandenen) – Schnee.

Stapfend absolvierten wir eine Schneewanderung, kriechend ging es durch die Reifen-Schneehöhle, als Schlittenhunde schleiften die Grossen die Kinder am Reifen in der Halle umher, und zum Schluss durften dann die Grossen noch in angespannter Position (Stichwort : Bauch- und Hüftpartie… :-)) Schneemauer spielen, worüber die Kinder Schnee-(Tennis-)bälle werfen durften.

Nach all diesen intensiven Phasen folgte etwas Ruhigeres : währenddem die Kinder im « Näschtli » bei der Mutter sassen, konnten sich alle entspannen, noch ein bisschen mit den Händen « schneien » spielen – um dann noch einmal umso kraftvoller und fröhlicher beim Pippi-Tanz mitzumachen.

Ach schön ! Gäbe es doch nur noch ein paar Pippis und Tänze mehr auf dieser Welt… :-) Und wir? - schauen erwartungsvoll und frohgemut der nächsten Muki-Lektion entgegen. Auf bald !

22. Dezember 2007

Schöne Weihnachten!





Pippi Langstrumpf, Monika und ich, Isabel, wünschen hiermit allen eine wunderschöne Weihnacht und eine zufriedene und erholsame Zeit. Häbet's guet!!

Zum 9. und letzten Mal in diesem Quartal: Weihnachtslektion


Ein bisschen feierlich und winterlich sollte es zu und her gehen in der heutigen Muki-Turnstunde. Dazu sahen wir zusammen mit Pippi schon beim anfänglichen Morgenturnen den Schnee beim Aus-dem-Fenster-schauen. Wir spielten « schneien » mit den Fingern, spürten Schnee und Eis beim Beugen, imitierten Kerzen beim Strecken in die Höhe und rutschten auf dem eisigen Untergrund beim Einwärmen der Beine.

Die vielen Kletterübungen auf der Sprossenwand zahlten sich nun aus : Jedes Kind konnte geschickt « Lametta » (Bändeli) von der obersten Sprosse holen, um unseren mit Malstäben und Seilen improvisierten und in der Hallenmitte aufgestellten Weihnachtsbaum zu schmücken.

Rennen konnten wir beim Kerzen-Lauf : Alle vier Hallenecken wurden mit je einem Muki-Paar aus den zwei verschiedenen Mannschaften besetzt. In der einen Ecke kriegten beide Kinder eine grosse rote Kerze. Auf « Los » starteten die zwei Kerzen-Muki-Pärli, rannten der Hallenwand entlang und versuchten, die Kerze so schnell als möglich dem Muki-Pärli der eigenen Mannschaft in der nächsten Hallenecke in die Hand zu drücken. Die Mannschaft, welche zuerst alle vier Muki-Pärli wieder am Anfangsplatz hatte, gewann.

Danach wurden auch die Kerzen zum Weihnachtsbaum gelegt.

So stand einem feierlichen Pippi-Jahres-Abschluss-Tanz rund um unseren « Tannenbaum » nichts mehr im Wege. Und als ganz letzte Übung im alten Quartal gab es noch ein Sitzhöckerrennen hin zum Weihnachtsbaum und zurück. Auf dass auch die Grossen fit bleiben :-) !

Zum Schluss möchten wir es nicht verpassen, Euch Folgendes noch mitzuteilen :
Wir, d.h. Eure Muki-Turn-Leiterinnen, schauen dem 14. Januar 2008 mit frischer Motivation und neuen Ideen entgegen. Und ausserdem : Wir wünschen Euch eine wunderschöne Weihnacht – rutscht sportlich ins 2008 – bleibt gesund und munter – und kommt (wieder) :-)!

20. Dezember 2007

8. Lektion : Reifen


Eine schöne und harmonische Lektion, in der nach langer Zeit wieder einmal die grossen Reifen hervor genommen wurden. Bei jedem Muki-Paar konnte zuerst das Kind, später auch die grosse Person das Pferd von Pippi spielen und so im Reifen drin den oder die andere/n mit sich ziehen. Später wurde das auch zu mit sich schleifen ; schliesslich wird jedes Kind gerne auf dem Hosenboden oder dem Bauch umher gezogen !
In zwei Gruppen aufgeteilt machten wir in dieser Formation später eine Stafette. Das war aufregend ! Wettkampf ist natürlich nicht die angestrebte Grundform von einem Muki-Turnen, aber wenn es spielerisch gehandhabt wird, spornt es an.
Im grossen Kreis aller Muki-Pärli diente der Reifen zu Übungen wie : « sich zu zweit zusammen kauern » oder « wir balancieren auf dem kleinen Kreis-Radius am Boden » sowie « krabbeln durch ein Reifen-Rund-Tunnel ». Letzteres taten sowohl die Kinder währenddessen die Grossen die Reifen hielten – wie auch umgekehrt. Es war spannend, die Gesichter der Kinder, währenddem sie uns Müttern beim Krabbeln zuschauten, zu sehen : Sie waren erstaunt bis belustigt. Eigentlich machen Mütter ja sowas nicht, jedenfalls sicher nie alle aufs Mal, müssen sie wohl gedacht haben.

Ein paar Fotos, die diese Lektion ein wenig illustrieren, folgen bald. Auch den Bericht zu Lektion 9 sowie eine Auflistung der Daten vom Frühlingsquartal 2008 findet Ihr hier noch dieses Jahr.

9. Dezember 2007

Lektion 7: Vertiefung unserer Themen


Pippis Morgenturnen, welches jeweils unser Einturnen zu Beginn der Lektion darstellt, enthielt wie gewohnt ausgeprägtes Dehnen und Strecken, viel Hüpfen, sowie Arm-Muskel-Anspannungen zur Vorbereitung auf die späteren Kraftübungen.

Wie wir das Arm-Muskel-Anspannen betreiben, fragt Ihr?
Also (und jetzt hole ich aus und erkläre ausführlich) : Pippi nimmt jeden Morgen ihr Pferd vom Balkon und trägt es in die Stube. Dazu dreht sich jede im üblichen Einturn-Kreis stehende Person, das heisst jedes Kind und jede grosse Person, gegen hinten um und « öffnet » mit beiden Armen die Balkontüren. Dann, um das « Pferd » gut zu erwischen, geht man in der Grätsche ein wenig in die Knie, legt die eine flache Hand unter den Bauch des « Pferdes », stemmt dieses hoch und nimmt noch die zweite flache Hand dazu (damit das Tragen ein wenig leichter fällt – so ein ganz kleines bisschen schwer ist das Pferd ja selbst für Pippi ;-)). (Jetzt tun wir übrigens gerade genau das, was Pippi auf dem 1. Bild auf der rechten Leiste hier in unserem Muki-Blog tut.) Nun wird das Pferd in die Stube, das bedeutet in die Kreismitte, getragen, und weil wir so viele Pferde in unserer kleinen Turnhalle nicht gebrauchen können, zaubern wir sie mit einem « Hokus-Pokus-Fidibus » und fingerschnipsend wieder weg.

Diesmal machten Pippi und wir noch ein paar kräftige Hüftschwünge dazu – und danach konnten wir wie jedesmal in der frei gewordenen Halle mit ausgebreiteten Armen umherrennen, oder besser gesagt fliegen, wie wir das immer nennen.

Ausser Atem kamen wir bei einer weiteren Auflage vom immer wieder populären « Müsli-Renne », bei dem das pünktliche Starten nach dem « Achtung-fertig-los »-Kommando besonders wichtig ist.

Zur Förderung der Geschicklichkeit sowie des Vertrauens der Kinder, machten die Grossen ein Grätschentunnel, worunter die Kinder auf allen 4en in einer Reihe durchkrabbelten . Das dauerte : Durch sich-loslösen und neu-anschliessen gewährleisteten die Grossen eine kontinuierliche Tunnel-Fortsetzung – weit über eine Hallenlänge hinweg, inklusive Kurven… !

Die Herausforderung in diesem Quartal heisst : Jedes Kind klettert die Sprossenwand hinauf, soweit es will und selber wieder hinunter kann. Dies soll ohne Stützen oder irgendeine Berührung durch die grosse Person passieren. Selbstverständlich muss die erwachsende Person aber in Bereitschaftsposition stehen. Diese Übung stärkt die Geschicklichkeit, die Konzentration und das Selbstvertrauen der Kinder und, was sehr wichtig ist, fördert das Vertrauen der Erwachsenen in ihre Kinder. Zwei weitere sehr wichtige Dinge können dabei gelernt und gestärkt werden : Still sein für die bessere Konzentration (dabei spreche ich von den Kindern und den Grossen) sowie wissen und spüren, was man selber tut, um sich nicht vom Vergleichs- oder Konkurrenz-Denken zu stark beeindrucken zu lassen und deswegen gar Fehler zu machen. Anders könnte man dem auch : « Fokussieren auf die eigene Handlung » sagen. Ich habe mich da ein wenig kompliziert ausgedrückt – ich meine es aber durchaus ernst !

Dann kräftigten wir unsere Arme, indem wir uns bäuchlings über ein Bänkli zogen. Wir schulten unser Gleichgewicht, indem wir über ein umgedrehtes Bänkli balancierten. Wir passten auf, dass es uns nicht schwindlig wurde beim vielen seitwärts rollen über die kleinen Matten. Und Muki-Leiterin-Monika machte Fotos dazu. Sie sind schön geworden ! Meldet Euch bei uns, wenn Ihr sie ge-e-mailt haben wollt.

Gegen Schluss hin gab es noch eine besonders schöne und gemütliche Übung für die Gemeinsamkeit zwischen Mutter und Kind sowie für das Gefühl der ganzen Gruppe : Jedes Muki-Pärli probierte Kunststückli aus auf einer kleinen Matte, seiner « Insel », und zeigte anschliessend den anderen eines davon. Diese versuchten, ihnen gleich zu tun. Ich habe dabei recht gestaunt über die ganz verschiedenen Ideen, die auf diese Weise an uns alle heran getragen wurden. Und das Nachmachen war gar nicht immer einfach !

Zum Pippi-Tanz, den wir wie immer zum Schluss zwei Mal tanzten, kann ich diesmal nur sagen: Wir sind gut geworden !! Ausserdem wurde auch auf dem heutigen Kleberli getanzt: Pippi, breit grinsend und wild, neben ihrem Vater. Oder war das der Samichlaus ?

Auf jeden Fall hatte irgendjemand unsere Schuhe mit Schokolade und Mandarinen gefüllt ! Mmh… fein !

23. November 2007

Das Gleichgewicht suchen - Lektion 6


Auf dem heutigen Kleberli zum heimnehmen stand unsere Pippi auf einem einzigen Bein und trug noch dazu unter jedem Arm ein Kind, das sie soeben aus dem Feuer gerettet hatte.

Um uns einem solchen Ideal zu nähern, mussten wir viel üben – und werden noch weiter daran feilen: Dem Gleichgewicht :

Die Grossen wurden verpflichtet, vor dem « Müsli-Renne » zur jeweils üblichen Starterschwerung dieses Mal eine Pirouette zu drehen.

Die Kinder suchten ihr Gleichgewicht auf der « Dschungelbrücke », die aus einem mit fünf Seilen in einen Barren gehängten Bänkli bestand, auf der die Kinder stark schwankend und äusserst motiviert Gehversuche mit an den Barren entlang laufenden Händen unternahmen.

Eine weitere Möglichkeit zur Balancefindung war das Schwedenkastenoberteil, worunter Medizinbälle platziert waren… Auch dort schwankte es spannend.

Ausserdem konnte man « die Schildkröte zum Laufen bringen », indem man sich auf das Schild des aus ineinander greifenden Plastikteilen gefertigten Tiers (ca. 30 auf 30 cm und 20 cm hoch) stellte und Gewichtsverlagerung von einem Fuss auf den anderen vornahm. Und der Kopf mit dem freundlichen Schildkröten-Ausdruck bewegte sich mit !

Im Vergleich dazu waren die umgekehrten Bänkli zum drüber spazieren schon fast langweilig. Und die Variationen auf der Linie am Boden gingen ein wenig vergessen. Dabei könnte man dort ja wirklich alles probieren, ohne Einschränkungen, denn es ist 100% ungefährlich. Na ja, wir werden das wiedermal in einer anderen Form einbauen.

Über die Fortschritte beim Herauf- und Herunterklettern an der Sprossenwand war ich sehr zufrieden. Wir werden es wieder und wieder tun : leise sein, auf das Gespür der Hände und Füsse konzentrieren, langsam und nur wenige Sprossen auf einmal erklettern. Und die Grossen sind in Achtungsposition, berühren das Kind aber nicht. So soll sich hoffentlich Vertrauen entwickeln !

Genug für dieses Mal – am nächsten Montag ist ja Zibelemärit und deswegen kein Muki-Turnen – und am darauf folgenden Montag wartet eine kleine Samichlaus-Überraschung auf alle, die kommen. Also kommt ! :-)

13. November 2007

Lektion 5: kopfüber


Zahlreich waren sie diesmal, die Muki-Paare : ein neues war zu verzeichnen, ausserdem drei Mal jüngere Geschwister dabei…
Das könnte unsere Lektion schon ein wenig auf den Kopf stellen, dachte ich mir. Aber es ging flott voran ; alle erschienen pünktlich, und Pippis Morgenturnen war erfrischend. Diesmal wie im Titel angedeutet mit zusätzlichen Übungen zur Lockerung von Kopf- und Schulterpartie, um auf das heutige Thema einzustimmen.
Diesmal schien die Bezeichnung « lebhaft » fast untertrieben : Bei 22 Menschen in dieser doch recht kleinen Halle war es nötig, dass die Grossen besondere Aufmerksamkeit auf Unfallprävention legten. Natürlich ging es auch diesmal nicht ganz ohne Tränen – aber das gehört dazu, schliesslich erleben wir während diesen 50 Minuten etwas, und wenn auch jedesmal zahlreiche freudvolle, erfüllende und anregende Momente dabei sind, so ist es denn aber auch ganz natürlich, dass es ganz ohne Stösse oder Enttäuschungen nicht geht. Umso erstaunlicher war es, dass in der Hinsicht diesmal nicht viel passierte. Oder habe ich mich zuwenig geachtet ? Schliesslich musste ich ja die Lektion leiten, was diesmal kein sehr leichtes Unterfangen war.

Bei den Kindern habe ich viele gut gelungene Purzelbäume gesehen. Sehr schön ! Wir bleiben dran.
Die Grossen erhielten diesmal speziell herausfordernde Aufgaben : von Rad über Kopfstand zu Handstand, mit oder ohne Abrollen, stand eine ganze Palette zum Ausprobieren zur Auswahl. Allgemein schien die Unternehmunglust dafür nicht ganz so gross wie bei unserem Vorbild Pippi Langstrumpf – aber das könnte auch an der gut gefüllten Halle gelegen haben. Ich habe gesehen : 2 Grosse im Kopfstand, wovon einer ohne Anlehnen, eine Person mit Handstand an der Wand und eine, die mehrmals das Rad geschlagen hat. Ob das viel oder wenig ist ? Wir werden solches sicherlich wieder versuchen ! Schliesslich dürfen doch auch die Grossen ein wenig Herumpröbeln und sich dabei (hoffentlich) amüsieren…

Der Pippi-Tanz verläuft nunmehr schon sehr fliessend – bravo ! Zuerst überlegte ich, ob ich ihn noch ein wenig schwieriger machen soll ? Doch ein minimales Können wird schon gebraucht, damit es Spass macht – und diese Stufe haben wir jetzt erreicht. So fägt’s !

Am 19.11. geht es weiter… Wen oder was wollen wir diesmal drannehmen ? Kopf, Bauch, Arme, klettern ? Wer kommt, wird es erleben ! Wir freuen uns !