25. April 2008

Für Zuhause Winter 07/08: Der Muki-Pass (3) / Pippis Strümpfe


Im Winterquartal 2007 und die ersten drei Male Frühlingsquartal 2008 turnten wir zum Thema „Pippi Langstrumpf“. Das ergab 12 Mal Kraft trainieren und somit der selbstbewussten Rothaarigen aus der Villa Kunterbunt nacheifern.
Dazu gab es zu Lektionsbeginn ein besonderes Einturnen: Wir stellten uns Pippi vor, wie sie morgens aufwacht, die Sonne durch das Fenster erblickt und sich streckt und biegt. Darauf hin holt sie mit all ihrer Kraft ihr Pferd vom Balkon und hüpft anschliessend ganz viel, um auf Touren zu kommen. Durch Armkreisen imitierten wir die Sonne, und am Ende kletterte jedes Kind an seiner grossen Person hinauf soweit es nur konnte – gerade so wie Pippis Affe Herr Nilsson.
Den Bildern auf den Muki-Pass-Strümpfen folgend turnten wir nacheinander zu:
Der starken Pippi mit ihrem Pferd, dem Kleinen Onkel: auf die Sprossenwand klettern für die Kinder / Kraft-Übungen wie z.B. Liegestütze für die Grossen.
Pippi mit dem Boot: „Schiffli fahre ufem See“ singen und auf der kleinen Matte herumgezogen werden
Pippi und ihre Freunde auf der Leiter: die Kinder klettern auf Sprossenwand und Schwedenkasten und springen auf die grosse weiche Matte
Pippi und Herr Nilsson mit gespreizten Beinen: die Kinder krabbeln durch das lange, von den Grossen gebildete Grätschentunnel
Pippi kopfüber: die Kinder üben den Purzelbaum, die Grossen versuchen sich in Hand- und Kopfstand
Pippi rettet balancierend zwei Kinder: Gleichgewichtsübungen verschiedenster Art

Sollte sich jemand detaillierter für das, was wir in unseren Lektionen taten, interessieren, empfehle ich die entsprechenden Lektionsberichte hier im Blog.

Das war der erste Strumpf, das heisst die ersten sechs Motive aus dem berühmten Buch. Im nächsten Post werde ich noch auf die zweite Hälfte unserer Turn-Zeit mit Pippi Langstrumpf eingehen.

24. April 2008

Neues Quartal - erster Lektionsbericht!


Und nun kommt der Bericht zum vergangenen Montag 21. April 08. Natürlich fühle ich mich verpflichtet, hier im Blog möglichst nachvollziehbar zu schreiben; schliesslich gehe ich davon aus, mehr oder weniger regelmässige Blog-Leser zu haben --- obwohl: Eigentlich habe ich keine Ahnung, wie viele der Besuche gemäss meinem Blog-Besuche-Zähler hier ganz unten rechts wirklich ernsthafte und interessierte Besuche sind.... So erhalte ich doch leider praktisch gar keine Kommentare – obwohl ich mir das natürlich sehr wünsche....
Aber mit unverbesserlichem Optimismus stelle ich mir einfach vor, dass die Texte hier gern gelesen werden und man halt nicht so weiss, wie und was man denn kommentieren könnte... oder man hat vielleicht nicht genug Zeit, um sich seinen Kommentar aus den Fingern zu saugen und zu formulieren...
Aber egal, hier ist der Bericht:
Im neu angebrochenen Quartal befassen wir uns mit dem Thema: Alles was fliegt. Zur Eröffnung am 21. April kümmerten wir uns um die Biene. Dazu gab es zwei Übungen: zuerst eine Stafette, bei der es zwei Bienenschwärme (2 Mannschaften à vier Muki-Pärli) gab, die von einer ersten Blume (Malstab) zum Bienenhaus am anderen Ende der Halle (wo ich mich befand und die Situation überwachte :-)), dann von der zweiten und später von der dritten Blume zum Bienenhaus „fliegen“ und wieder zurück rennen musste. Bei jeder Blume lagen Papier-Bienenwaben, von der immer eine zum Bienenhaus gebracht wurde. Am Ende der Stafette hatte jeder Schwarm ein Bienenwaben-Puzzle zusammen gestellt. Die zweite Übung war das Chäferli-Tschiggis, zugeschnitten auf Bienen: Alle FängerInnen stachen ihre Opfer mit dem Zeigefinger, worauf diese „erstochen“ zu Boden sanken. Erlösung gab es durch die „Ungestochenen“ mit einer Berührung. Besonders Spass machte uns die letzte Runde, bei der alle Kinder die gerne wollten (also beinahe alle), Bienen sein durften.

Wir haben auch gesungen: „Ringu ringu Reihe“ und „Mit de Fingerli...“ – diese Lieder stelle ich dann noch in den Blog.

Das Einturnen machten wir übrigens zum ersten Mal zu Musik: Badal pe paon hai aus dem Film Chak De. Klickt dazu hier im Blog rechts unter "unser Aufwärmsong..." auf das zweite Bild. In diesem Film geht es um eine Mädchen-Hockey-Mann(frau?)schaft, die am Weltcup... usw. usf. Eh ja, das beschreibe ich dann ein andermal. Eine gute Zeit und wir freuen uns auf Euch am 28. April!

22. April 2008

Lektionsbericht 10; Frühlingsquartal 2008


Besser spät als nie: Hier folgend könnt Ihr den Bericht über die letzte Muki-Turnstunde vom vergangenen Quartal lesen – das war am 31. März 08...

Das Frühlings-Einturnen hielt uns auf Trab, gerade gleich wie das Wetter zu der Zeit: Wir kämpften uns durch Regen, Schnee und Wind – und erhielten zuletzt Sonnenschein zur Belohnung, wozu ausgelassen umher gerannt wurde.

Vorher hatten wir unser Muki-Värsli ein letztes Mal aufgesagt, und jedes Kind konnte dazu eine Fingerpuppe aus Monikas Sammlung benützen (Danke, Monika! :-).

Heute ging es vor allem darum, die im erlebten Quartal vorgekommenen Tiere noch einmal zu erfühlen. Nach jedem Tamburin-Stopp kam wieder eines der Tiere vor: als Käfer lagen alle auf dem Rücken; als Eichhörnchen kletterten die Kinder auf die Sprossenwand; als Eisbären konnten die Kinder unter den durch die Grossen gebildeten Höhlen durchkriechen; als Hirsche spazierten die Paare würdevoll und stolz hintereinander her; als Igel zogen sich alle fest zusammen, um sich vor dem Fuchs zu schützen; und als Hasen kauerte am Ende einE jedeR in seiner Grube.

Anschliessend bauten wir drei Rutschbahnen mit Bänkli, damit sich die Kinder einfach noch ein wenig austoben konnten beim letzten Mal vor den Frühlingsferien.

Unser ruhiges Schluss-Lied, „Häsli i dr Gruebe“, gestaltete sich ein wenig verhalten. Nun - es war ja auch das erste Mal. Ein andermal wieder!

Das „Himugüegeli“ als heutiger Kleber und Begleiter durch die Ferien machte Freude. So gingen wir frohen Mutes in Richtung Muki-Turn-freie Zeit.

18. März 2008

9. Lektion: Hase, Maulwurf und ein bisschen Ostern


Einzuturnen galt es diesmal im fast schon datumsmässig erreichten Frühling: Das Wetter bescherte uns nacheinander Regen, Schnee, Sturm und Sonne. Wir spazierten, marschierten, stapften, hüpften, klopften Schnee ab, knieten, kauerten, streckten uns dazu, bis wir als Schlusspunkt ausgelassen in der Halle umher rannten.

Nach dem Müsli-Rennen kamen wir mit dem Mattenschiff, besetzt mit sechs Kindern, vom Geräteraum in die Halle, unser „Schiffli fahre ufem See...“ singend.

Die Tamburin-Pausen erfolgten heute jeweils auf einer der in der Halle verteilten kleinen Matte. Die Bewegungen gingen heute mehr in Richtung „drehen und rollen“, wie z.B. Purzelbaum, seitlich rollen, Hände geben und drehen, Chäs-Cheeri... und mehr.

Danach fühlten wir den Maulwürfen und Hasen nach: durch ein grosses gelbes Kriechtunnel krochen unsere Maulwurf-Kinder, um danach einen Wurm (Bändeli) im Wintervorrat zu nehmen und danach loszurennen, um ganz am Ende der Turnhalle als Hase ein Ei zu holen und die Beute dann ins Wurm- oder Eiernäschtli wieder am Anfang der Halle zu legen. Das wiederholte sich ein paar Mal, bis alles in den Nestern beisammen war.

Das Chäferlitschiggis hiess jetzt Hasen-Fangis (und wieder waren Füchse die Fänger), und zum ersten Mal trugen die Fänger Bändeli. Das war sehr lustig, zumal bei der letzten Runde zwei sich an den Händen haltende Kinder eines der Fänger-Pärli bildeten. Sowas werden wir wohl wieder tun, denn das stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und trägt so zu einem lebendigen Gruppengeist bei.

Ein Osterhasen-Chläberli durfte natürlich nicht fehlen - und in der Garderobe, in unseren Schuhen, fanden wir doch tatsächlich einen Osterhasen-Gruss in Form von Nüssen und Rosinen - mit Schoggi umhüllt... NjamNjam...

Wir sehen uns hoffentlich am 31. März... schon wieder zum letzten Mal in diesem Quartal!! Bis dahin wünschen wir allen Muki-Turnenden, Blog-LeserInnen sowie überhaupt allen fröhliche Ostern und eine geruhsame Zeit.

8. Lektion: Wir fühlen dem Igel nach


Heute wärmten wir uns zum letzten Mal im Schnee auf: Skifahren und Schlitteln wie gehabt, ausser dass wir dazu wegen des starken Nebels eine besondere Brille für den guten Durchblick aufsetzen mussten... Am Ende mussten alle Monika nachrennen und sie mit imaginären Schneebällen bewerfen. Danach bildeten sich vier Gruppen, für jede Turnhallenecke eine. Jede Gruppe erhielt verschiedene Bälle, die mit Rufen des eigenen Namens in die Hallenmitte geworfen wurden. Das hat gut geklappt! In dieser Formation war nur noch wenig Schüchternheit anzutreffen, ganz anders, als es mit der gleichen Übung mit der gesamten Gruppe früher der Fall gewesen war.

Nach dem „Chatz-und-Müsli-Renne“ bewegten wir uns wieder zu Monikas Tamburinschlägen. Dieses Mal gab es noch einen kleinen Rückblick auf vergangene Stunden: Die Kinder konnten wie Eisbären unter den von den Grossen gebildeten Höhlen (wie anstrengend!) hindurch krabbeln, und auch das Eichhörnchen, welches die Sprossenwand hinauf klettert, wurde mit grossem Elan nachgemacht. Sozusagen als Lektions-Vorausblick kam noch der Maulwurf zum Zug: Die Kinder krochen zu einer doch sehr bekannten, wenn auch nicht minder schweren Sprossenwand-Bauchmuskelübung der Grossen unter deren gestreckten Beinen hindurch.

Diesmal war der wahre Renner aber der Fallschirm: Alle Mütter hielten ihn am Rand, und unsere „kleinen Igel“ kauerten sich unter dem fröhlichen farbigen Stoff zusammen und durften danach darüber steigen. Am Schluss konnten dann noch die gesamten Turnenden im durch Aufschütteln entstandenen Fallschirm-Zelt Platz nehmen. Wie gemütlich!

Das Chäferlitschiggis hiess heute Igel-Fangis – man musste auf der Hut sein, dass die Füchse einen nicht fingen, sonst war man gezwungen, sich zusammen zu rollen, Stacheln zu zeigen und auf Erlösung zu warten.

Das Värsli vom Pinguin Muki gab es kurz vor Schluss – dann kam der Tanz, und zuletzt folgte ein doppeltes Kläberli-Abgeben: Eichhorn vom letzten Mal und Igel für heute.

5. März 2008

7. Lektion: Fleissiges Eichhörnchen und stolzer Hirsch


Nochmals wandten wir uns beim Einturnen im Kreis voll dem Wintersport zu – obwohl der Schnee ja erst heute, also zwei Tage später, bis zu uns in die Stadt fiel.

Nach dem „Chatz-und-Müsli-Renne“ war wieder unsere volle Aufmerksamkeit gefordert: Nach Anweisung von Monika mit dem Tamburin beugten, streckten und drehten wir uns. Wir krochen und hüpften und die Kinder kletterten wie Eichhörnchen die Sprossenwand hoch – und zum Schluss versammelten sich alle im Kreis.

Der Hauptteil war eine Stafette, bei der es jedoch nicht um Geschwindigkeit ging: Mit je einem Jonglierball auf dem Kopf und somit langsam und majestätisch wie Hirsche mit ihrem Geweih spazierten die Muki-Pärli von einer Linie zur nächsten. Dann hatten sie die Aufgabe, einen Tannzapfen, eine Baumnuss oder ein Ping-Pong-Bällchen rennend zu ihrem „Näschtli“ zu tragen. Und es wurde fleissig gerannt – schliesslich mussten die Eichhörnchen einen so grossen Vorrat wie nur möglich ansammeln. Wieder am Start, hatte jedes Paar die Möglichkeit, gemeinsam Kunststücke auf einer kleinen Matte zu üben, bis es wieder an der Reihe war.

Das Chäferlitschiggis war schön intensiv – so dass beim 2. Mal „Allay-Allay-Tanz“ fast nur noch die Grossen mitmachten, weil beinahe alle Kinder verkündet hatten, sie seien jetzt zu müde...
Heute konnte man eine Eichhörnchen-Beute, Nuss oder Zapfen, mit nach Hause tragen.

Habe ich letztes Mal an dieser Stelle etwas von „Frühling“ geschrieben? Das war wohl etwas ver-früh-t. Na ja, zumindest passt das Wetter jetzt besser zu unserem winterlichen Einturnen... Bis bald!

29. Februar 2008

6. Lektion: Lars sen. & Lars jun.


Nun ist es klar: Der Eisbär, welcher sich seit Beginn unseres neuen Themas „Die Jahreszeiten“ begleitet, heisst Lars. Heute hat er auch seinen Sohn mitgenommen, der sich ebenfalls Lars nennt – es sind eben Lars senior und junior. Meine Tochter hatte diesen Sachverhalt kurz vor der Lektion unmissverständlich verkündet.

Die Larsse waren beim Värsli von Pingu Muki gern dabei. Nur Einturnen mit Ski fahren und schlitteln mochten sie dann nicht mehr. Dafür versuchten die Muki-Pärli danach so gut wie möglich, sich beim Müsli-Renne in Eisbären hinein zu denken, und demnach also auf allen vier „Pfoten“ zu rennen. Das ist gar nicht so leicht, wenn man sich an eine gewisse Geschwindigkeit und Geschicklichkeit gewöhnt ist. Deswegen rannten beim zweiten Mal alle wie Pinguine, und, damit wir nicht vergassen, welcher Spezies wir selber angehören, wurde beim dritten Mal gerannt „gerade so wie das die Menschen so tun“...

Auch heute übten wir den Umgang mit Bällen – diesmal kamen noch die grossen Gymnastikbälle hinzu. Letztere wurden u.a. als Trampolin gebraucht. Sonst ging es um die Klassiker: rollen – prellen - werfen - fangen. Ein Ball-Berührspiel, bei dem auf mein Tamburin-Kommando die Muki-Pärli sich untereinander nachahmen und zwischendurch jeweils durch die ganze Halle rennen, hüpfen und „täsele“ konnten, durfte auch nicht fehlen.

Gegen Ende machten wir wiedermal das „Chäferlitschiggis“. Obwohl man ja dann denken könnte, dass die Kinder nach so einem Moment als zu müde eingeschätzt werden könnten, klappte unser Allay-Allay-in-der-Antarktis – Tanz hervorragend und bereitete uns viel Spass...!

Heute konnte jedes Kind einen Eisbär-Lars-Kleber mit nach Hause tragen.
Und wir Muki-TurnerInnen sehen uns hoffentlich im März wieder! Juhui, der Frühling kommt :-)!

27. Februar 2008

Pinguin Muki meldet sich


In der 5. Lektion des Frühlingsquartals 2008 machte sich Pingu „Muki“ bemerkbar. Wir hatten es sehr gemocht letztes Jahr, als er - ganz aus Plüsch und als Handpuppe herzlich und greifbar für alle - uns bei den allerersten Muki-Turnstunden begleitete. Diesmal war jedoch etwas passiert (Hat er das Flugzeug von der Antarktis hierher verpasst? Musste er zu seiner Familie schauen? Oder fühlte er sich gar auf einmal zu schüchtern?), und Muki konnte nicht persönlich dabei sein und uns durch sein Muki-Värsli führen. Dafür schickte er uns ein grosses schönes Foto, auf dem er und sein Pinguin-Kind zu sehen waren. „Muki“ zu Ehren sagten wir sein Värsli auf und watschelten beim Chatz-und-Müsli-Rennen wie Pinguine.

Anschliessend machten wir uns mit dem Softball vertraut. Als erstes konnten die Muki-Pärli die frei umher liegenden Bälle auf meine Anweisung mit dem Tamburin hin berühren – und wieder weiter rennen. Dann wurden zwei Bälle hintereinander berührt, danach drei; zuerst mit der grossen Person als Anführer und dem Kind als Nachahmer; anschliessend auch umgekehrt. In einem zweiten Teil konnte jedes Muki-Team unter sich rollen, prellen, werfen und fangen üben. Als letzte Ball-Aufgabe wurde in zwei Mannschaften geübt: Wir stellten pro Mannschaft drei Malstäbe im Abstand von je zirka drei Meter hintereinander auf. Die grosse Person ging zum 1. Malstab, nahm den vom Kind zu ihr gerollten Ball in Empfang und rollte sodann, sobald das Kind fertig zum 2. Malstab gerannt war, den Ball wiederum dem Kind zu; - und so weiter.

Der neue Tanz war eigentlich unser alter Piratentanz, adaptiert auf die Antarktis und die Pinguine. Für die allermeisten Muki-Pärli war dieser Tanz aber sowieso neu, da ja glücklicherweise auch immer wieder neue Pärli hinzu gekommen sind. Jedenfalls macht der Tanz immer noch viel Spass, und die meisten Kinder sind sehr konzentriert bei der Sache - schön, das zu sehen!! Wenn man mit Kindern etwas tut, dann ist es so offensichtlich: Probieren geht über studieren. Das ist, speziell beim Turnen, total gut!

Bitte entschuldigt, dass ich den Bericht so spät in den Blog stelle – schliesslich ist ja auch der Bericht von vorgestern noch zu verfassen und so... Aber es wird schon werden! Am Wichtigsten ist ja: Wir freuen uns auf die nächste Lektion, welche schon im neuen Frühlingsmonat März stattfinden wird...!

12. Februar 2008

Im Winter: 4. Lektion


Das Aufwärmen im Kreis fand diesmal ganz im Zeichen unseres neuen Themas: „Jahreszeiten – der Winter“ statt: Wir turnten skifahrend und im Schlitten. Das „Katz-und-Müsli-Rennen“ durfte auch diesmal nicht fehlen. Danach stellten wir fünf Posten auf: 1.) Windfahne (= ein Stab einer langen farbigen Fahne) ausprobieren, 2.) balancieren über eine eisige Brücke (Schwedenkastenoberteil mit 8 Medizinbällen drunter), 3.) Schnee (= Tennis)-bälle rollen und fein werfen 4.) mit Schnee (=Ping-Pong)-Bällen zielen 5.) im Tiefschnee herumwaten und drauf fallen (= grosse Matte an der Sprossenwand). Das ging ganz gut; einzig die Aufgabe mit den Ping-Pong-Bällen war eindeutig zu schwierig. Als alle alles gemacht und wir wieder aufgeräumt hatten, führten wir den Mattenwagen als Schiff aus und veranstalteten sodann ein Schlittenrennen, indem jede erwachsene Person ihr Kind auf einer Matte in der Halle hin und her schleifte. Für atemintensive Momente sorgte anschliessend noch das Chäferli-Tschiggis: Das Fänger-Pärli machte alle Gefassten zu hilflosen Chäferli, die auf dem Rücken liegend und mit Armen und Beinen zappelnd auf den Erlösungs-Handschlag eines noch umher rennenden Pärlis warteten.
Ruhig werden war diesmal im Iglu angesagt. Kein Tanz für diesmal – dafür freuen wir uns umso mehr auf den nächsten neuen Tanz in einer Woche. Das heutige Chläberli war ein Schneekristall – der noch sorgfältig aufbewahrt werden muss, bis nächstes Mal der neue Muki-Pass verteilt wird.
Wir sehen uns hoffentlich alle (auch Leiterin Monika – gute Besserung übrigens!) am 18. Februar wieder!!

8. Februar 2008

Für Zuhause Herbst 07: Der Muki-Pass (2) / Piratenschwert



Im Herbstquartal 07 turnten wir an sechs Montagen mit jeweils ungefähr 7 Muki-Pärli zusammen. Dies veranlasste uns dazu, einen zum Teil grösseren Aufwand für den Muki-Pass nicht zu scheuen, und so erhielt jedes Kind ein aus Karton gebasteltes Piratenschwert zum zuhause aufhängen. Darauf konnten bei durchgehend besuchten Muki-Lektionen angebracht werden:

1) Piratenhut
2) Piratengesicht mit grossem Schnurrbart passend dazu
3) Piraten-Kleber nach Wahl, z.B. Schiff, Schatztruhe, Schatzkarte...
4) Augenbinde mit Totenkopf versehen (habe ich selber genäht – ein wenig stolz bin ich zugegebenermassen schon...!)
5) Delphin-Kleber
6) Kleber mit Insel – Sonne - Palme

In jeder Lektion unternahmen wir eine Reise; meist mit dem Piratenschiff. Zu Lektionsbeginn beim Einturnen bewegten wir uns wild und konzentriert; danach mussten die kleinen Piraten Schätze in Form von Bändeli von der Sprossenwand holen. Manchmal holten sie Tennisbälle, Softbälle oder ähnliches und sicherten sich so einen genügend grossen Piratenschatz. Als Schlussritual, nachdem wir fahrend oder fliegend als Gruppe durch die Halle marschierend die Pirateninsel erreicht hatten, führten wir neu einen Tanz durch, den so genannten Piraten- oder Allay-allay-Tanz.

Das Lied zu diesem Tanz ist übrigens Teil eines Bollywood-Films, genannt One 2 ka 4. Auf der rechten Leiste hier im Blog könnt Ihr das Video von YouTube anklicken und schauen, wie zu Allay Allay in diesem Film getanzt wurde. Noch ein bisschen mehr erfahrt Ihr, wenn Ihr den Post unter Hintergrundwissen lest.

So, das war ein Mini-Rückblick auf unser Piratenquartal... Fortsetzung übers Winterquartal 07/08 folgt bald!!

5. Februar 2008

Für zuhause: Der Muki-Pass (1)


Damit Ihr zuhause mitverfolgen könnt, zu welchen Themen wir im Muki-Turnen bisher schon geturnt haben, erhält jedes Kind nach der Lektion einen Kleber oder etwas ähnliches mit nach Hause, den man auf dem so genannten Muki-Pass heften kann.

In den Anfangszeiten unseres Muki-Turnens, d.h. im Januar 07, kriegte jedes Muki-Pärli eine Schlange (umgebastelte Krawatte) als Muki-Pass, worauf Folgendes angebracht werden konnte: kleine gestreifte Schlange, grüner Frosch, blauer Vogel, schwarze Katze, graue Maus, Fisch, Pinguin, Pferd, Schweinchen, Schaf, Ente, Hund, Kuh, Banane (alles Kleber). Zum sonstwie heften oder leimen gab es : Schwanz der Maus (zerschnittenes « Gummeli »), Schwanz der Katze (Pfeifenputzer), Bällchen aus Schnur, Bällchen aus Plastilin, Marienkäfer (auf Mini-Wäscheklammer)und geschmücktes Plastik-Osterei.

All diese Sujets begleiteten uns auf der Muki-Schlange im Frühlings- und im Sommerquartal 2007. Wir haben uns fortbewegt (z.B.: watscheln wie die Ente, hüpfen wie der Frosch, als Schaf dem bösen Wolf davon rennen...), getanzt (Schlangentanz), zum Schluss gemeinsam gegessen (Banane) oder ein wenig gefeiert (Ostern).

So, das war jetzt ein Mini-Rückblick auf den Beginn unseres Muki-Turnens. Über Muki-Pässe, die danach folgten, werdet Ihr demnächst wieder hier lesen können.

P.S.: Aber aus diesen Zeiten hat sich ganz eindeutig das Müsli-Renne am Besten gehalten!! ;-)

1. Februar 2008

Lekt. 2: Taka-Tuka-Insel und Herr Nilsson


Heute, in der Kälte des Berner Winters machten wir kurzerhand einen Ausflug auf Pippis Taka-Tuka-Insel. Dabei durfte natürlich auch Herr Nilsson, Pippis Affe, nicht fehlen, denn der hat in diesen Breitengeraden seine ursprüngliche Heimat. Als Herr Nilsson konnte jedes Kind „seine“ grosse Person erklettern, welche möglichst ohne Bewegung mit ausgestreckten Armen und einem Knie und dem anderen Fuss auf dem Boden war,
Wie früher auch schon traten bei einer Stafette zwei Mannschaften mit je fünf Pärli gegeneinander an. Die Aufgabe war, die ganze Hallenlänge hin und zurück zu rennen, bevor per Handschlag an das nächste Muki-Pärli der eigenen Mannschaft weiter gegeben wurde. Dabei ging es natürlich um Schnelligkeit, was sehr Spass machte – jedenfalls vom vom Beobachterposten aus :-))
Heute wollten wir auch Haifische verjagen. Ich sage „wollten“, weil die Medizinbälle, welche unsere Haifische darstellten, ururalte Bälle mit Dellen waren... Es ging darum, mittels Werfen von Kokosnüssen (Tennisbällen) die Bälle zum Rollen zu bringen. Aber das funktionierte fast gar nicht :-(... Ein anderes Mal werden wir leichtere Bälle verwenden - soviel steht fest!
Zum ruhig werden am Schluss sass heute jedes Muki-Pärli in seine eigene Bambushütte anstelle des üblichen Näschtli, stellte sich entspannt Sonne und Meer vor, und gemeinsam sangen wir unsere Schiffli-Lieder „I ha nes chlyses Schiffli...“ und „Schiffli fahre ufem See“.
Der Pippi-Tanz durfte natürlich auch auf der schönen Taka-Tuka-Insel nicht fehlen.

3. Lektion: Pippi nimmt Abschied


Nach dem Aufwärmen im Kreis mit dem Einturnen als Pippi, führten wir das heiss begehrte Katz-Müsli-Rennen durch. Anschliessend widmeten wir uns Pippis Pferd. Wir führten es ins Freie. Die Grossen mussten die Zügel (Springseil) gut fest halten, denn die Kinder trabten und galoppierten in der Turnhalle wie wild. Damit wir uns alle besser kennen lernten, rief ich, Monika, jeweils ein bestimmtes Muki-Pärli auf, dem dann alle anderen Pferde folgten. Weiter ging es mit dem Hauptteil: Wir stellten Bänkli auf und stärkten unsere Muskeln indem wir uns mit den Armen bäuchlings übers Bänkli zogen. Auch das Balancieren übers umgekehrte Bänkli wurde geübt. Nach dem Aufräumen war zum letzten Mal der Pippi-Tanz angesagt. Alle tanzten kräftig mit. Schade, dass Isabel krank zuhause bleiben musste.

20. Januar 2008

1. Lektion im neuen Jahr!


Wow ! Schon ein Jahr lang leiten wir diesen Muki-Kurs… So schnell kann das gehen ! Im Rückblick gesehen ging die Zeit tatsächlich im Nullkommaplötzlich vorbei – obwohl uns diese Zeit natürlich viel Schweiss und Energie abverlangt hat.
Doch der Start im neuen Jahr verlief sehr motivierend : es sind alle Plätze besetzt ; wer sich neu anmelden möchte, kann dies gerne tun – wir werden eine Warteliste führen.

Die erste Lektion dieses Frühlingsquartals stand ganz im Zeichen des Neuanfangs und besonders des Kennenlernens unserer neuen Muki-Pärli. Neben dem üblichen Einturnen mit Pippi und dem Dauerbrenner « Müsli-Renne » beschäftigten wir uns in vielerlei Art mit dem (draussen leider mitnichten vorhandenen) – Schnee.

Stapfend absolvierten wir eine Schneewanderung, kriechend ging es durch die Reifen-Schneehöhle, als Schlittenhunde schleiften die Grossen die Kinder am Reifen in der Halle umher, und zum Schluss durften dann die Grossen noch in angespannter Position (Stichwort : Bauch- und Hüftpartie… :-)) Schneemauer spielen, worüber die Kinder Schnee-(Tennis-)bälle werfen durften.

Nach all diesen intensiven Phasen folgte etwas Ruhigeres : währenddem die Kinder im « Näschtli » bei der Mutter sassen, konnten sich alle entspannen, noch ein bisschen mit den Händen « schneien » spielen – um dann noch einmal umso kraftvoller und fröhlicher beim Pippi-Tanz mitzumachen.

Ach schön ! Gäbe es doch nur noch ein paar Pippis und Tänze mehr auf dieser Welt… :-) Und wir? - schauen erwartungsvoll und frohgemut der nächsten Muki-Lektion entgegen. Auf bald !