25. Oktober 2009

2. Lektion Winter 09: Der starke Adolf

Jetzt wird's mal Zeit für einen neuen Lektionsbericht; schliesslich befinden wir uns schon seit zwei Wochen im neuen Muki-Turn-Quartal...
Also: Wie bekannt widmen wir uns weiterhin dem Zirkus. Am 19.10. kam der starke Adolf aus der Pippi-Langstrumpf-Geschichte an die Reihe. Wie man (einigermassen) sieht, ist das ein ziemlich muskulöser Mann, der im Zirkus dem geneigten Publikum zeigt, wie gut er Gewichte heben kann. Deshalb befassten wir uns nach Einwärmen, PPH und dem Müsli-Renne mit unseren "Gewichten" in Form von Bändeli: Wir knieten im Kreis, und jedeR hatte ein Bändeli als "Hantel" quer vor sich liegen. Weil unsere Hanteln so furchtbar schwer ;-) waren, mussten wir uns darauf konzentrieren, die Last langsam und bedächtig in die Luft zu heben. Auf Schulterhöhe gab es einen Zwischenstopp zum Verschnaufen - und dann reckten sich die Arme in die Höhe bis sie ganz gestreckt waren. Auch das Zurück-auf-den-Boden-stellen musste mit Sorgfalt passieren, schliesslich wollten wir unsere Hanteln nicht einfach "la tschädere"... Dann, stärker geworden, konnten wir dasselbe mit den Armen je einzeln vollführen. Zur Krönung dieses Teils standen wir noch auf, machten die Grätsche und hoben die Last vom Boden nach oben bis dorthin, wo unsere Arme und Hände hinreichten. Und selbstverständlich durfte es nicht fehlen, dass wir uns gegenseitig die Armbizepsmuskeln zeigten - wir wollten ja stark werden wie Pippis Adolf.
Nun - Pippi ist eigentlich noch viiiiel stärker als Adolf. Das zeigt sich darin, dass sie ab und zu mühelos Leute in die Luft wirft... So direkt wollten wir das der Pippi aber nicht nachmachen, weshalb nun die Bälle zum Zug kamen: Die Muki-Pärli warfen, prellten und rollten zunächst einzeln und dann zu 2t Bälle, dass es eine wahre Freude war.
Ganzheitlicheres Krafttraining für die Grossen wurde dann noch mit Kreuz und quer in der Turnhalle verstreut Brücken bilden in Liegestützen-Position gemacht. Die Kinder konnten derweilen unter den "Brücken" hindurch kriechen. Mit der einen Gruppe reichte es am Schluss noch für ein Fangis - mit der anderen nicht mehr...
Dieses Quartal können die Kinder Fahnen mit Zirkusmotiven - diesmal natürlich mit Adolf und Pippi drauf - mit nach Hause nehmen.
Bis zum nächsten Mal im Muki-Turnen...

27. September 2009

6. Lektion: Brücke und Handstand

In dieser Lektion turnten wir zum letztem Mal zum Thema Zirkus vor den Ferien. Dieses Thema wird uns aber auch im neuen Quartal begleiten. Nach dem Einwärmen nach Bollywood und dem anschliessenden Poppe poppe Hämmerli und Müüslirennen waren wir fit, um uns ein bisschen akrobatisch du betätigen. Zuerst formierten die Grossen und anschliessend die Kleinen verschiedene Brückenhinternisse, welche es zu passieren galt. So konnten die Kleinen unter den Brücken durchschwimmen oder über die Brücken marschieren. Dabei waren die Erwachsenen besonderen Kraftakten ausgesetzt und mussten eine indische Brücke darstellen (scheinbar nennt sich diese Brücke wirklich so :)) oder Liegestützen machen. Danach wurden unterschiedliche Brücken an der Sprossenwand aufgestellt. Die Grossen konnten dazu Rumpfbeugen machen oder rückwärts an der Sprossenwand hangen und die Beine in die Höhe ziehen, während die Kleinen oben oder unten durch gehen konnten. Danach waren v.a. die Grossen ziemlich erschöpft und wir holten die kleinen Matten aus dem Materialraum. Immer zu Viert konnten die Mukis nun Kunststücke zum Thema Handstand und Brücke ausprobieren. Mit Hilfe wurden so Handstände und Brücken gemacht und mit Stolz den anderen gezeigt.
Zum Schluss machten wir eine einfache Stafette, bei welcher alle nochmals so richtig ins Schwitzen kamen. Danach war es an der Zeit, uns zum Muki- Boogie und Schlusslied im Kreis zu versammeln. Bis bald, nämlich am 12. Oktober, wenn wir uns zum neuen Quartal in der Markushalle versammeln.
Bis dann wünschen wir euch eine schöne Zeit

Geschrieben von Nicole


15. September 2009

Lektion 5: Trapez

An diesem wunderschönen 7. September trafen wir uns, um uns ein wenig der Kunststücke direkt unter dem Zirkuszelt am Trapez anzunähern.
Wenn ich sage „annähern“, dann meine ich das durchaus so, denn wir übten vornehmlich das Schaukeln an den Ringen – mit klassischer Schaukel sowie mit einem auf gleiche Weise an der Hallendecke eingehängten Seil mit hölzerner Rondelle. Das war lustig, jedoch nicht sehr anders als auf einem besseren Spielplatz - um ehrlich zu sein.
Parallel zu den „Trapez“-Kunststücken wurden am Boden auf zwei kleinen Matten Kunststücke alleine und zu zweit ausprobiert. Zu zweit machten wir zum Beispiel das Flugzeug: das Kind liegt mit der Hüfte und angespanntem gestrecktem Körper auf den Füssen des Erwachsenen, wobei der Erwachsene mit Armen und Beinen in der Luft („Käferposition“) auf dem Rücken liegt. Das Muki-Pärli gibt sich die Hände. Hier ist das Bild dazu, wobei dieses Muki-Paar so geübt ist, dass es sich die Hände nicht geben muss:

Später versuchten noch alle Mukis zu zweit und ohne Matten Kunststücke aus: die hiessen „Fledermaus“, „Chäs-cheeri“ und einfach „cooles Zirkus-Kunststück“. Es wird sicher später noch Gelegenheiten geben, das eine oder andere näher zu beschreiben, denn: Wir machen im Winterquartal weiter mit dem Thema Zirkus!

So lasse ich es diesmal bei diesem eher kurzen Eintrag und schliesse noch folgendermassen ab: Nach dem kurzen Muki-Boogie und einigen gerannten Runden in der Halle sowie der Kleber-Verteilung war auch diese Lektion --- zu Ende... :-)

11. September 2009

4. Lektion: Jonglieren

Auch an jenem Montag Nachmittag traffen wir uns, um gemeinsam zum Thema Zirkus zu turnen. Wir wollten uns mit dem Thema Jonglieren auseinandersetzen. Nach dem Einwärmen zum Om Shanti Om, dem Poppe Poppe Hämmerli und dem Tigerfangis widmeten wir uns dem Lektionsthema. Zu diesem Zweck mussten wir natürlich jede Menge Tennisbälle, weichere Bälle und Jongliertücher vom Materialraum in die Turnhalle transportieren. Nun übten wir zuerst das Jonglieren zu Zweit, indem sich die Kleinen und Grossen jeweils nebeneinander aufstellten. Jetzt begann einer damit, seinen Ball in die Luft zu werfen. War dieser Ball an seinem höchsten Punkt angelangt, warf der andere ebenfalls seinen Ball nach oben. Anschliessend musste man sich darauf konzentrieren, den herunterkommenden Ball des anderen zu fangen. Parallel dazu konnte das Jonglieren mit den Tüchern ausprobiert werden. Dies ist einfacher, da die Tücher langsamer fliegen und besser zu greifen sind. Zum Schlusss durfte jeder alleine das Jonglieren ausprobieren. Zuerst mit einem, anschliessend mit zwei und schlussendlich mit drei Bällen.
Nun machten wir ein Fangis, dem Thema entsprechend mit Bällen. Die Fännger mussten versuchen, die anderen mit ihren Bällen zu treffen. Wurde man getroffen, setzte man sich auf den Boden und konnte von den anderen durch eine Schulterbewegung erlöst werden. Die Zeit verging wie im Fluge und wir versammelten uns im Kreis zum Muki- Boogie und zur gemeinsamen Verabschiedung.

Geschrieben von Nicole



2. September 2009

Muki-Boogie

Mir hei dr Arm i Kreis
u wider drus
dri, druus - dri, druus
u schüttle ne us

Das isch dr Muki-Boogie
Schubiduah
ine - use
tscha tscha tscha

So geht unser neuestes Lied, das wir meistens kurz vor Schluss im Kreis singen und tanzen. Die Bewegungen zur 1. Strophe sind selbsterklärend; bei den 1. beiden Zeilen der 2. Strophe wird mit dem Po gewackelt, dann noch einmal wie 1. Strophe, und zur letzten Zeile klatschen wir in die Hände. Die Melodie ist einfach, der Rhythmus schmissig... Es fägt! Und: Natürlich und selbstverständlich kann das, was in den Kreis gehalten wird, variieren (wir haben's schon mit Bein, Fuss, Zunge u.ä. gemacht, je nach Wunsch der Kinder) - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

25. August 2009

24.8.: Pferdenummern und Seiltanzen

Unsere 3. Muki-Lektion im Herbst 09 stand völlig im Zeichen der glamourösen Zirkuswelt: Ziemlich genau 24 Stunden vorher hatten sich viele von uns anlässlich einer echten Zirkusvorstellung inspirieren lassen. So stellten wir uns mühelos vor, beim Einturnen Sägespäne abzuklopfen und nach dem Manegenaufbau den Künstlereingang zu benützen...
Die Manege hatten wir mit einem Tau und aneinander geknüpften Seilen konstruiert. Mit zwei Fahnenstäbchen als „Peitschen“ versuchte ich mich dann als Pferdetrainerin:
Die edlen eleganten Muki-Pferde-Pärli präsentierten sich meist Hand in Hand, galoppierend und manchmal verbeugend den virtuellen Zuschauern, bis sie dann auch zu einem artistischeren Teil vorrückten: Auf dem Rücken oder den Schultern der Grossen ritten alle Kinder einige Runden lang. So hielten sich heute auch die Grossen ohne speziellen Motivationseffort in Schwung. Dann gingen die Grossen auf alle 4e, und jedes Kind konnte auf „seinem“ Pferd, währenddem ihm die Hand gehalten wurde, einen Moment lang stehend (!) reiten. Des Weiteren nahmen wir alle 3 Schwedenkasten-Oberteile in die Manege; stellten uns vor, dass es 3 Pferde wären, die Runden galoppierten, und vollführten dann allerlei äusserst gefährliche (:-)) Kunststücke darauf.
Vor den Pferdeaufführungen hatten wir auf dem Tau und den Hallenlinien seiltanzen geübt, um dem balancierenden Affen vom vorigen Montag etwas näher zu kommen. Am Balancieren werden wir dann auch in anderer Form noch feilen – es ist so besinnlich und konzentrationsfördernd und lässt uns ganz ruhig werden...
Als alle Geräte wieder versorgt waren gab es noch zwei Runden intensiven Schluss-Galopp. Heute mochten alle so richtig mitmachen! War echt schön.
Bis zum nächsten Mal im magischen Muki-Zirkus...

21. August 2009

Deewangi (Verrückt) - Songtext

Dekho dekho – hai shaam badi deewani
Dhere Dhere - ban jaye na koi kahani
Seht her, Seht her – Was für eine irre Nacht
Langsam, ganz langsam - wird hier Geschichte gemacht

Dilbar hai, dilkash hai, dildar nazaare hai
Aaj zameen par uthre kitne sitaare hain!
Bezaubernde, attraktive, charmante Menschen sind hier
Wieviele Stars (Sterne) sind heute unter uns?!

Aklo hosh mein ne daanam, hum hai dil hai aur jaanam
Wir verlieren die Kontrolle und feiern mit denen, die uns am Herz liegen

Bas deewangi, deewangi, dewaangi hai
Na koi resham na rehabar yeh ilzaam lage kis par
Bas deewangi, deewangi, deewangi hai

Das ist so toll verrückt, verrückt, verrückt
Niemand führt, niemand hat das Sagen – wem will man für diese entfesselte Stimmung schon einen Vorwurf machen?
Alles ist so toll verrückt, verrückt, verrückt

All hot girls, put your hands up and say: Om Shanti Om
All cool boys, come on make some noise and say: Om Shanti Om

Alle heissen Mädels, streckt Eure Hände hoch und sagt: Om (ca.: Gott), Friede, Om
Alle coolen Jungs, macht doch ein bisschen Lärm und sagt: Om, Friede, Om

Die nachfolgenden Zeilen kommen in unserem Einturntanz nicht mehr vor:
Shaam gazab ki, hungama khel hai - Iska naasha hi gehra hai teez hai
Die Nacht ist wild und aufregend - Wie ein tiefer starker Rausch


Zulf kuli hai resham resham - Saans khuli hai maddaam maddaam...
Offenes Haar fliesst herab wie Seide - Sanft vermischen sich Atemzüge...
Yeh to ishare hai!
So fängt es an!

Kehane ko waise to saara sukoon hai - Phir bhi yeh dil hai ke isko junoon hai
Eigentlich ist es hier ganz friedlich - Doch mein Herz wird unruhig

Palko palko; swaab sajade - Isko usko sab ko batade
Raaz jo saare hai!
Wimpern, Wimpern; bringt mir einen Traum - Erzähle diesem, jenem und allen
Was unser Geheimnis ist!

Wie Ihr seht, ist dieses Lied nicht zum tiefgründigen philosophieren, sondern vor allem fürs Feste feiern gedacht. Und weil man an einem richtigen ausgelassenen Fest auch viel herum hüpfen sollte, hielten wir’s für muki-turn-geeignet.
Die vielen Stars (welche man ja auch im Video bewundern kann)
sind übrigens 31 waschechte Bollywoodstars, die indische Filme von den 60ern bis heute mitpräg(t)en. Für einen Fan ist sowas natürlich sehr unterhaltsam – für alle anderen... na ja, ich meine... ähem... – genau!: alle anderen könnten ja noch Fans werden!?! (Ist ja nur so ein Vorschlag, falls Ihr Euch grad langweilt... :-) À propos: Den Film „Om Shanti Om“ könnt Ihr gerne von mir ausleihen!)

19. August 2009

Am 17. August fiel der Affe praktisch ins Wasser

Nun also doch noch: Wir schafften es, uns für die zweite Herbstlektion im Freibad zu treffen. Yeh! Es war ein wettermässig zweifelsfrei sehr geeigneter Tag, mit moderater Anzahl Leute, also alles ideal. Der kurzerhand zum Turnplatz umfunktionierte Teil des Rasens war sogar fast ganz im Schatten.
Es war, soviel mir schien, völlig unwichtig, dass wir uns die Musik zum Einturnen denken mussten (nein, ich habe sie nicht gesungen, auch wenn das jemand vorgeschlagen hat... ;-)), und es fiel auch nicht ins Gewicht, dass die Bändeli fürs Müsli-Renne wegfielen.
Für den Mittelteil begaben wir uns in ein Bassin, das ein kleines bisschen abgeschieden vom Rest der übrigen Anlage ist. Dort waren vor allem die Kinder aktiv; wir Grossen unterstützten sie dabei: sie schwammen und tauchten nach neonfarbigen, eigens für diesen Zweck angeschafften Stäben und sprangen, die bereits im Bassin stehenden Grossen an den Händen haltend, vom Beckenrand ins Wasser. Zum Ende dieses Teils sangen und spielten wir noch „Ringu ringu Reihe“ im Wasser, was ein witzig verlangsamendes Körpergefühl vermittelte...
Wieder zurück bei unserem Platz gab es noch zwei Runden Affenfangis. Alle Gefangenen mussten sich in Affenposition auf den Boden kauern und auf Erlösung warten. Aber eben: Der Affe vom Zirkus-Kleberli, welcher so tollkühn balanciert und, wie mir erklärt wurde, gar nicht gerne badet, kam schon krass zu kurz. Der ist infolge zu schönen Wetters zwischen Stuhl und Bank vom Seil hinunter voll ins Wasser gefallen.
Doch nur vorübergehend!
Denn die nächste Muki-Lektion folgt bestimmt...

16. August 2009

Blogumbau beendet - jupi!!

Die Stichwortsuche und –verteilung, verbunden mit vielen vielen Mausklicken hat ein Ende gefunden: Jetzt könnt Ihr neu über fast 30 Themenbereiche (früher waren es etwa 7) Eingang in die zahlreichen Lektionsbeschriebe der letzten beinahe zwei Jahre finden. Das ist zugegebenermassen vor allem auch für uns Muki-Leiterinnen interessant, weil wir so bequem in der Vergangenheit nachschauen können, was wir eventuell in der Zukunft tun wollen. Doch falls jemand von den LeserInnen Lust auf Herumwühlen im Blog kriegt – jetzt sind die Grundlagen dazu nachhaltig verbessert.
Hat jemand einen Vorschlag, was man noch verändern/verbessern könnte? Diskutiere sehr gerne weiter - z.B. hier im Blog unter „Kommentare“...
Bis ganz bald im Muki-Turnen!

14. August 2009

Om Shanti Om (Einturnsong) - Video!

"Deewangi Deewangi", der Partysong vom indischen Film "Om Shanti Om". Bitte besonders beachten: Rani Mukherji, die die Ansprache hält, sowie Shah Rukh Khan, die Hauptfigur des Films... :-) Und, ähem: Bitte entschuldigt die Bildqualität - konnte nichts besseres finden...
Nachtrag: Die Bildqualität ist jetzt noch schlechter - musste etwas Neues finden weil das andere Video aus YouTube rausgenommen wurde. Wenn's so weitergeht nehme ich dieses Video bald wieder raus - ist doch eigentlich schade um die vielen schönen Bildli, die jetzt fast nur noch zu erahnen statt ordentlich zu bewundern sind!!

10. August 2009

1. Lektion zum Thema Zirkus: Der Tiger

Nach den fünfwöchigen Ferien turnten wir heute zum ersten Mal zum neuen Thema, Zirkus. Heute wollten wir uns mit einem Zirkustier beschäftigen, und zwar mit dem Tiger. Anfänglich widmeten wir uns dem neuen Einwärmen. Zur grossen Freude von Isa und natürlich auch von mir haben wir uns für einen Bollywood-Song entschieden :), Om Shanti Om. Unter meiner Anleitung haben alle schon ganz wacker mitgemacht. Um das Einwärmen schon ein bisschen ins Gedächtnis zu bekommen, turnten wir es zweimal durch. Puuh, dabei kamen wir, oder zumindest ich, schon richtig ins Schwitzen :). Anschliessend folgte das Poppe Poppe Hämmerli und das Tigerfangis, bei welchem es heute keine Mäuse- sondern Tigerschwänze zu jagen gab. Danach bauten wir unseren Tigerparcours auf, bestehend aus drei Posten.Danach rannten die Tiger im Slalom um die Malstäbe. Zudem konnte eine andere Variante ausprobiert werden, den Rückwärts-Slalom. In der Mitte der Turnhalle bauten wir mit den vier Langbänken ein Viereck, auf welchem die Tier zum Einen langsam schleichen, zum Anderen schnell rennen konnten. Schlussendlich stiegen die Tiger über eine Tigertreppe auf den Schwedenkasten, von welchem sie so weit als möglich auf die grosse Matte sprangen. Der Sprung wurde durch einen Purzelbaum beendet. Als Belohnung für das gelungene Kunststück durften sich die Tiger ein grosses Stück Fleisch, in Form eines farbigen Bändeli schnappen.
Nun bauten wir eine lange Mattenbahn, alle Grossen nahmen sich einen Reifen und stellten sich damit in einer Reihe auf die Seite der Mattenbahn. Die kleinen Tiger gingen, sprangen und krochen nun durch die Reifen. Auch wurden weiter Purzelbäume gemacht, diesmal durch die Reifen. Nun versammelten wir uns im Kreis und widmeten uns unserem neuen Abschlussritual, dem Muki-Boogie, zu. Am Text und der Melodie müssen wir noch schleifen, aber fürs erste Mal klappte es schon nicht schlecht. Wie gewohnt verging die Zeit einmal mehr wie im Flug und schon waren wir beim Abschlusslied angelangt.
Jetzt gab es noch die neuen Muki- Pässe, in Form eines farbigen Zirkuszeltes zu bestaunen. Echt supertoll, danke Isa. Der Kleber vom Zirkustiger wurde anschliessend freudig eingeklebt.

Geschrieben von Nicole

29. Juli 2009

Muki-Pass: Buch für Tiere in unserer Umgebung

Hier seht Ihr den Muki-Pass, welchen wir im Sommerquartal 09 verwendet haben. Er gleicht ein bisschen dem "Dschungelbuch", was natürlich nicht zufällig ist: Wir hatten das Format wirklich praktisch gefunden. Die Kleber waren diesmal grösser, damit auch richtig etwas zu sehen ist, und der hintere Buchumschlag war gleichzeitig das Inhaltsverzeichnis. Damit...









...dort noch der Name des Kindes hinein geschrieben werden konnte, war das Büechli nicht in Plastikfolie gehüllt - was leider mit der Zeit ein immer hässlicheres Aussehen zur Folge hatte. Als Hintergründe für die Tierkleber malten wir diesmal mit Filzstiften auf die gelben Seiten. Das war weniger aufwendig als Wasserfarbe - die Linien sind aber manchmal auch auf der anderen Seite zu sehen, was natürlich nicht erwünscht wäre... (Die Wasserfarbe-Zeichnungen waren aber auch auf gesondertem Papier gemacht worden, weshalb wir dann einen Ins-Büechli-Kleb-Marathon veranstalten mussten...)
Alles in allem: diesmal eine weniger aufwändige Produktionsweise des Buchs, die man leider zum Teil auch bemerkte - dafür grosszügigere Kleber. Und: Für den Herbst 09 gibt's mal wieder was GANZ anderes! Wer ins Muki-Turnen kommt wird's sehen!!

22. Juli 2009

10. und letzte Lektion Sommer 09: Der Vogel

Grad noch im Juni, nämlich am 29., hielt ich die Vogel-Lektion zum Thema „Tiere in unserer Umgebung“ ab. Es war ein schwüler, aber mit Wolken durchzogener Tag, weshalb ich mich bis zuletzt nicht entscheiden konnte, ob wir für diesen letzten Muki-Treff im alten Schuljahr ins Freibad gehen sollten. Die Spatz-Lektion, welche wir vor ziemlich genau einem Jahr spontan im Wylerbad durchgeführt hatten, war mir nämlich auch noch in bester Erinnerung. Aber eben: Vor lauter Zweifel liess ich auch den Moment zirka 1.5 Stunden vor Lektionsstart verstreichen (dann hätte es noch so knapp gereicht um ein Rundtelefon zu starten), und wir trafen uns dann wie immer in der Turnhalle. Und wie’s so geht: Natürlich bereute ich später, dass ich den Mut fürs Badi-Abenteuer nicht aufgebracht hatte. Doch jetzt, da ich diese Zeilen in den Blog stelle, werde ich im kommenden August gar überhaupt keine Ausrede haben, um es nicht wenigstens dann noch zu versuchen. Es darf mich jede/r unserer grossen und kleinen Mukis daran erinnern :-)....

Also, eben, das Schöne war dann, dass es in der Halle im Untergeschoss angenehm kühl war. Zum allerletzten Mal machten wir den Dschungeltanz, der nun so gut geht, dass uns nur noch die Bühne zum Vorführen fehlt :-), dann folgten die üblichen Einwärmsprüchli und –spiele. Mit den kleinen Matten als Vogelhäuser spielten wir sodann„Vögeli Vögeli flüg us – i-n-es angers Huus!“, wobei viel herumgerannt , voreinander geflohen und diesmal auch ausgeschieden wurde. Dann nahmen wir den Fallschirm hervor. Die Kinder konnten auf dem Fallschirm als Vögel „wie auf Wolken“ fliegen und dabei stürmischeres und lieblicheres Wetter erleben. Dann machten wir es uns unter dem Schirm gemütlich indem wir uns von innen her auf den Fallschirmrand setzten. Dort sangen wir noch Mal unser Fischlied von der grad erst vergangenen Lektion. Auch die Stäbe mit Fahnen, welche wir vor Kurzem einmal ausprobiert hatten, nahmen wir noch einmal hervor, um „flatternde Vögel im Wind“ (oder so ähnlich) zu spielen. Beim ansäen widmeten wir uns den Zucchetti, um in den Sommerferien etwas zu essen zu haben...
Und nun ist das Muki-Sommerquartal 09 schon vorbei!
Es können sich immer noch neue Muki-Paare anmelden fürs Quartal ab 10. August 2009 – wir sind uns schon voll am Vorbereiten aufs Thema ZIRKUS!!

8. Juli 2009

Fischlied

Wie soeben beschrieben, sangen wir in unserer Fischlektion auch ein dazugehörendes Lied. Das ging so:
Sächs chliini Fischli schwümme-n-i-ds-Meer
Ds Mami seit: I chume nid mit.
I bliibe lieber hie im schöne grüene Teich
wüu im Meer da hett's e Hei u dä macht:
Schnipp-Schnapp, schnibedi-schnapp
Schnipp-Schnapp, schnibedi-schnapp
Füüf chliini Fischli schwümme-n-i-ds-Meer
Ds Mami seit: I chume nid mit.
I bliibe lieber hie... (und so weiter)

Bei jeder Strophe hat es einen Fisch weniger. Wir nahmen die Anzahl anwesender Kinder, um eine Fisch-Anzahl zum Starten zu haben.
Auch zu diesem Lied machten wir Gesten: "schwümme": gefaltete Hände mit Wellenbewegung nach vorne "ds Mami seit:...": belehrender Zeigefinger in der Luft "I bliibe...": mit dem Zeigefinger direkt vor sich auf den Boden zeigen "wüu im Meer...": nichts, da das Singtempo hier schnell ist "Schnipp-Schnapp,...": Ausgestreckte Arme/Hände rechts und links von sich aufeinander klatschen um den zuklappenden Mund vom Hai nachzuahmen.
Das Lied ist nicht so bekannt, aber wegen der kontinuierlichen Wiederholung schnell gelernt und macht viel Spass!
Übrigens: Bitte entschuldigt, dass ich die Melodie hier nicht zeigen kann - ich wüsste ehrlich gestanden nicht wie. Oder hat jemand einen Tipp??