8. Juli 2009

Fischlied

Wie soeben beschrieben, sangen wir in unserer Fischlektion auch ein dazugehörendes Lied. Das ging so:
Sächs chliini Fischli schwümme-n-i-ds-Meer
Ds Mami seit: I chume nid mit.
I bliibe lieber hie im schöne grüene Teich
wüu im Meer da hett's e Hei u dä macht:
Schnipp-Schnapp, schnibedi-schnapp
Schnipp-Schnapp, schnibedi-schnapp
Füüf chliini Fischli schwümme-n-i-ds-Meer
Ds Mami seit: I chume nid mit.
I bliibe lieber hie... (und so weiter)

Bei jeder Strophe hat es einen Fisch weniger. Wir nahmen die Anzahl anwesender Kinder, um eine Fisch-Anzahl zum Starten zu haben.
Auch zu diesem Lied machten wir Gesten: "schwümme": gefaltete Hände mit Wellenbewegung nach vorne "ds Mami seit:...": belehrender Zeigefinger in der Luft "I bliibe...": mit dem Zeigefinger direkt vor sich auf den Boden zeigen "wüu im Meer...": nichts, da das Singtempo hier schnell ist "Schnipp-Schnapp,...": Ausgestreckte Arme/Hände rechts und links von sich aufeinander klatschen um den zuklappenden Mund vom Hai nachzuahmen.
Das Lied ist nicht so bekannt, aber wegen der kontinuierlichen Wiederholung schnell gelernt und macht viel Spass!
Übrigens: Bitte entschuldigt, dass ich die Melodie hier nicht zeigen kann - ich wüsste ehrlich gestanden nicht wie. Oder hat jemand einen Tipp??

30. Juni 2009

9. Lektion: Der Fisch

In dieser Lektion ging es um ein weiteres schwimmendes Tier, den Fisch. Leider spielte das Wetter nicht wie geplant mit, weshalb wir uns in der Turnhalle und nicht in der Badi zum Turnen trafen.
Nach dem üblichen Einwärmen, welches aus Einwärmübungen, dem Dschungeltanz, dem Poppe poppe Hämmerli und dem Müüsli- Fangis bestand, widmeten wir uns dem Fisch zu.
Wir holten vier kleine Matten, welche die Höhlen unserer vier Fischarten darstellten. So weit ich mich richtig erinnern kann, schwammen bei uns Clownfische, Regenbogenfische, Schwertfische und Aale. Auf mein Kommando kamen alle Fische aus ihren Höhlen und schwammen im Meer. Das Meer hatte Wellen, welche mit den Armen dargestellt wurden. Und plötzlich wurde das Meer unruhig und stürmisch. Nun durfte kräftig gestampft und geschrien werde. Anschliessend wurde das Meer wieder ruhig und es folgte die Ebbe. Unsere Fischhöhlen standen auch bei Ebbe unter Wasser, weshalb sich die Fische wieder dorthin zurückzogen. Der ganze Ablauf wiederholte sich ein paar Mal.
Nun platzierten wir zwei Langbänke, über welche geschwommen und durch welche getaucht werden konnte. Zudem stellten Schwedenkastenelemente unter kleinen Matten Wellen dar, über welche geschwommen werden konnte. Nach dem Schwimmen versammelten wir uns im Kreis und sangen ein Fisch- Lied, welches ihr hoffentlich auch bald im Blogg finden werded. Die Muki- Lektion wurde durch ein Fangis, das Ansähen und das Schlusslied abgerundet.
Da ich in der letzten Lektion des Quartals nicht anwesend sein konnte, musste ich mich bereits von ein paar Muki-Paaren verabschieden. Vielen Dank, das Turnen mit euch hat mir viel Freude bereitet. Nun wünsche ich euch eine wunderschöne, sonnige Sommerzeit mit vielen tollen Erlebnissen und bis bald wieder im neuen Quartal.

Geschrieben von Nicole


23. Juni 2009

Gehorchen und unfolgsam sein: 8. Lekt. mit dem HUND

Am 15. Juni widmeten wir uns turnerisch dem Hund. Die Kinder erhielten ein Springseil um den Bauch geknüpft, und so gingen wir alle „in der Stadt spazieren“. Als ich sagte, dass die „Hunde“ jetzt unfolgsam an der „Leine“ ziehen konnten wie sie wollten, war das Chaos weniger gross als erwartet... Unsere Muki-Kinder sind eben brave :-)! Beim anfänglichen Einturnen hatten wir hundemässig „Sitz“, „Platz“ usw. geübt. Beim nächsten Spiel stellten wir uns junge Hunde in Form von Bällen vor. Wir machten Übungen alleine, zu zweit und in der Gruppe mit dem Ball... Mit schien, dass sich viele (die meisten) gut in diese Aufgabe vertiefen konnten – einfach die Idee, dass der Ball ein Hund sein sollte, kam nicht wahnsinnig an. Das lag wohl daran, dass die Kinder selber vorher Hunde gewesen waren – das hatte den Kindern sichtlich besser gefallen.
Mit den Ballspielen war die Zeit wie im Flug vergangen – jetzt war’s schon Zeit fürs ansäen und das Schlusslied. Wir säten diesmal Basilikum und Peterlig um dann im Sommer gute Salate machen zu können.
Schon morgen werdet Ihr hierdie Werbung fürs Herbstquartal 2009 lesen können! Kennt Ihr vielleicht jemanden, der Interesse hätte?
Das Mukiturnen Bern Nord am Montag geht in die nächste Runde...

21. Juni 2009

Üsi zwöi Chätzli (fast berndeutsch :-))

Ja üsi zwöi Chätzli, si tuusigi Frätzli
Hei schneewiissi Tätzli, u Chräueli draa

Hei schpitzegi Öhrli und siidegi Höörli
*
S’vergeit e kes Jöhrli*, da föh sie scho aa:

Sie schliiche-n-um ds Hüüsli und packe die Müüsli
U plaage se grüüsli, wär gsächs ne ou aa ?

* (berndeutsch wäre zwar : Häärli, bzw. Jährli, aber so würde sich das Ganze nicht mehr so schön reimen…).
Zu diesem Liedsitzen wir im Kreis und machen passende Gesten.
Üsi zwöi Chätzli ist in unseren Breitengraden sehr bekannt, weshalb man voraussetzen kann, dass es einige (alle ?) schon kennen. Das ist eine schöne Bedingung, wenn man ein Lied nur zwischendurch mal einbringen will. Trotzdem ist es gut, es in mehr als einer Lektion zu singen damit der Vertrautheitsgrad und somit die Freude steigt… !

18. Juni 2009

7. Lektion: S Chätzli :)

In dieser Lektion wollten wir zusammen mit einem unserer liebsten Haustiere, dem Kätzchen turnen. Wir waren uns einig, dass es sich bei den Katzen um sehr flinke und geschickte Tiere handelt, dass sie Miau machen und Mäuse fangen. Bevor wir uns aber diesen Tatsachen zuwenden wollten, wärmten wir uns wie gewohnt ein: Dschungeltanz, Poppe poppe Hämmerli und das diesmal sehr gut passende Müüsli- Rennen.
Danach bauten wir die Geräte für unseren Katzen- Parcours in der Halle auf. Zum einen wurden Reifen im rechten Winkel an der Sprossenwand fixiert, durch welche die flinken Kätzchen klettern konnten. Als nächstes folgten zwei verschiedene Katzentreppen, welche zur Sprossenwand führten. Von dort aus konnten die Kätzchen noch weiter noch und wieder runter klettern und sich mit einem kräftigen Katzensprung auf die Matte bewegen. Beim nächsten Posten war Treffsicherheit gefragt: Aus einem gewissen Abstand schossen die Kleinen Tennisbälle in ein Schwedenkastenelement. Nun konnte auch noch das langsame Anschleichen und das schnelle Rennen und Zupacken auf der Mattenbahn geübt werden. Zum Schluss folgte eine Balance- Übung, bei welchem man über ein Brett, welches plötzlich auf die andere Seite kippt, gehen musste. Zudem rollte das blaue umgekippte Fass mehrmals mit sehr freudigem und kicherndem Kätzchen- Inhalt hin und her :)! Hei, war das ein Spass.
Anschliessend versammelten wir ums zum "Eusi zwoi Chätzli", welches ihr sicherlich bald im Blogg nachlesen könnt, im Kreis. Um uns zum Schluss nochmals auszutoben, folgte noch eine Katzenstafette, in der zwei Mannschaften gegeneinander antraten. So, und nun kamen wir nochmals im Kreis zusammen und widmeten uns unseren Gartenbeeten, sowie dem Schlusslied zu.
Geschrieben von Nicole

7. Juni 2009

6. Lektion: Der Esel

In dieser Lektion ging es darum, den Esel etwas genauer kennen zu lernen. Zuerst tanzten wir wie gewohnt unseren Dschungeltanz, bevor wir am Ende des "Poppe poppe Hämmerli" als Tauben in der Halle herumflogen. Zum ersten Mal richtig ins Schwitzen kamen wir beim Müüsli- Fangis, welches wie immer sehr amüsant und spannend war.
Nun wollten wir dem Esel etwas nachfühlen, dazu bewegten wir uns frei in der Halle: Langsam oder schnell, galoppierend, leise oder laut. Danach schritten wir zur Eselsfütterung. Zu diesem Zweck stellten wir vier Langbänke zu einem Quadrat auf. Die kleinen Esel stellten sich in das Gehege, während sich die Grossen mit verschieden grossen Bällen eindeckten, welche das Eselsfutter darstellen sollte. Nun sollten die kleinen Esel gefüttert werden. Die Kleinen waren jedoch frech und warfen das Futter wieder über das Gehege. Ziel war es, die verschiedenen Bälle nicht einfach zu werfen, sondern dem Gegenüber gezielt zuzuwerfen. Wow, das klappt ja schon sehr gut. Ich bin begeistert, wie sicher das Ballwerfen schon klappt :).
Als nächstes holten wir die kleinen Matten, welche wir zu zwei Bahnen für das Eselsreiten und den Packesel aufbauten. Es gab es also zwei Möglichkeiten: Einerseits konnten die Kleinen auf den Grossen Eselreiten. Andererseits konnten mit Pingpongbällen und Tüchern Lasten gebaut und auf den Rücken der Kleinen angebracht werden. Jetzt mussten die kleinen Esel ganz langsam und vorsichtig laufen, damit die Ladung auch sicher am Ende der Mattenbahn ankommen konnte. Die Zeit verging wieder mal soooo schnell. Doch wir nahmen uns noch schnell die Zeit, uns mit einem kurzen Fangis auszutoben. Danach kamen wir in den Kreis und sähten Sonnenblumensamen an. Wir verabschiedeten uns auf gewohnte Weise singend voneinander und durften alle einen Kleber abholen.

Geschrieben von Nicole







29. Mai 2009

Jubiläum: 100 Blog-Einträge!!/Aui mini Änteli

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Dies hier ist schon der 101. Eintrag in diesem Blog! Seit bereits mehr als 1,5 Jahren stellen wir hier regelmässig unsere Erlebnisse rund ums Muki-Turnen ins Netz. Dies mit Erfolg: Mehrere neue Muki-Pärli der letzten 18 Monate hätten uns ohne Blog wohl nicht oder sicher nicht so leicht gefunden. Auch gewisse Hintergrundsachen wie z.B. das Video zu unserem Dschungeltanz helfen mit, das Muki-Turnen am Leben zu halten und vermitteln auch zuhause und die Woche hindurch noch ein bisschen Freude an dem, was wir beim Turnen tun.
Dieser Post soll aber nebst dem Jubiläum noch einen echten Muki-Inhalt haben: hier findet Ihr das in der Entenlektion gesungene Lied "Aui mini Änteli" in 3 Strophen:

Aui mini Änteli
Schwümme-n-ufem See
Schwümme-n-ufem See
D’Chöpfli hei si i ds Wasser
Ds Schwänzli hei si i d’Höh

Gö sie ga spaziere
Ohni Schtrümpf und Schueh
Ohni Schtrümpf und Schueh
Uf der grüene Wiese
Schnäderets immerzue

Qua qua qua qua quaa qua
Qua qua qua qua quaa
Qua qua qua qua quaa qua
Qua qua qua qua quaa

24. Mai 2009

5. Lektion Sommer 09: Ente und Schwan

Am letzten Montag fühlten wir der Ente und dem Schwan nach. Die sind schliesslich zuhauf an und auf unserer schönen Aare zu finden. Einturnen und Dschungeltanz vollführten wir wie immer, danach folgten, ebenfalls wie immer, das Poppe poppe Hämmerli und das Müsli-Renne. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass der Auftakt zum 2. Mal PPH durch eines unserer erfahrenen Muki-Mädchen gemacht wurde. Hat Spass gemacht :-)!
Der Mittelteil verlief ganz im Zeichen unserer Wasservögel: Als Enten watschelten wir mit den Füssen und „schwammen“ hernach auf zwei Beinen aber mit den Händen als Flossen. Als Schwäne gingen wir langsam und übten stolzes und langsames in-die-Gegend-schauen, später jagten wir einander Angst ein indem wir den hässigen fauchenden Schwan mit ausgebreiteten Flügeln nachahmten. Anschliessend ging es ans Aufbauen: ein Entensteg (Ex-Hühnerleiter :-)) und ein Bänkli um oben auf die Sprossenwand zu gelangen, eine riesengrosse Matte als Ententeich darunter sowie daneben, weiterführend, fünf kleine Matten hintereinander als Fluss. Die Kinder absolvierten so einen Enten/Schwan-Parcours, bei dem auch eine Strecke watscheln auf der Wiese (halbe Runde in der Turnhalle) dazu gehörte. Die Grossen machten ebenfalls gut mit, zumindest was das Schwimmen im Fluss und das Watscheln anbelangte. War schön!
Danach sangen wir das wohl bekannteste (schweizer)deutsche Kinderlied Aui mini Änteli in drei Strophen. Auch ein Fangis lag noch drin – mit ganz schnellen Fängern, es war überraschend, wie rasch alle am Boden sassen und also eine weitere Runde mit neuen Fängern angebracht war.
Nach den Rüebli, Tomaten, Bohnen und Erbsen der letzten Male „säten“ wir diesmal Sonnenblumen auf den Rücken der Kinder... Und zum Schluss durften natürlich die Schwan- und Entenkleberli nicht fehlen.
Wir sehen uns zum Thema Esel wieder! Bis bald...

18. Mai 2009

4. Lektion: Das Schaf

Nachdem letzte Woche die Geiss an der Reihe war, widmeten wir uns in der vierten Woche des Sommerquartals einem weiteren grasfressenden, weidenden Tier. Genau, das Schaf sollte unser Muki- Begleiter sein und bei der Begrüssung im Kreis konnten mehrere kleine Plüschschafe bestaunt werden. Eingewärmt haben wir uns wie gewohnt mit unserem Dschungeltanz. Danach folgte das Poppe poppe Hämmerli und das Müüsli- Rennen. Nun konnten wir unsere Schafwiese aufbauen. Verschiedene Hindernisse, wie Bänkli, Matten, Schwedenkastenelemente, umgekippte Malstäbe und dreidimensionale weiche Drei- und Vierecke wurden kreuz und quer in der Halle verteilt.
So war unsere Schafswiese bereit für die kleinen und grossen Schafe. Ziel war es, die Hindernisse zu passieren, in dem man darüber kletterte oder hüpfte. So wie die Schafe über den Zaun hüpfen konnten. Jetzt wurde wacker gerannt, geklettert und gehüpft. Die Matten konnten dazu genutzt werden, Purzelbäume zu schlagen und Rollen zu drehen. Es war ein Vergnügen, den Mut der Kleinen beobachten zu können. So war zu sehen, dass nach einigem Ausprobieren, Hindernisse direkt und ohne Zwischenhalt hüpfend passiert wurden. Auch die Kreativität der Kleinen war wieder mal faszinierend: So wurden Schwedenkastenelemente und Matten zu Rutschbahnen umfunktioniert sorgten so für zusätzlichen Spass.
Nachdem die Halle wieder leer geräumt war, versammelten wir uns für ein Ballspiel im Kreis. Beide Mannschaften durfen sich mit Tennisbällen eindecken. Nun galt es, den Volleyball mit den Tennisbällen von der Mitte des Kreises in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen, bis er die Kreislinie der Gegenmannschaft passierte. Nachdem wir uns ein bisschen an diese neue Spielform herantasten konnten, war es Vergnügen und Nervenkitzel zugleich.
Zum Schluss wollten wir uns mit einem Fangis nochmals so richtig austoben. An dieser Stelle kam das Schäferhund- Paar zum Zug, welches sich jeweils auf der Mittellinie befand und auf die vielen Schafe aufpassen sollte. Die Schafe allerdings versuchten, am Schäferhund-Paar vorbei über die Mittellinie in die andere Hallenseite zu flüchten. Gelang dies, durften sie sich am Hallenende mit einem Belohnungsgras (Bändeli) eindecken, zurück zu den anderen Schafen laufen und das Ganze erneut versuchen. Gelang die Flucht jedoch nicht, mussten die Schafe erneut zurück zum Hallenende, die Wand berühren und dann konnten sie einen erneuten Versuch starten. Wir spielten, bis alle Gräser eingesammelt waren.
Den ruhigen Schluss bildete erneut das Ansähen, welches von Isa geleitet wurde. Wir können also gespannt sein, was wir das nächste Mal in unserem Beet antreffen werden.

Geschrieben von Nicole

17. Mai 2009

Nachzügler-Dschungel-Bildli...

Dieses Gruppenbild unserer Freunde vom Dschungelbuch hat Nicole in unserer 2. Lektion in diesem Quartal verteilt... Darauf findet auch die Gefährtin von Mogli, Shanti, ihren Platz, und ausserdem sind alle - auch Shir Khan - sehr freundlich...
Viel Spass beim Bildli betrachten...!

10. Mai 2009

Dert äne-n-am Bärgli (mit Gesten)

Dert äne-n-am Bärgli, dert schteit e wiissi Geiss (mit dem Zeigfinger auf "Berg" zeigen)/ I ha se wöue mäuche (melken von Hand imitieren) - da hout die mir eis! (sich selber "eine Ohrfeige geben")
Refrain: hole duli - duli duuli / hole duli duli duli duuli
hole duli - duli duuli
/ hole duli duli duli duu (im Takt in die Hände klatschen)
Sie hett mer eis ghoue, das tuet mir so weh (sich die "schmerzende" Wange reiben) / iz mäuch-i miner Läbtig kei wiissi Geiss meh! (mit Unterarm und Zeigfinger Verneinungsgeste machen)
Refrain, dann: Vo Bärn bis nach Basu, da hetts es Tunnäu (beide Hände flach nach vorne zeigend an die Schläfen legen und "Tunnelblick" zeigen)/ we me ine chunnt wird's tunku, (Hände nach vorne auf die Augen klappen) we me use chunnt wird's häu! (Hände wieder in vordere Position "aufklappen")
mit der Melodie vom Refrain: Tschipfu tschipfu - tschipfu tschipfu / TschipfuTschipfu TschipfuTschipfuTschipfu / Tschipfu tschipfu - tschipfu tschipfu / TschipfuTschipfu TschipfuTschipfu - HAUT!! (mit den Armen "Lokomotive"-Bewegung machen - bei HAUT beide Arme nach vorne strecken und "Stopp"-Geste machen)
Iz ga-n-i ufe Märit u choufe mir e Geiss / e bruuni, kei wiissi - die hout mir de keis!
(Die letzte ist eine Zusatzstrophe, die wir nicht gesungen haben. Sie käme zwischen die 2. und 3. Strophe)

9. Mai 2009

Die Geiss so weiss: 3. Lektion

Diesen Montag widmeten wir uns 50 Minuten lang der Geiss. Zu Lektionsbeginn stellten wir fest, dass sie eben nicht blökt wie das Schaf, sondern kürzere Meckerlaute von sich gibt. Auch merkten wir, dass sie zu den vielen Tieren gehört, die Gras fressen. Ausserdem wollten wir uns auch mit dem Furcht einflössenden Feind der Geiss befassen: dem Wolf.

Nach dem Dschungeltanz, Poppe Poppe Hämmerli und dem Müsli- (heute: Geissli-)renne bauten wir Verstecke für die Muki-Geissen auf: 2 Schwedenkastenelemente, 3 Hüpfsäcke, 3 Mummenschanztücher sowie einen Tunnel an der Sprossenwand. Letzterer wurde durch 2 kleine zusammengestauchte Matten konstruiert, welche an ein umgekipptes (:-)) Bänkli gelehnt wurden. Darauf hin konnte es losgehen: Friedlich standen alle herum und kauten als Geissen ein paar Gräser – bis der böse Wolf kam, der von mir gespielt wurde... Uiii – die Geissen waren so vorsichtig, dass sie mich gar nicht abwarteten: Sie schlüpften vorsichtshalber schon vor meinem Erscheinen in ihre Verstecke... Dieses Spiel machten wir ein paar Mal, danach sassen wir alle beisammen; ich stellte fest, dass ausnahmslos alle das Lied Dert äne am Bärgli, dert hett’s e wiissi Geiss kennen, und so sangen wir die drei Strophen mit dazu gehörenden Gesten.

Kurz vor unserem neuen ruhigen Schluss drehten wir nochmals richtig auf: Wir rannten, wichen aus, fingen ein – je nachdem, ob wir ein Wolf oder eine Geiss waren bei unserem Spiel Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?.

Im Kreis, auf dem Rücken der über die ausgestreckten Beine der Grossen gelegten Kinder (= Gartenbeete) wurden heute am Schluss Bohnen angesät. Die Hände der Grossen müssen die Beete mit viel Liebe umgraben, ansäen, zudecken, giessen und Sonne darauf scheinen lassen – nur so entsteht die besonnene Ruhe, die bewirkt, dass Rüebli, Tomaten - und eben: Bohnen, gut gedeihen können...

Bis zum nächsten Mal; dann eben doch noch mit dem blökenden Schaf!

4. Mai 2009

2. Lektion im Sommerquartal 09: Das Huhn

In der zweiten Lektion nach den Frühlingsferien sollte sich alles um das Huhn drehen. Nach dem Begrüssungslied und ein paar allgemeinen Einwärm- und Dehnbewegungen, starteten wir mit Hühnerbewegungen ins Thema. So gingen wir wie die Hühner auf der Stange in die Hocke, scharrten mit unseren Krallen auf dem Boden, pickten leckere Körner vom Boden auf oder standen auf einem Hühnerbein. Danach folgte Altbekanntes aus dem Frühlingsquartal: Unser Dschungeltanz, welchen die kleinen und grossen Turner mit grossem Elan durchtanzten.
Danach flogen wir zum Poppe Poppe Hämmerli und rannten beim Müüsli- Fangis. Nun ging es darum, Eier (Pingpong- Bälle) von Nest zu Nest (Reifen) zu transportieren. Dies konnte auf der Hand, zwischen Hals und Kopf eingeklemmt, auf dem Fuss, auf dem Kopf, zwischen den Knien oder auf dem Rücken transportiert werden. Habe ich noch eine weitere Variante vergessen? Auf jeden Fall waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es war spannend zu sehen, wie immer neue Möglichkeiten entdeckt und ausprobiert wurden. Die entsprechende Freude, wenn das Ei unbeschädigt ankam, war dementsprechend sehr gross.
Nun wollten wir neue Geräte der Markusturnhalle entdecken. Zu diesem Zweck fixierten wir verschiedene Hühnerleitern an der Sprossenwand: Normaler Lanbank, breite Hühnerleiter, eine schmale Hühnerleiter mit und eine ohne schmale waagrechte Sprossen. Die schmale Leiter ohne Sprossen wurde waagrecht an Sprossenwand und Schwedenkasten fixiert und diente einem Balancierakt. Die drei anderen Hühnerleitern wurden mit unterschiedlichen Steigungen aufgebaut. Und nun konnte es losgehen: Die wilden Hühner machten sich voller Freude daran, die Hühnerleitern alleine oder mit den Grossen zu erkunden. Der Weg von Leiter zu Leiter wurde teils kletternd an der Sprossenwand passiert und dem Herunterklettern an der Sprossenwand folgte ein Hühnersprung auf die plazierten Matten. Den Kleinen hat es sichtlich Spass gemacht und es machte Freude, ihrem Elan, Geschick und Können zuzusehen.
Nun folgte ein Fangis: Welche Hühner haben Angst vor dem Fuchs?!? In diesem Spiel mussten sich die Hühner geschickt an dem Fuchspaar vorbei an das andere Hallenende bewegen. Wurden sie unterwegs gefangen, schlossen sie sich den Füchsen an, bis alle Hühner gefangen waren.
Ausgepowert versammelten wir uns im Kreis, Isa wollte mit uns ein neues, ruhiges Abschlussritual einführen. Die Kleinen durfen dazu bäuchlings auf die Beine der Grossen liegen und stellten dabei ein Gartenbeet dar. Auf ihrem Rücken wurde nun Erde umgegraben, Setzlinge gesetzt, sowie Regen und Sonne gespürt. Nun können wir gespannt sein, was in unseren Gartenbeeten beim nächsten Mal zu sehen sein wird. Schliesslich war es an der Zeit, uns zu verabschieden und die Hühnerkleber in Empfang zu nehmen.

Geschrieben von Nicole


2. Mai 2009

Häsli i dr Gruebe

Häsli i dr Gruebe
sitzt und schlaft
sitzt und schlaft
o mis Häsli bisch du chrank
dass du nümme hüpfe chasch?
Häsli - hüpf!
Häsli - hüpf!

Zu diesem Lied machen wir mit der Muki-Gruppe in der Turnhallenmitte einen recht kleinen Kreis. Die Grossen sitzen oder knien rundherum, die Kinder kauern wie das "Häsli i dr Gruebe" in der Mitte und schliessen die Augen. Die Grossen singen das altbekannte Lied, währenddem sie ihrem Kind oder mehreren Kindern über den Rücken streichen. Wenn das Lied fertig ist sind die "Häsli" wieder fit und hüpfen in alle Richtungen davon...