An jenem Montag flogen wir gemeinsam nach Mexico. Welche Erlebnisse uns begleiteten, seht ihr auf diesem und den nachfolgenden Bildern:

So, endlich folgt hier der Bericht zu unserer Haifisch- Lektion. Nachdem wir uns von Kopf bis Fuss mit unserem Bollywood- Song eingewärmt hatten, folgte das Poppe Hämmerli und das Müüsli- Rennen. Anschliessend wollten wir uns dem Lektionsthema Haifisch widmen. Dazu bauten wir einen Parcours auf.Dabei sollte es darum gehen, dass sich die flinken Fische vor den grossen und gefährlichen Haifischen retten müssen und den Parcours so geschickt und schnell wie möglich durchlaufen, damit sie von den Haifischen nicht gefangen werden. Unser Parcours bestand einerseits aus einem Tunnel bestehend aus Matten, welche zwischen der Sprossenwand und einem Langbank eingespannt waren. Andererseits befanden sich viele Reifen auf dem Boden, durch welche man schlüpfen musste. Zudem gab es Langbänke hüpfend zu passieren. Und als letzte Herausforderung mussten sich die kleinen Fische im Slalom durch Malstäbe vor den Haifischen retten. Zuerst waren die Kleinen die Fische, welche geschickt durch die Hinternisse schwammen. Anschliessend wurden die Rollen getauscht und die Kleinen durften gefährliche Haifische spielen. So wurde gejagt, einander Angst eingeflösst, ein wenig Theater gespielt und viel gelacht. Danach durfen die Kleinen in die Rolle der Retter schlüpfen. Ihre Aufgabe war, die kleinen Fische (Bälle) vor dem Haifisch zu retten. Dazu schwammen sie ins Meer, holten die kleinen Fische und warfen sie den Grossen zu. Dort angekommen waren die Fische in Sicherheit und das Spiel konnte von vorne begonnen werden. Schlussendlich mussten wir einmal mehr den Haifisch (Basketball) vertreiben, indem wir in mit Tennisbällen bewarfen und so von der Startlinie zur Hallenwand bewegten.
Am 6. September trafen wir am Wasser auf ein neues Tier: den Frosch. Dazu betrachteten wir im grossen Tierbuch verschiedene Bilder von einem Frosch, der einen Sprung macht und am Ende kopfvoran im Teich landet. Springen - gumpe - das wollten wir heute auch tun.
Nach meiner Mittelamerikareise melde ich mich nun wieder zurück, sowohl im Mukiturnen als auch in unserem Blog. Es war mir eine Freude, mich endlich wieder einmal mit den Mukis an einem Montagnachmittag in der Markusturnhalle zum gemeinsamen Turnen zu treffen. Die meisten Gesichter kannte ich schon. Die wenigen fremden lernte ich beim Kennenlernspiel mit Ball kennen. Nun wollten wir uns zum neuen Bollywood- Song von Kopf bis Fuss einwärmen. Anschliessend durften die Tauben zweimal beim Poppe poppe Hämmerli ausfliegen. Nun waren wir aufgewärmt und konnten uns dem Lektionsthema Baden und Schwimmen zuwenden. Die Mukis hatten nun die Aufgabe, von mir genannte Elemente zu holen und in der Turnhalle zu einem Parcours aufzubauen. Zum einen gab es zwei Wellen, welche aus Schwedenkastenelementen und kleinen Matten bestanden. Durch die Wellen konnte man tauchen oder hindurchschwimmen. Auch möglich war, die Welle rollend zu passieren (entspricht zwar nicht ganz der Realität,aber egal :)). Die Mukis haben auch herausgefunden, dass es Wellen gibt, welche zu hoch sind und es desalb unmöglich ist, diese Wellen schwimmend zu bewältigen. Neben den Wellen gab es eine lange Schwimmbahn, wo man verschiedene Schwimmstile üben konnte. Dieser Posten löste zwar nicht nur Begeisterung aus, aber zwischenzeitlich waren doch einige Kraul- und Rückwärtsschwimmer zu sehen. Auch war zu erkennen, dass es sowhl sehr schnelle als auch ettwas weniger schnelle, dafür umso sorgfältige Schwimmer gab.
Nun, also, äbe, endlich konnten wir wieder mit Muki-Turnen weitermachen, nachdem wir sage und schreibe 7 Wochen Pause gehabt hatten (6 Wochen Sommerferien plus 1x "Luft" wegen Schul- und Kindergartenanfang). Wir waren mittlerweile schon beim 23. August angelangt, und so gingen wir nach dem neuen Bulbula-Einturnen dahinter und veranstalteten unter dem neuen Quartalsthema Wasser verschiedene Flussüberquerungen: Zuerst einmal mussten die Muki-Pärli über das Rinnsal hüpfen. Dieses befand sich in Form eines Taus auf dem Hallenboden. Danach wurde durch den wilden Bach gewatet - das waren 2 Mätteli mit Schwedenkastenoberteilen drunter. Als drittes wurde die Aare durchschwommen: das war die riesengrosse Matte. Am Ende hatte es einen wahnsinnig breiten Fluss, der zwischen auf den Boden gelegten Malstäben angelegt war. Ich taufte ihn "Rio" - und entdeckte erst später, dass das ja einfach nur "Fluss" auf spanisch heisst, und dass ich eigentlich "Amazonas" hätte sagen müssen - jaja, ich meinte da den gigantischen Fluss, der durch Brasilien fliesst, entsprechend dem Bild am Blogpost-Beginn. Um den zu durchqueren, benützten wir den Rollwagen als Boot.
Es war ein friedlicher und stimmiger Abschluss vor der grossen Sommerpause Ende vergangenen Juni: Wir turnten ein letztes Mal zu Rainhard Fendrichs Musik, führten unser liebgewordenes Sprüchli "Dä geit uf Afrika" durch, machten viel Fangis und nahmen auch noch den (Hallen)fallschirm/das Schwungtuch hervor. Damit übten wir fleissig "auf Wolken gehen", "schütteln bis zum Sturm" und einiges mehr. Die Luftigkeit und Farbigkeit dieses Tuchs, verbunden mit dem Gemeinschaftserlebnis - ist wirklich immer wieder schön. Ausserdem befanden wir uns ja auch von der Lektion vor einer Woche her (Gleitschirm) noch immer ein wenig in der Luft... Sehr gut gefallen hat mir am Ende das Basteln: zum 1. Mal konstruierten wir den Muki-Pass "live" in der Halle. Wie das genau ging, erzähle ich dann unter "Muki-Pass" ein andermal. Zuerst einmal "nur" ein Foto dazu:



Bis zum nächsten Mal - dann endlich doch noch mit Beschreibungen vom Herbstquartal 2010 :-).
Für diese Stunde vom 21. Juni leistete unsere frühere Muki-Leiterin Monika einen Sondereinsatz: Ihr Hobby ist nämlich Gleitschirmfliegen, und so kam sie also mit ihrem eindrücklich riesigen Rucksack, worin sich zwei "Gschtäutli" sowie ein waschechter Gleitschirm versteckten, zu uns in die Markusturnhalle. Die ganze Lektion wurde von Monika geleitet: Der erste Teil beinhaltete die Inszenierung der Reise sowie einen imaginären Gleitschirmflug mit durch-die-Halle-rennen. Danach packten wir die heute im Zentrum stehenden Sachen aus. Doch lest selbst - der Bericht von Monika:



Dä geit uf Afrika Daumen mit der anderen Hand haltendä luegt ihm läng läng naa Zeigefinger halten / « Späherblick »
Dä seit uf wiederseh Mittelfinger halten
dä winkt: Ade adee Ringfinger halten / winken
Und dä seit: Pass uf, am Nil Kleiner Finger / « belehrender Zeigefinger »
Hetts es gfährlechs Krokodil Krokodil nachahmen : Arme gegen vorne in den Kreis halten und öffnen/schliessen wie die Krokodil-Schnauze
Ds Papa-Krokodil Krokodil-Geste wie soeben
Ds Mama-Krokodil Ellbogen/-beugen aneinander und gegen vorne ganz öffnen
Ds Ching-Krokodil Unterarme aneinander und gegen vorne nur die Hände öffnen
Ds Bébé-Krokodil Unterarme aneinander und gegen vorne nur noch die zwei Mittelfinger öffnen
Und ds Grosi-Krokodil wo keni Zähn meh hett! Unterarme aneinander und gegen vorne die Hände mit den angezogenen vorderen Fingern öffnen (was den « zahnlos »-Effekt ergibt). Dazu spannen wir unsere Kinn- und Oberlippenhaut über die Zähne, damit wir auch im Gesicht zahnlos aussehen :-).
Das ist nun also unser Värsli, das wir im Mai und Juni immer im Kreis sitzend aufgesagt haben. Eigentlich war nur der rot geschriebene Teil geplant, aber eines der Kinder hat der ganzen Gruppe gleich auch noch den orangen Teil beigebracht. Danke, J. - dank Deiner Mitwirkung haben wir viel gelacht :-))!
Am 14. Juni machten wir uns ans Bergsteigen - ein ernstzunehmender, interessanter und bei uns in der Schweiz auch häufig ausgeübter Sport.
